Kampf um die Jugend

Die Demokraten werfen in den USA alles in die Wagschale, um den nächsten Präsidenten zu bestimmen. Während auf der einen Seite die Republikaner mit sexlosen Leben vor der Ehe und beten bis zum Umfallen werben, bekommt der schmale Obama Rückendeckung vom dicken Pro-Dem Michael Moore.

Der Dog-eat-Dog-Filmemacher will die jungen, weißen Typen aus den Trailerparks an die Urne  holen. Sie sollen für Obama stimmen – damit irgendwas wenigstens anders und damit auf jedem Fall besser wird. Dafür wirft er weiße Feinrippslips in die Menge und natürlich Nuddeln.

Moore hat das "Slacker Uprising" (frei übersetzt etwa: Aufstand der faulen Säcke) , schon 2004 erfolglos für Kerry durchgezogen. Über das Ding damals hat er ein Film gedreht, den man nun frei herunterladen kann – um Obama zu stützen, oder so….. Und zwar hier: klack

Hier das Demo-Band

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3 Kommentare

  1. #1 | Thomas N. sagt am 25. September 2008 um 21:31 Uhr

    Naja, wenn man schon keine guten Feinde hat, dann bringen einen wenigstens die schlechten Freunde um den Sieg. Ich hoffe, Obama findet ein paar bessere Unterstützer (verdient hätte er sie und nötig hat er sie auch). Solche Aktionen ziehen vielleicht in den Metropolen L.A. oder New York – aber in der weiten ländlichen Fläche der USA, denn da finden sich die wenigen wirklich umkämften US-Staaten – verschreckt so etwas nur.

  2. #2 | Arnold Voß sagt am 25. September 2008 um 22:30 Uhr

    Im Moment arbeitet das System oder besser seine immer sichtbarer und spürbarer werdenden negativen Auswüchse selbst für die Demokraten. Und zwar überall im Land. Wenn man sich darüber im klaren wird, dass hier die Altersversorge der gesamten Bevölkerung komplett privat, also größten Teils über den Kapitalmarkt abgesichert ist, dann kann man sich vorstellen was die Finanzkrise hier für jeden Einzelnen und das wiederum massenhaft für Folgen hat. Und zwar zusätzlich zum möglichen aktuellen Job und Einkommensverlust.

    Die, die in Deutschland so vehement für die massive Erweiterung der private Altersvorsorge werben, sollten in Anbetracht der aktuellen Entwicklung in diesem Land noch einmal in sich gehn. Im „Worst Case“ muss nämlich der Staat, bzw. die Regierung, respektive der Steuerzahler sowieso alles „ausbaden“, weil bei einem solchen System sonst der Volksaufstand droht. Und sage mir keiner, dass das in Deutschland, respektive Europa nicht passieren könnte. Gegen systematischen Betrug helfen auch keine Gesetze. Oder besser, sie helfen erst dann, wenn es schon zu spät ist.

  3. #3 | Jens Kobler sagt am 26. September 2008 um 09:38 Uhr

    Die Frage ist ja eher immer ob und wie die wieder rauskommen nachdem sie einmal in sich waren.

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