Visions In Concert – die Events im Februar

05.03.2013 / Madsen im FZW
05.03.2013 / Madsen im FZW

Das Dortmunder Musikmagazin Visions veranstaltet seit vielen Jahren nicht nur die Party-Reihe „VISIONS Party“, sondern auch regelmäßig Konzerte und Festivals.

Da in diesem Monat ein paar schöne Visions In Concert – Termine anstehen, möchte ich sie hier gerne kurz vorstellen.

Am 02.02.2016 stehen Hard Action im Fzw in Dortmund auf der Bühne, vier Finnen, die Hard Rock mit Punk mixen: groovig, dreckig, geradeaus. The Dirty Nil aus Canada werden in den Abend einstimmen.

Ebenfalls am 02.02.2016 laden Grieved aus Schweden in den Rockpalast in Bochum Langendreer ein. 

Smoke-Blow-Fronter Jack Letten, der nun schon seit einigen Jahren als Erik Cohen unterwegs ist und am 15.01.2016 sein zweites Album „Weißes Rauschen“ auf den Markt brachte, wird uns am 05.02.2016 im Fzw einen Abend mit feinstem Classic Rock und deutschen Texten präsentieren. Danach darf man auch gerne zur Visions Party noch vor Ort bleiben.

Zwei Tage später, an selber Stelle, werden uns die Indie-Rock-Band Madsen, die zur Zeit auf Kompass-Tour zu ihrem gleichnamigen aktuellen Album unterwegs sind und die Hamburger Punk-Rock-Band Montreal einen tollen Musikabend bescheren. (07.02.2016)

Karten für alle Konzerte gibt es im FZW Ticketshop oder im Kartenverkauf der Matrix Bochum.

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Joe Bonamassa – Tourauftakt in Dortmund

Foto: Christie Goodwin
Foto: Christie Goodwin / Veranstalter DMC

Erst die Tour, dann das Album!

Wer die bevorstehende Veröffentlichung des in New York lebenden Bluesrocker Joe Bonamassas neuem Studioalbum „Blues Of Desperation“ (erscheint am 25. März bei Provogue / Mascot Label Group) nicht erwarten kann, darf sich vorab schon mal auf sein Konzert am 24.02.2016 in der Dortmunder Westfalenhalle freuen!

Der Mann ist schon fast so etwas wie ein Phänomen. Kein Jahr vergeht, ohne dass der Blues-Musiker Joe Bonamassa nicht mindestens eine Veröffentlichung an den Start bringt und um die Welt tourt.

In seinen Anfängen – sein erstes Album “A New Day Yesterday” erschien 2000, seinen Durchbruch schaffte Joe 2007 mit “Sloe Gin”, mit grade mal 30 Jahren – wurde er als junges Gitarrentalent bestaunt, heute ist er längst ein angesehener Blues-Gitarren-Star, der die großen Hallen füllt.

Für Ende März kündigt Bonamassa sein nunmehr zwölftes Studioalbum an. Selbstkomponiertes Material soll es geben, das aufzeigen soll, dass sich der Musiker nicht an eng gefasste Regeln des Genres hält, sondern vielmehr sich und den Blues neu definiert.

Gemeinsam mit seinem langjährigen Produzenten Kevin Shirley (Led Zeppelin, Iron Maiden, Journey) zog sich Bonamassa in die Nashville Grand Victor Sound Studios zurück. Dort nahmen sie gemeinsam mit Anton Fig und Greg Morrow (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg, Paulie Cerra und Mark Douthit (Bläser) und den Backgroundsängerinnen Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins die elf neuen Songs auf.

Im Rahmen seine aktuellen Welt-Tournee wird er auch für 14 Konzerte nach Deutschland reisen. Tourauftakt ist der 24.02.2016 in der Dortmunder Westfalenhalle.

Karten gibt es online unter Adticket.

Mehr Informationen unter www.jbonamassa.com und unter www.dmc-music.de.

Dortmund: BVB mit kuriosem Dusel-Sieg gegen Aufsteiger Ingolstadt

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War heute mit dem Glück im Bunde: BVB-Coach Thomas Tuchel. Foto: Robin Patzwaldt

Was bitte fängt man aus BVB-Sicht denn nun mit diesem Spiel gegen Ingolstadt an? Klar, am Ende auf dem Papier, wie erwartet, mit 2:0 gewonnen. Aber selbst dem heißblütigsten BVB-Fan dürfte ja nicht entgangen sein, dass das Ergebnis nach diesem Spielverlauf mehr als glücklich war.

Wenn der beste Sturm der Liga auf die zweitbeste defensive trifft, dann ist das Ergebnis naturgemäß schwer zu prognostizieren. Trotzdem galt der Tabellenzweite aus Dortmund in seinem Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Bayern zweifelsohne als klarer Favorit. Und das auch, obwohl der BVB auf seine Mittelfeldstrategen Marco Reus und Ilkay Gündogan kurzfristig verzichten musste. Beide standen heute wegen einer Viruserkrankung nicht im Kader der Schwarzgelben. Matthias Ginter und Adrian Ramos ersetzten die beiden Stammkräfte an diesem Nachmittag.

