Das Ende der Menschheit – Eine Anekdote

city – gemeinfrei

Nach meiner unverständigen Kenntnisnahme der universitären Wirtschaftsesoterik hatte ich den Eindruck gewonnen, alles verloren zu haben. Was lag näher, als das Ende der Menschheit anzukündigen? Zum Glück sorgten gesellschaftliche Diskussionen über us-amerikanische Nachrüstungen in der BRD für ein geeignetes Umfeld. Ich schloss mich auf Bitten eines ehemaligen Schulfreundes einer Gruppe von jungen Erwachsenen an, die unter groben Säcken, mittelalterlichen Mönchen ähnlich, das Ende von allem heraufbeschwörte. Mit Besen- und Schrubberstilen in den Händen zogen wir lärmend durchs herbstlich düstere Zentrum der Heimatstadt.

Der Freund lockte mich auch an die Duisburger Universität, die ich noch gar nicht kannte, in das Fach Politische Wissenschaften, das sich laut meiner Recherche hervorragend mit dem Fach Philosophie verknüpfen ließ. Eine solche Perspektive war mir zuvor fremd geblieben. Ich hatte stattdessen erwogen, beruflich ein Handwerk zu erlernen, obwohl mir jegliche Begabung dazu fehlte, konkret einen Holzweg einzuschlagen. Schlichte Fichten- oder Sperrholzsärge hätte die Bevölkerung, unserer theatralen Aktion nach, immerhin gebrauchen können.

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