Kreidler Florett Foto: Roman877 Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Unstatistik des Monats Juni ist die Interpretation der österreichischen Unfallstatistik durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Die BASt stellt fest, dass sich die Verkehrssicherheit in Österreich erkennbar verschlechtert habe, seit im Jahr 1997 eine Regelung zum vereinfachten Erwerb der Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder eingeführt wurde. Österreich hatte den „Code 111“, der eine Person zum Lenken eines Motorrads der Klasse A1 berechtigt und ohne zusätzliche Fahrprüfung im B-Führerschein eingetragen wird, 1997 eingeführt.
Das Straßenmagazin im Juli mit einem Bauernhof zum Cleanwerden, interkulturellen 4-Minuten-Dates, Dendemanns Dortmunder Geschichte, dem Himmel über dem Ruhrgebiet, einer Weltkonferenz und guten Ideen in der Wohnungslosenhilfe.
Der Hof Fleckenbühl liegt am Südrand des Burgwaldes im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf. Fragt man Drogenabhängige in Dortmund oder Bochum nach dem Hof, nicken viele wissend, andere beginnen zu erzählen. Der Hof ist eine Institution. Für Hunderte Menschen pro Jahr ist er die Chance auf ein drogenfreies Leben.
Zuerst kam der Deutsch-Rap-Vorsitzende Dendemann nur zum Skateboardfahren nach Dortmund. Ein Gespräch über Kindheitserinnerungen, die harte Böhmermann-Schule und Freiheit in Zeiten von Spotify.
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen Foto: Karlheinz Spock Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Ruhrgebiet: Uni Duisburg/Essen steigt im internationalen Vergleich auf(€)…WAZ NRW: „Unverschämtheit der Klimaretter macht mir zu schaffen“…Welt NRW: Landtagsfraktionen stellen sich hinter „Fridays for Future“…AN NRW: Zahl der Obdachlosen wächst…General-Anzeiger Debatte: „Und da sind Sie Haupttäter und nicht etwa Opfer“…Welt Debatte: Mehrheit befürwortet CDU-Kooperationsverbot mit AfD…FAZ Debatte: Wenn Merkel zittert…FAZ
Debatte: Es ist dröhnend still…Jüdische Allgemeine
Debatte: Zahl Rechtsextremer in Deutschland steigt…Spiegel
Debatte: Nicht „rechts“ ist das Problem, sondern Rechtsextremismus…Welt Debatte: Türkisches Verfassungsgericht gibt Deniz Yücels Klage recht…Welt
Debatte: Man muss nur wollen…taz Debatte: Die radikale Tradition der Bildung…Novo Debatte: „Jemand will verhindern, dass der Preis an mich übergeben wird“…Cicero Debatte: Freizügig in die Obdachlosigkeit...Jungle World Debatte: Merz treibt den Grünen viele Wähler zu…Post von Horn Ruhrgebiet: RVR soll „Klimaoffensive“ starten(€)…NRZ Ruhrgebiet: Warum Edeka groß in den Online-Supermarkt Picnic einsteigt(€)…WAZ Bochum: Sparkasse erobert Spitzenplatz in Westfalen zurück(€)…WAZ Dortmund: Combat18 und Rechtsterrorismus…Nordstadtblogger Duisburg: Landschaftspark wird 25(€)…WAZ Duisburg: Thyssenkrupp-Haustarif rettet 450 Stahl-Arbeitsplätze(€)…WAZ Essen: Krupp-Krankenhaus will sich vergrößern…WAZ
Nebulöse Stimmung aktuell auf Schalke. Foto: Franz-Christian Müller
Große Pressekonferenz heute Mittag beim FC Schalke 04. In einem Rundumschlag präsentierte der Klub seine komplette neue Führungsriege den versammelten Medienvertretern in der heimischen Arena. Der neue Koordinator der Lizenzspielerabteilung Sascha Riether, Sportvorstand Jochen Schneider, Technischer Direktor Michael Reschke und Cheftrainer David Wagner, sie alle standen dabei Rede und Antwort.
Eine wahre Mammutrunde mit vielen neuen Gesichtern , wie sie in diesen Kreisen selten sind, die jedermann noch einmal bewies, wie sehr Schalke in diesen Tagen im Wandel ist. Das Bemerkenswerteste nach rund einer Stunde Präsentation: Konkretes gab es eigentlich gar nichts zu vermelden.
Und dabei kann man den Protagonisten rückblickend nicht einmal vorwerfen, dass sie nicht redselig gewesen wären. Doch muss man nach der ersten öffentlichen Vorstellung des neuen Führungskreises in Gelsenkirchen trotzdem etwas überrascht feststellen, dass (noch) nichts von Substanz gesagt wurde. Alles kann, nichts muss. So lässt sich die Rede- und Antwort-Runde vielleicht am einfachsten Zusammenfassen.
