Die Mitglieder haben entschieden: Der VfL Bochum 1848 darf zukünftig seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgliedern und in eine GmbH & Co KGaA überführen. Auf der in vielerlei Hinsicht historischen Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2017 votierte die deutliche Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für die Pläne seitens der Vereinsführung.
Christian Bayer als Antigone am Theater Oberhausen (Foto: Isabel Machado Rios)
Babett Grube ist Hausregisseurin am Theater Oberhausen. Sie stellte sich am 6.10. mit einer erstaunlichen Antigone dem Publikum vor. Nach den arg rumpeligen Schimmelmanns nun also ganz hehre griechische Tragödie auf der großen Bühne. Folgerichtig sitzt auch ein Teil des Publikums in einem Miniamphitheater auf der Bühne, der Rest darf ganz normal im Zuschauerraum Platz nehmen. An den Seiten des Portals stehen mehrere Flipcharts. Sie spielen im Weiteren keine Rolle mehr. Am Rand der Bühne sind Tische mit diversen Computern, Bildschirmen und einigen anderen technischen Apparaturen aufgestellt. Aus dem Bühnenhimmel baumeln Schläuche und LED-Lichterketten herunter. Tragödie als Versuchsanordnung, Antigone als Laborratte. Warum nicht? Vier Darsteller laufen schon während des Einlasses geschäftig herum, mit Laptops in der Hand, tippen darauf herum, murmeln irgendwas und sprechen auch mal kurz mit dem einen oder anderen Zuschauer. Dann stürmen sie irgendwann zu den Türen, rufen sich gegenseitig „sichern!“ zu
NRW: „Grüne Ideologie ist eine Gefahr“ …KStA NRW: Wagner zum neuen AfD-Fraktionschef gewählt…RP Online Debatte: Juden können nicht mit Rechtspopulisten zusammenarbeiten…Welt Debatte: Er ist wieder da…FAZ Debatte: Gab es doch keinen Hinterhalt im Schanzenviertel?…Welt Debatte: Entscheidung für Ican ist utopisch…FAZ Debatte: Ausgestorben – für die Ewigkeit…NZZ Debatte: Digitale Aufrüstung…Jungle World Ruhrgebiet: Stefanie Sargnagel auf der lit.Ruhr…Der Westen Bochum: Endlich freie Fahrt über die Buselohbrücke…WAZ Dortmund: „Die Stadt hat zu knapp kalkuliert“…WAZ Duisburg: Lesungen auch im Elefantenhaus…RP Online
Nachdem der Berliner Erdogan-Aktivist Martin Lejeune auf Twitter den Tod der Journalistin Sylke Tempel bejubelt hat, wurde nun Strafanzeige gegen ihn erstattet. Tempel kam gestern während eines Sturms in Berlin durch einen umstürzenden Baum zu Tode. Die Anzeige wurde wegen des Verdachts auf Verunglimpfung des Andenkens einer Verstorbenen gestellt:
Nach Informationen dieses Blogs wurden die Gesundheitsbehörden in Berlin bereits zwei Mal aufgefordert, sich Lejeune anzunehmen. Die Behörden wurden von Menschen informiert, die Zweifel an der psychischen Gesundheit Lejeuns hatten.
Seit Jahren fällt Lejeune durch nahezu unkontrollierte Hassbotschaften im Internet auf. Zahlreiche Islamisten, Antisemiten und Erdogan-Anhänger feuern den ehemaligen Journalisten in den Sozialen Medien an.
Nun ist es seit dem Nachmittag also auch offiziell: Jupp Heynckes wird ab sofort der neue Cheftrainer des FC Bayern München sein. Der 72-jährige kehrt somit nach über vier Jahren aus seinem eigentlich im Jahre 2013 angetretenen Ruhestand auf die große Bühne der Fußball-Bundesliga zurück.
Ob das wirklich auch ein kluger Schachzug ist? Noch kann darüber nur spekuliert werden.
Sein Engagement an der Isar läuft zunächst jedenfalls erst einmal nur bis zum Saisonende. Ob dann, wie von vielen vermutet, der erst 30-jährige Julian Nagelsmann, der aktuell bekanntlich 1899 Hoffenheim trainiert, sein Nachfolger beim Rekordmeister wird, das ist derzeit noch offen.
