#1 | Ke sagt am 29. Oktober 2018 um 22:13 Uhr

Der Fall mit der Ausweisung des Erdogan Kritikers ist irgendwie komisch.
Demos auf einer Pressekonferenz sind sicherlich nicht wünschenswert. Wenn jeder Journalist einen Slogan mit politische Forderungen auf der Kleidung hat, stört dies sicherlich das Format. Das Verhalten der Sicherheitskräfte während der Konferenz ist nachvollziehbar, auch wenn es eine für ein freies Land verstörende Aussenwirkung hat. Wird vorher nicht kontrolliert?

Offen bleibt natürlich, wieso ein Mann mit ausländischer Staatsangehörigkeit hier dauerhaft unter ALG 2 leben muss.
Eine politische Plattform zu betreiben ist sicherlich Arbeit, nur wenn man davon nicht seinen Lebensunterhalt decken kann, ist es schon komisch, dass man in einer Boom Stadt wie HH keine Job findet, von dem man leben kann.
Arbeit muss ja nicht immer erfüllend und persönlich sinnvoll sein.

Wenn der Lebensmittelpunkt D ist, und man von der Gesellschaft versorgt wird, stellt sich auch die Frage des Staatsangehörikeitswechsel.

Insgesamt fehlen hier Infos.

Aktuell habe ich auf Basis der mir vorliegenden Infos ein Gerechtigkeitsproblem. Reicht es aus, hier Regierungskritiker zu sein, um ohne Arbeit, von der man dauerhaft leben kann und ohne Asyl Status? dauerhaft als Ausländer hier leben zu können?