Alle Anwesenden auf dem Podium bemühten sich stattdessen gebetsmühlenartig immer wieder zu betonen, wie viel Arbeit jetzt vor ihnen liegt. In allen Bereichen. Ein Statement, das kein gutes Licht auf ihre jeweiligen Vorgänger wirft. Und damit gab es dann vielleicht doch eine dramatische Aussage
Constantin Wissmann und Michael Brandtner sind die Macher hinter der Marke „Ruhrverliebt“
Michael Brandtner und Constantin Wissmann haben aus ihrer Liebe zum Ruhrgebiet die Klamotten-Marke „Ruhrverliebt“ aus der Taufe gehoben. Seit ein paar Jahren vertreiben sie T-Shirts, Kapuzen-Pullover, Poster und weitere Accessoires mit Bezug zum Ruhrgebiet. Warum sie das machen, erklären sie uns ausführlich im Interview.
Hallo Michael und Constantin! Was heut euch dazu gebracht ein Modelabel mit Ruhrgebiets-Streetwear auf den Weg zu bringen?
››Das Ruhrgebiet ist unsere Heimat und für uns der schönste Ort der Welt. Er ist ein Schmelztiegel, in dem alle möglichen Schichten und Kulturen zusammen kommen und miteinander leben. Alles ist möglich! Ein zentraler Punkt im Pott ist die Zechenkultur, welche auch weiterhin in den Köpfen der Leute und im Herzen getragen werden sollte. Genau dieses Lebensgefühl wollen wir mit unserer Kollektion vermitteln und in die Welt tragen.‹‹
Flugkörperschnellboote der Marine der Iranischen Revolutionsgarde in der Straße von Hormus Foto: sayyed shahab-o- din vajedi Lizenz: CC-BY 4.0
Am 27. Juni veranstaltet die Linkspartei eine Anti-Krieg-Show am Berliner Brandenburger Tor, unter dem Motto: „Abrüstungsverträge erhalten – Kein Krieg gegen den Iran!“ Von unserem Gastautor Kazem Moussavi.
Dazu haben die bekannten Gesichter der Partei und mit dem Iranlobbyisten, Mitglied von Attac-Deutschland und des CASMII-Wissenschaftsrats, Mohssen Massarat, aufgerufen. CASMII aus dem Englischen übersetzt: Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention – gemeint ist eine angebliche der USA – im Iran, zu verhindern. Es ist festzuhalten, dass in dieser Linken Partei einige Anhänger und Unterstützer der iranischen pro-russischen Linken wie der Toudeh Partei, Fedain Aksariat und Rahe Karegar aktiv sind.
Joe Jackson und Band am 26. Juni 2019 in Essen. Foto(s): Robin Patzwaldt
Es gibt Musiker, die begleiten einen gefühlt durch das gesamte Leben. Zu dieser Kategorie zählt für mich der Engländer Joe Jackson. Entdeckt habe ich das Werk des inzwischen 64-Jährigen im Jahre 1991. Damals erschien gerade Jacksons neues Album ‚Laughter & Lust‘, welches mir als Soundtrack eines wunderbaren Urlaubs diente, als ich gerade einmal 20 Jahre alt war.
Von diesem Zeitpunkt an war ich einige Zeit lang quasi regelrecht besessen von der Musik des Künstlers, der damals seine ‚größte Zeit‘ leider schon hinter sich hatte. Jackson verbuchte Ende der 1970er- und früheren 1980er-Jahre als aufstrebender Star der New Wave-Bewegung einige massentaugliche Hits. All dies entdeckte ich leider Anfang der 90er erst im Nachhinein für mich.
Seither begleitete ich als treuer Anhänger die wechselhafte Karriere des Engländers, hielt selbst durchgängig in seiner Phase zu ihm, in der er sich mit Klassischer Musik beschäftigte, was sonst eigentlich nicht so meine Welt ist, freute mich aber auch immer wieder, wenn Jackson kommerziellere Alben vorlegte.
Live gesehen hatte ich ihn bisher in den knapp 30 Jahren meiner Anhängerschaft erst zwei Mal. Einmal zu Beginn der 90er, kurz nachdem ich mich für seine Musik begeistert hatte, ein weiteres Mal rund um die Jahrtausendwende. Seither hatte sich das irgendwie nicht mehr ergeben. Häufig spielte er auf seinen Tourneen nicht hier in der Gegend, oder ich war terminlich verhindert. Wie das halt so ist.
Gestern besuchte ich endlich mein drittes Joe Jackson-Konzert. Mein musikalischer Held war zu Gast in der Lichtburg in Essen. Das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!
Völkerball; Foto: Peng (Diskussion) 10:07, 30 June 2011 (UTC) [CC0], via Wikimedia Commons
Es gibt, natürlich, Schulfächer die in der Schule verhasst sind: Bei mir mir waren das Religion, Kunst und, ganz besonders, Sport. Besonders gehasst beim Schulsport war für mich, neben Übungen an Geräten, auf die ich mit 13 Jahren und 150 cm Körpergröße kaum draufkam: Alles was mit Mannschaftssport zu tun hatte.
Wenn Sport und auf dem Stundenplan stand, war der Tag gelaufen. Es gab nur eine Hoffnung an den Tagen, an dem diese schulisch organisierte Tortur auf dem Tagesprogramm stand: Wenn, was leider selten passierte, Völkerball angesagt war. Ein hervorragender Sport. Bei dem man auch, wenn man komplett unsportlich ist, durch Leistung hervorstechen kann.
Kanadische Forscher haben sich diese sinistre Sportbetätigung nun genauer angeschaut:
Und wollen Völkerball aus dem Sportunterricht verbannen.