Und wie in der Vergangenheit schon häufiger erlebt, tat sich der so zu Rotationen in der ersten Elf gezwungene Tabellenzweite der Bundesliga damit lange schwer. Das Spiel lief nicht wirklich gut strukturiert. Wenige Torszenen in Halbzeit eins. Einmal hatte der BVB sogar Glück, dass nach einem vermeintlichen Foul von Mats Hummels im eigenen Strafraum nicht auf Elfmeter zugunsten der Gäste entschieden wurde. Insgesamt war das torlose Remis zur Halbzeit aber den Leistungen entsprechend.

Die Hoffnungen der 80.000 im Stadion richteten sich folgerichtig auf den zweiten Durchgang, der auch im Hinspiel schon, welches der BVB am Ende 4:0 gewann, die Tore für die Westfalen brachte. So auch heute.

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Immer wieder „leider geil“ – Deichkind live in Essen

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Zweifelsohne gehören Deichkind zu den abgefahrensten Liveacts unseres Landes.

Die Grenzen von Musik, Equipment, Licht und Ton werden bei ihren Konzerten jedes Mal aufs Neue herausgefordert und ihr Publikum macht die Beschleunigung von Null auf Hundert immer wieder begeistert mit. Denn wenn die Hamburger Elektrorapper MC Philipp Grütering alias Kryptik Joe, MC Sebastian „Porky“ Dürre und Sascha Reimann als „Ferris Hilton“ die Bühne betreten, ist es erstmal vorbei mit Luft holen und Stillstand, die Aufwärmphase wird übersprungen.

Geboten wird ein komplett durchchoreographiertes Kostümspektakel, das an Technikeinsatz kaum zu überbieten ist und das die Massen begeistert. Wohl angemerkt, dass Deichkind dabei kein einziges Musikinstrument spielen.

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Der BVB und die Nazis im ‚Dortmunder Wedding‘

BVB-Legende Heinrich Czerkus. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
BVB-Legende Heinrich Czerkus. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Unser Gastautor Thomas Weigle hat sich mal wieder tief in die Sportgeschichte eingegraben. Heute beschäftigt er sich in seinen aktuellen Beitrag „Der BVB und die Nazis im ‚Dortmunder Wedding‘“ mit der Historie von Borussia Dortmund:

„Passend zum gerade stattgefundenen Gedenktag der Befreiung von Auschwitz möchte ich heute über den BVB in jenen 1000 Jahren schreiben, war doch der BVB der erste große Fußballverein, der dieses Thema um die Jahrtausendwende offiziell aufgriff und damit zum Schrittmacher für ähnliche Untersuchungen und Arbeiten in anderen Vereinen und dem DFB wurde.

Das ist gewiss ein Lorbeerblatt, wertvoller als mancher Pokal im Trophäenschrank des BVB, denn es war ein ergebnisoffener Auftrag.

Die Partei des Adolf Nazi war vor der Machtübergabe an sie in Dortmund wahlmäßig nicht sonderlich erfolgreich. Immerhin konnten die Dortmunder Nazis damit renommieren, dass sie 1920 die erste NSDAP-Ortsgruppe außerhalb Bayerns gegründet hatten. 1929 schaffte es ein Brauner mit 1.8% in den Stadtrat, 1932 erreichte die NSDAP ein zweistelliges Ergebnis, blieb aber deutlich unter dem reichsweiten Ergebnis.

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Winkelmanns „Junges Licht“ im Rahmenprogramm der Berlinale

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Screenshot der Facebook-Präsenz von Adolf Winkelmanns neuem Film „Junges Licht“ mit Oscar Brose (li.) und Charly Hübner (re.)

„Junges Licht“ ist ein Film über Unschuld, Sex und Gewalt im Milieu einer Bergbausiedlung im Ruhrgebiet der 1960er Jahre. Am 14.02. ist er um 16 Uhr im Zoopalast in der LOLA at Berlinale Reihe für akkreditiertes Berlinale-Publikum zu sehen. Die Reihe umfasst 44 Filme, die von den Kommissionen der Deutschen Filmakademie (Spielfilm, Dokumentarfilm und Kinderfilm) für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis vorausgewählt wurden.

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Ein Hauch von DEL am Essener Westbahnhof

Justin Schrörs im Tor der Moskitos. Gegen die Hannover Scorpions erneut ein starker Rückhalt. (Foto: Simon Ilger)
Justin Schrörs im Tor der Moskitos. Gegen die Hannover Scorpions erneut ein starker Rückhalt. (Foto: Simon Ilger)

Ein Hauch von DEL wehte am heutigen Freitag durch die Eissporthalle am Essener Westbahnhof. Dies lag zwar auch daran, dass erneut Leonhard Niederberger von der Düsseldorfer EG und mit Hannibal Weitzmann, Nico Kolb, Oliver Granz drei Spieler der Kölner Haie das Team von Frank Gentges unterstützten, aber hauptsächlich an der Tatsache, dass mit den Hannover Scorpions der Deutscher Meister von 2010 am Westbahnhof empfangen wurde. Die Skorpione waren jahrelanges Mitglied in der höchsten deutschen Spielklasse und so kreuzten die beiden Teams zu Beginn der 2000er Jahre die Schläger in der Deutschen Eishockey Liga miteinander. Die Hannoveraner ereilte jedoch im Jahre 2013 ein ähnlich hartes Schicksal wie die Moskitos gut zehn Jahre zuvor. Nachdem man die DEL-Lizenz nach Schwenningen verkauft hatte, musste der Verein in der Oberliga neu beginnen und so stand man sich heute gegenüber.

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