Durch einen Kraftakt und etwas Glück konnte der BVB sein Auswärtsspiel in Mainz am Samstag bekanntlich mit 3:1 gewinnen. Robert Lewandowski entschied die Partie am Ende mit zwei erfolgreich verwandelten Elfmetern in der Schlussphase zu Gunsten der Gäste aus dem Revier.
Spielerisch war es über weite Phasen der Begegnung erneut eine der schwächeren Leistungen der Schwarzgelben. Abermals stieß der Double-Sieger von 2012 nach einem harten Spiel in der Champions-League in der Liga auswärts an seine Grenzen.
Nicht vergessen darf man bei einer kritischen Betrachtung natürlich die vielen Verletzten in Reihen der Borussia, die der Kader eben in der Breite doch nicht wirklich auffangen kann. Und auch wenn Łukasz Piszczek, erfreulicher Weise, inzwischen wieder einsatzbereit ist, am Samstag erstmalig von Beginn an ran durfte, man merkt ihm die fehlende Spielpraxis natürlich ebenso noch an, wie einem Manuel Friedrich, der seine Sache in der Defensive des BVB sicherlich ordentlich macht, aber nach monatelanger Auszeit natürlich auch noch etwas ‚unsicher‘ spielt.
Fußball beim FSV Frankfurt. Quelle: Wikipedia; Foto: Dontworry; Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Fast schon regelmäßig kommt es in letzter Zeit zu heftigen Diskussionen im Sportbereich über die Auswahl von Sponsoren. Die Einzelfälle sind dabei unterschiedlichster Art.
In Bremen sorgte der aktuelle Trikotsponsor ‚Wiesenhof‘ im Vorjahr für langanhaltende Diskussionen. Tierschützer kritisierten dabei die Bedingungen unter denen der Konzern Tiere hält und schlachtet, forderten Werder auf den Sponsor von der Trikotbrust zu verbannen.
In Bochum wurde über die Arbeitsbedingungen des Trikotsponsors ‚Netto‘ debattiert. Beim 1. FC Nürnberg wurde, in einem vergleichsweise eher ‚harmlosen‘ Fall, der Verkauf des Stadionnamens von vielen kritischen Stimmen begleitet. Der ‚drohende‘ Name ‚Hochtief‘-Arena war vielen Fans, vor dem Hintergrund der Auf- und Abstiege des Clubs zuletzt, zunächst einfach unpassend und irgendwie unangenehm, was den Sponsorendeal letztendlich wohl mit verhinderte. Auch die dann folgende Veräußerung des Namensrechtes an die Elektronikfirma ‚Grundig‘ erregte die Gemüter. Fans wollten lieber den Traditionellen Namen ‚Frankenstadion‘ für ihre Heimstätte sehen. Und obwohl ‚Sportwetten‘ von vielen Betrachtern generell eher kritisch gesehen werden, diverse ‚Wettskandale‘ auch das Fußballumfeld schon erschüttert haben, tauchen die Betreiber von Sportwetten immer häufiger als Sponsoren im Umfeld der Bundesliga auf diversen Werbebanden und auch im TV mit ihren Spots auf. Auch die Werbung von BVB-Trainer Jürgen Klopp für den Autohersteller Opel wurde zuletzt kritisch beleuchtet, von vielen Bochumern als recht ‚unsensibel‘ angesehen. Man sieht, die geäußerte Kritik an den Werbepartnern ist vielfältig und durchaus recht unterschiedlich gelagert.
In dieser Woche dann erneut ein ganz aktueller, und auch eindeutig noch wesentlich markanterer Vorgang
Auch wenn das Thema in letzter Zeit leider wieder etwas aus der breiten Öffentlichkeit verschwunden zu sein scheint, der heutige 01. Dezember ist Welt-AIDS-Tag!
Der Aktions-Tag wurde erstmals 1988 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen. Rund um den Globus erinnern inzwischen Jahr für Jahr am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema AIDS und rufen dazu auf aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen. Da kann man sich nur anschließen!
Seit wenigen Minuten ist es nun offiziell: Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich von Trainer Mike Büskens getrennt! Die gestrige 0:2-Niederlage gegen Aufsteiger Karlsruher SC war offenbar der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachte.
Man hat es eigentlich fast schon erahnen können. Die Zusammenarbeit von Trainer Mike Büskens und Fortuna Düsseldorf barg einige Risiken für den Club. Zwar verband den Trainer, der den Job zu Saisonbeginn von Ex-Coach Norbert Meier nach dem Abstieg aus dem Oberhaus übernahm, eine jahrelange persönliche Verbundenheit, doch der Stern des Trainers Büskens begann bereits bei seiner letzten Station, in Fürth, wahrnehmbar zu sinken. Der ehemalige Schalker-‚Eurofighter‘ führte die Fürther zwar zunächst in die Eliteliga, konnte den Schalter, als das Schiff dort zu sinken begann, dann allerdings nicht mehr umlegen. Schon dort wirkte Büskens in der Krise entnervt und planlos.
Nach der erfolgreichen Premiere des zweiten szenischen Stückes von Rosh Zeeba & Joscha Hendricksen im Kitev-Turm in Oberhausen zeigt das Künstlerpaar die Installation mit LiveArt nun an zwei Abenden in folge in den Rottstr5Kunsthallen in Bochum. „Semiometrisches Environment zur Kunsterzwingung” nennen sie die Arbeit. Darin werden weniger Geschichten erzählt, vielmehr wird mit Fragmenten und Zitaten um sich geworfen. Es ist ein Spiel zwischen Trash und Hoher Kunst, Show und Intellekt, Gefühl und Verstand.
Das Dortmunder Musik- und Kunstkollektiv All The Time, das seit nunmehr drei Jahren meist unkommerzielle Veranstaltungen zwischen elektronischer Musik und Kunst organisiert und zuletzt durch Kooperationen mit dem Dortmunder Schauspiel auf sich aufmerksam machte, veranstaltet nun erstmals eine Party außerhalb der BVB-Metropole. Und dann sogleich zwei Wochenenden in Folge. Grund hierfür sind wohl vor allem die restriktiven ordnungspolitischen Vorschriften der Dortmunder Stadtverwaltung, die der positiven Entwicklung einer alternativen Club- und Kulturszene seit Jahren im Weg stehen.
Vor etwas mehr als einem Jahr war der Kolumbianer und Wahlberliner David Delgado schon einmal bei All The Time zu Gast. An einem Sommerwochenende wurde eine leistungsstarke Soundanlage und drei Generatoren auf eine freie Wiese an den Kanal getragen, weit draußen in Holthausen. Die Bildzeitung verkündete den „Sahara Sommer“, und es war wohl auch dem guten Wetter geschuldet, dass über 100 Menschen sich auf den weiten Weg machten, um bei warmen Getränken zu elektronischer Musik zu tanzen.