NRW: Merz kündigt Konsequenzen aus NRW-Kommunalwahlen an(€)…FAZ NRW: Bei dieser Wahl geht’s um was!…Welt NRW:Wie groß wird das blaue Auge für die Roten?(€)…Spiegel
Julius Hirsch (unten, zweiter von rechts) mit der Meistermannschaft des KFV 1910. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei
Die Dortmunder Nordstadtliga erhält den Julius Hirsch Preis 2025 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die 2001 gegründete Straßenfußballliga für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Dortmunder Norden belegte den zweiten Platz in der diesjährigen Ausschreibung.
Ratsherr Levent Önder auf einem Wahlplakat (Foto: Peter Ansmann)
Nicht nur Putinversteher von AfD, Die Linke und BSW zieht es bei der Kommunalwahl 2025 in Duisburg in den Rat der Stadt. Nachdem am 29. Oktober 2023 die islamistische Terrorgruppe Islamischer Dschihad in Palästina mit einer Rakete, die eigentlich Zivilisten in Israel ermorden sollte, ein Krankenhaus in Gaza getroffen hatte, war für den Duisburger Ratsherren Levent Önder (SGU) der Schuldige klar: „Netanjahu ist boshafter als Hitler“ war in seinem Newsfeed zu lesen.
Auf Facebook fuhr der Ratsherr mit einer sehr rührseligen (nicht überprüfbaren) Geschichte auf – von einer angeblichen jüdischen Ziehmutter, die durch die gespendete Niere seiner Mutter überlebte (Artikel dazu: WAZ). Eine Strafanzeige verlief im Sande, weil diese nur vom Betroffenen (Benjamin Netanjanhu) selbst gestellt werden kann: Der israelische Premiereminister hatte zu dieser Zeit, Israel wurde aus dem Jemen, Gaza und dem Libanon angegriffen, wohl andere Sorgen.
NRW: „Es wird keine blaue Welle in den Rathäusern geben“…NTV NRW: Über die Wahlerfolge der AfD braucht sich niemand zu wundern(€)…NZZ NRW:Noch da?(€)…Spiegel
Rene Golfmann wohnt und lebt in Herne | Foto: privat
Als Alltagschronist René Golfmann aus Herne die Website thirdeyecollector.com ins Leben rief, schuf er damit einen Raum, in dem seine künstlerische Welt sichtbar wird. Dort stellt er eigene Arbeiten vor – Grafiken, Fotografien, abstrakte Gemälde, Illustrationen – sowie vielfältige Experimente mit Acrylfarben. Sein Alltag spiegelt sich in diesen Werken wider, und die Seite fungiert wie eine offene „Werkschau“, die immer wieder neue Einblicke gewährt. Doch die Plattform ist mehr als nur eine Galerie: In unregelmäßigen Abständen ergänzt Golfmann seine Arbeiten durch persönliche Texte, kleine Anekdoten und pointierte Beobachtungen. Mal sind sie skurril und voller überraschender Wendungen, mal reflektieren sie mit spitzen Gedanken seine Tage. So entsteht eine Mischung aus Kunst und Alltagsreflexion, die den Besucher bestens unterhält. Was sonst noch wichtig ist, erklärt er im youtube-Roulette.
Welcher Song repräsentiert für dich das Ruhrgebiet am besten?
Marko Martin in Israel Foto: Privat Lizenz: Copyright
Manchmal braucht es den Blick von außen, um die eigene Selbstzufriedenheit bloßzulegen. Marko Martin liefert diesen Blick – scharf, manchmal polemisch und deshalb auch notwendig. Sein neues Buch Freiheitsaufgaben (Tropen, 2025) ist kein akademischer Essay, sondern ein politisches Störmanöver gegen die deutsche Neigung, Freiheit zu verklären, aber nicht ernst zu nehmen.
„Wir alle sind partiell im Irrtum. Auch wer gegen den Strom schwimmt, schwimmt im Strom.“ – Manès Sperber
Ausgangspunkt ist Martins Rede im Schloss Bellevue zum 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution. Während Bundespräsident Steinmeier auf routinierte Würde setzte, erinnerte Martin an
Oliver Lembcke, Professor für Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, geht nicht davon, dass die AfD bei der Wahl am Sonntag das Ruhrgebiet erobert. Mittelfristig könnte das allerdings anders aussehen. Lembcke hat klare Vorstellungen, was geschehen muss, um diese Entwicklung zu verhindern. Mit Oliver Lembcke sprach Stefan Laurin.
Ruhrbarone: Die AfD wird aller Voraussicht nach bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 14. September deutlich zulegen. Wird das Ruhrgebiet jetzt blau?
Oliver Lembcke: In gewisser Weise hatten wir diese Diskussion schon nach der Bundestagswahl. Bei den Landtagswahlen im Osten im vergangenen Herbst, dem letzten großen Lackmustest vor der Bundestagswahl, zeigte sich ein deutlicher Unterschied: ein blauer Osten und, hurra, ein Westen, der glaubte, davon nicht oder jedenfalls nicht so stark betroffen zu sein.