Sicherheit: Was wäre also noch zu verbieten?


Ob im öffentlichen Nahverkehr, beim Sex oder im Internet: Überall sollen offizielle Maßnahmen oder Kampagnen für „mehr Sicherheit“ sorgen. Ihr realer Nutzen ist fraglich. Von unserem Gastautor Christoph Lemmer.

In der Münchner U-Bahn ist es seit einigen Jahren während der morgendlichen Stoßzeit üblich, Fahrgäste beim Einsteigen in die Züge notstandshalber zu betreuen. Immer kurz vor dem Einlaufen eines Zuges stellen sich uniformierte Männer oder Frauen, dunkle Einheitshose, orangefarbene Sicherheitsweste, an den Bahnsteigrand und halten die Massen davon ab, sich vor den Triebwagen zu werfen. Gleichzeitig spricht der Chef der Truppe Anweisungen in sein drahtloses Mikrofon, zu hören über die Lautsprecheranlage in der Station. Abstand halten,

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Der Ruhrpilot

Jens Spahn Foto: Stephan Baumann Lizenz: CC BY-SA 3.0

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Das Konzert von Moses Pelham im Fzw Dortmund

Ein Herz  für Moses Pelham

Live und mit Band ist MOSES PELHAM nicht oft zu erleben. Im August letzten Jahres erschien sein aktuelles Soloalbum “Herz”, das Platz 2 der Deutschen Albumcharts erobern konnte, und mit dem er nun durch Deutschland unterwegs ist. Tourauftakt war heute Abend im Dortmunder Westend, wo er seinen zahlreichen Fans einen unvergeßlichen Abend bereitete.

Nachdem der Frankfurter Rapper und Musikproduzent  innerhalb der letzten Jahre als Casting-Show-Juror und Mitglied der 2017er-Staffel von „Sing meinen Song“ in Erscheinung trat, besinnt er sich nun wieder auf die Basis und brachte mit “Herz”  eine waschechte Rap-Platte auf den Markt.

Mit den beiden Singelauskopplungen “Meine Heimat”  und “You remember” im Sommer letzten Jahres hat Moses die Gefühls-Latte des aktuellen Albums schon hoch gelegt gehabt und schüttet nun auf seiner Tour komplett sein Herz aus.  Seine Intensität auf der Bühne, seine Hingabe und Emotionalität schaffen Bewegung und berühren tief. Hier sind die Fotos:

Veranstalter: Contra Promotion

NRW: Staatssekretärin Güler will Diskussion über Kopftuchverbot für kleine Mädchen

Serap Güler beim 27. Parteitag der CDU Deutschlands am 9. Dezember 2014 in Köln Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

In einem Facebookpost hat sich Serap Güler (CDU), Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen, dafür ausgesprochen, über ein Kopftuchverbot für Mädchen zu diskutieren. Güler schrieb: „Kopftuchverbot für junge Mädchen? Ein gutes Vorhaben, worüber auch wir diskutieren sollten! Denn einem jungen Mädchen ein Kopftuch aufzusetzen ist keine Religionsausübung, sondern pure Perversion!“

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Yvonne Gebauer, NRW-Schuliministerin. Foto: Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


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Wie Diether Dehm „Lerryn, das Arschloch“ wurde

Im niedersächsischen Holzminden wendet sich Diether Dehm am Ostersamstag 2012 an die Protestierenden. Foto: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Lizenz: CC BY 2.0


Für den Linkspartei-Bundestagsabgeordneten Diether Dehm gibt es keinen Antisemitismus jenseits der Shoah, Außenminister Heiko Maas ist für ihn ein gut gestylter Nato-Strichjunge und der Israelkritiker Dehm ist ein glühender Freund der Querfront-Mahnwachen. Doch seinen Spitznamen „Lerryn, das Arschloch“ erwarb sich der Musikant in Frankfurt aus anderen Gründen.

Der 14. Juni 1980 war ein ausgesprochen schöner Sommertag. Schon früh am Morgen war es warm und die Sonne schien auf die wunderbarste Stadt dieses Landes: Frankfurt. Eine kleine Gruppe junger Menschen hatte sich an der Universität getroffen und zog alsbald die Bockenheimer Landstraße hinunter Richtung Opernplatz, um schon nach wenigen hundert Metern nach links in die Siesmayerstraße abzubiegen. Dort, in der Nummer 2-4, wurden auf einmal die Fenster geöffnet und ein großes Transparent verkündetete: „Besetzt“. Rasch standen Boxen in den Fenstern, Tom Robinsons „Long Hot Summer“ und der „Rauch Haus Song“ von Ton Steine Scherben ertönten in Bockenheim.

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Sebastian Hartmann (SPD) Foto: Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0


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