Den Dialog mit Islamisten beenden

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat recht, wenn sie nach dem Anschlag in Wien sagt, der „Islamistischer Terror ist unser gemeinsamer Feind“. Aber mit Feinden führt man keinen Dialog, man bekämpft sie. Es ist bekannt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Islamischen Staat und andere islamistische Gruppen unterstützt. Es ist bekannt, dass in Deutschland Organisationen wie die Muslimbruderschaft und die Grauen Wölfe

aktiv sind. Und mit der DITIB eine Organisation, die von Erdogan gesteuert wird. Auch gibt es Organisationen, die mit dem Terrorstaat-Iran in engem Kontakt stehen. Über die großen islamischen Verbände steht die Politik, aber auch viele Initiativen in Deutschland, mit dem Islamismus in Kontakt. Man trifft sich, man redet miteinander. Säkulare ehemalige Muslime, Menschen mit einem muslimischen Hintergrund, denen ihre Religion genau so unwichtig ist wie den meisten Christen im Westen stehen oft daneben. Arbeitslosigkeit, Wohnungssuche, dass sind die Probleme vieler Menschen mit Migrationshintergrund. Anstatt sich darum zu kümmern, hält die Politik lieber Händchen mit Islamisten. Die sind aber der Feind und kein Dialogpartner. Die Kontakte zu diesen Gruppen müssen abgebrochen, ihre Organisationen, wenn rechtlich möglich verboten werden. Kann man deren Protagonisten ausweisen muss man das ebenso tun wie die Inhaftierung von Gefährdern. Und die Kurden, diejenigen, die im Kampf gegen den türkischen und arabischen Islamismus an vorderster Front stehen, müssen finanziell und militärische unterstützt werden. Sie sind der Verbündete des Westen in diesem Krieg, den Europa natürlich auch wieder verstärkt militärisch führen muss.

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2 Kommentare

  1. #1 | Helmut Junge sagt am 3. November 2020 um 10:12 Uhr

    Merkel wird das schon häufiger gesagt haben, denn Gelegenheiten gab es schon viele. Konsequenzen aus all den schönen Bekenntnissen gab es unter ihr aber nie. Warum nicht, ist ihr Geheimnis.
    Das wird diesmal kaum anders sein.
    Nur wenn jetzt die zeitlichen Abstände zwischen den Terroranschlägen kürzer werden, wird sie wohl auch manchmal nach Konsequenzen gefragt werden.

  2. #2 | paule t. sagt am 3. November 2020 um 20:57 Uhr

    Geht das ein bisschen konkreter? Welche Organisationen sollen nach Meinung des Autors verboten werden? Etwa ernsthaft alle genannten? Viel Glück mit der Begründung.

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