Bundestrainer Julian Nagelsmann: Vom Hoffnungsträger zum Unruheherd

Trainer Julian Nagelsmann. Quelle: Wikipedia, Foto: JazzyJoeyD, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es gab eine Zeit, da hielt ich Julian Nagelsmann für nahezu den Idealtyp eines modernen Trainers. Jung, eloquent, taktisch brillant, mutig in seinen Entscheidungen und dabei meist angenehm bodenständig. Als Fan von Borussia Dortmund habe ich mir vor einigen Jahren sogar gewünscht, ihn irgendwann einmal an der Seitenlinie meines Lieblingsvereins zu sehen.

Nagelsmann wirkte wie jemand, der frischen Wind in den deutschen Fußball bringen könnte – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Doch in den vergangenen Monaten hat

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NRW-Industrie weiter im Rückwärtsgang: Chemiebranche bricht um über zehn Prozent ein

Chemiewerk in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Krise der nordrhein-westfälischen Industrie setzt sich fort. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, erwirtschafteten die 4.756 Industriebetriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im ersten Quartal 2026 einen nominalen Umsatz von 85 Milliarden Euro. Das waren 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Rückgang im Auslandsgeschäft aus: Während die Inlandsumsätze um 1,3 Prozent sanken, brachen die Auslandsumsätze um fünf Prozent ein.

Vor allem die Chemische Industrie, eine Schlüsselbranche des Industriestandorts NRW, geriet massiv unter Druck. Ihr Umsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 10,5 Prozent auf 11,8

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Der Ruhrpilot

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Uniper-Vorstand warnt vor Versorgungslücke durch Braunkohleausstieg(€)…WAZ
NRW: Abgeordente wollen auf Diäten-Erhöhung nicht verzichten…KStA
NRW: Medienminister Liminski beklagt Duckmäusertum vor Trump…WAZ

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B474n: Während Datteln feiert, wächst in Waltrop der Frust

Die B474n in Datteln kurz vor der Eröffnung im Mai 2026. Foto: Robin Patzwaldt

Nun also ist es endlich soweit – zumindest in Datteln. Dort wird in diesen Tagen unter großem Pomp und mit politischer Prominenz die Fertigstellung des Teilstücks der B474n gefeiert. Nach Jahrzehnten der Diskussionen, geänderter Pläne, verschobener Zeitabläufe und zahlloser Debatten rollt der Verkehr künftig zumindest auf diesem Abschnitt deutlich flüssiger.

Für viele Menschen in der Region ist das eine gute Nachricht. Für viele Waltroper hingegen ist es vor allem ein schmerzhafter Blick auf die eigene politische Realität.

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Vergessene Zeugnisse jüdischen Lebens – Auf den Spuren der Egerländer Gemeinde

Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf
Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf

Wohnt man in Grenznähe zur Tschechischen Republik, fährt man nicht erst, seit der Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus die Spritpreise in die Höhe schießen ließen, zum Tanken ins Nachbarland. Durch einen Bekannten wurde ich auf zwei vergessene jüdische Begräbnisstätten aufmerksam, die ich mir bei meinem letzten Ausflug zur Zapfsäule an einem sonnigen Frühlingstag angesehen habe.

Die ehemals bedeutsame jüdische Gemeinde im böhmischen Eger (tschechisch: Cheb) geht historisch bis in das 13. Jahrhundert zurück. Die Stadt, die heute nur knapp 5 Kilometer hinter der Grenze zu Oberfranken liegt, beherbergte vermutlich nach Prag die älteste jüdische Gemeinde Böhmens, deren Blütezeit

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In Zukunft können Schulkindern Busfahrer nicht mehr ärgern

KI gesteuerte fahrende Busse sind keine Science Fiction mehr Bild: OpenAI / DALL·E


Autonom fahrende Busse könnten den Nahverkehr besser und preiswerter machen. Was nach Science-Fiction klingt, könnte schon in wenigen Jahren in Nordrhein-Westfalen in einem Landkreis Wirklichkeit werden.

Es gibt sie in allen Ausführungen: mal mit einem lustigen Spruch auf den Lippen, mal muffelig und patzig, aber meist ruhig und sicher lenken die Fahrer mit stoischer Ruhe ihre bis zu 20 Meter langen Busse durch den Verkehr. Sie ertragen lärmende Kinder, singende Fußballfans und schnarchende Betrunkene

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Der Ruhrpilot

Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Verdeckte Wahlwerbung für Wüst?(€)…WAZ
NRW: Die Bezahlkarte für Geflüchtete wird zum Rohrkrepierer(€)…RP
NRW: Polizei kann jetzt Standort von Bürgern bestimmen…Ruhr24

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Eurovision Song Contest: 12 Punkte gehen an? BDS

Noam Bettan auf der Bühne des ESC Mai 2026 by Quejaytee WikiPortraits cc 4.0

Der israelische Beitrag zum Eurovision Song Contest –  Noam Bettans Song „Michelle“  –  habe „die Zukunft des ESC“ aufs Spiel gesetzt. Warum? Weil erfolgreich. Und weil erfolgreich, sei völlig normal, wenn Demokratien Demokratie boykottieren. Dies die Logik des BDS, der Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat. Und jetzt auch die von Leitmedien in Deutschland.  

„Bangaranga“ hat gewonnen, der bulgarische Beitrag zum europäischen Pop-Wettbewerb. Musikalisch mag dies sein, wie es ist, politisch ist es sinnlos, und das tut dem Pop gut. Auch Dara selber, die „Bangaranga“-Interpretin, hatte sich gegen den Boykott Israels gewandt. Das hatte die Jüdische Allgemeine berichtet.

Anders fünf Demokratien  –  Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande – , deren Rundfunkanstalten blieben dem diesjährigen ESC fern, was weithin als Boykott verstanden wurde, Boykott von Israel. Einer Demokratie wie die, in der sie selber senden. Veranstaltet wird der ESC von der European Broadcasting Union (EBU), zu deren 68 Mitgliedern etwa Ägypten rechnet, auf Demokratie-Indizes durchweg als „autoritäres Regime“ gelistet. Zu den assoziierten Mitgliedern der EBU zählt der Staatsfunk des Iran.

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