Es galt in den Augen vieler ja ohnehin als zweifelhaft, ob ausgerechnet Tuchel mit seiner selbstbewussten und akribischen Art so in das von Kalle Rummenigge und Uli Hoeneß dominierte Gelände an der Säbener Straße in der bayerischen Landeshauptstadt gepasst hätte.
Was bedeutet das Ganze nun für die Bundesliga, was vielleicht auch für den BVB, der ja aktuell nach nur sieben Spieltagen mit fünf Punkten Vorsprung die Fußball Bundesliga-Tabelle anführt?
Lamya Kaddor, Religionswissenschaftlerin und Autorin hat sich in einem Beitrag auf t-online mit der Frage beschäftigt, warum Muslime so wenige Nobelpreise bekommen haben. Und tatschlich ist es so, dass es bislang nur drei muslimische Nobelpreisträger in naturwissenschaftlichen Fächern gab – und die allesamt an Universitäten im Westen arbeiteten.
Kaddor beginnt ihren Text mit eine Feststellung:
Und wie jedes Jahr werfen am Rande der Prozedur wieder ein paar Neunmalkluge die Frage auf: Warum kriegt eigentlich keiner aus der islamischen Welt einen Nobelpreis? Natürlich nur, um die Antwort gleich hinterherzuschicken: „Weil der Islam bildungsfeindlich ist. Ist doch klar!“
Diese simple „Beweisführung“ eignet sich wunderbar, um eifriges Kopfnicken an Stammtischen zu bewirken und ganz viele Likes in Sozialen Medien zu sammeln.
Es mag sein, dass es diese Argumentation gibt und sie trifft wohl auch auf viele islamisch geprägte Gesellschaften zu. Allerdings springt sie, und daran lässt sich schon schön der
Tradition gegen Zukunft: „Der grüne Tisch“ von Kurt Jooss. (Foto: Andrea Mohin)
Im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte die vom Kunsthochschulbeirat beauftragte Tanzkommission NRW ihren Abschlussbericht. Ein Jahr lang hatte sie die Tanzausbildung in NRW – an der HfMT Köln und der Folkwanguniversität der Künste in Essen unter die Lupe genommen. Obwohl der Bericht aufgrund methodischer Mängel sowie faktischer Fehler nicht unproblematisch ist und sogar nachgebessert werden musste, enthielt er doch in seiner Grundtendenz richtige Thesen: An der HfMT mangelt es der eigentlich gut und zukunftsfähig strukturierten Tanzausbildung an räumlicher und personeller Ausstattung, an der Folkwang führt eine allzu starke Fixierung auf die Tradition – Jooss, Leeder, Bausch – dazu, dass die Studierenden kaum noch marktgerecht ausgebildet werden. Sowohl etliche Leiter von Tanz-Ensembles wie auch ehemalige Studierende der Folkwang Universität bestätigen diesen Eindruck.
Nun kündigt die Folkwang Universität für den 13. bis 15. Oktober ein Symposium „Folkwang Tanz“ an.
NRW: Rechtsradikale Straftaten auf Rekordhoch…RP Online NRW: Hort der Israel-Gegner in der Linkspartei…Tagesspiegel Debatte: In der Opposition droht die SPD unterzugehen…Welt Debatte: «Ich kann vor diesem neuen deutschen Grössenwahn nur warnen»…NZZ Debatte: Mehrheit der Deutschen will Obergrenze für Flüchtlinge…FAZ Debatte: „Was Merkel gemacht hat, war hochgradig brutal“…Welt Debatte: Etablierten Parteien laufen die bürgerlichen Wähler weg…FAZ Debatte: Performance statt Revolte…Jungle World Debatte: Sezession ins Nirgendwo…Novo Debatte: Ostdeutschland war von Anfang an ein Fehler, sagt dieser Historiker…Vice Debatte: Potemkin-Imitator will SPD erneuern…Post von Horn Bochum: Shitstorm wegen Nazisymbol…Akduell Bochum: Erste Straßenbahn 302 nimmt Kurs auf Bochum-Langendreer…WAZ Dortmund: Sturm-Opfer im Hotel-Zug…WAZ Duisburg: Viele schöne Eindrücke hinterlassen…RP Online Duisburg: Fast fünf Monate Alkoholverbot…RP Online Duisburg: Lit.Ruhr startet amüsant mit Wladimir Kaminer…WAZ Essen: Stadt wirbt mit den Vorzügen seines Büromarktes…WAZ