Fußball: Zukünftig noch mehr Sonntagsspiele in der Bundesliga?

DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt
DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt

Zahlreichen Traditionalisten unter den Fans und auch vielen Vertretern der Amateurclubs im Fußball wird das wohl gar nicht gefallen, aber in der ersten Fußball-Bundesliga könnte es bereits ab der kommenden Spielzeit regelmäßig noch deutlich mehr Sonntagsspiele als bisher geben.

Im Gespräch sind für die Zukunft angeblich drei statt der bisherigen zwei Sonntagsspiele im Oberhaus.

Als Grund für eine mögliche Änderung werden Beschwerden der bisherigen Europapokalteilnehmer genannt. Diese fordern zukünftig eine längere Spielpause zwischen ihren internationalen Einsätzen und dem nächsten Ligaspiel als dies bisher manchmal der Fall war.

Das Problem: Einige Clubs hatten bei der alten Regelung in dieser Saison teilweise nur zwei Tage nach einem internationalen Auftritt schon wieder zu einem Spiel in der Bundesliga anzutreten. Von Wettbewerbsverzerrung war da bei einigen Vereinsvertretern schon die Rede.

Diese Clubs mussten sich in einigen unvermeidlichen Fällen zuletzt allerdings

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Gute Gründe für das Archäologie-Aus in NRW

Irgendein sexistischer, männlicher römischer Gott. Foto: Marcuc Cyron Lizenz: GNU/CC3.0
Irgendein sexistischer, männlicher, römischer Gott. Foto: Marcuc Cyron Lizenz: GNU/CC3.0

Die rot-grüne Landesregierung in NRW wird die Zuschüsse für Archäologie und Denkmalpflege auf Null senken. Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe – wir nennen sie:

1. Römer waren Sklavenhalter!

2. Noch nie wurden Reste einer matriachalischen Kultur in NRW gefunden!

3. Die meisten Denkmäler wurden von Männern errichtet!

4. Keine  jemals gefundene Inschrift war in geschlechtergerechter Sprache verfasst!

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Aprilscherz-Verbot an der Ruhr Uni?

Ausgelacht hat es sich an der Ruhr Universität Bochum. Auf Wunsch von Rektor Elmar Weiler soll die Uni zur humorfreien Zone werden.

Elmar Weiler - macht er die RUB zur humorfreien Zone?
Elmar Weiler – macht er die RUB zur humorfreien Zone?

Aprilscherzverbot an der Ruhr Uni: In einer Pressemitteilung  weist die Pressestelle der Ruhr Uni darauf hin, dass Rektor Elmar Weiler darum gebeten hat, keine Aprilscherze mehr zu versenden. Leidtragender ist der Leiter der Pressestelle:

Diese Bitte zu erfüllen, fällt insbesondere Dr. Josef König, dem langjährigen Pressesprecher der RUB, schwer. Er scheidet zum 30.6. dieses Jahres aus und hatte gehofft, ein letztes Mal mit seinen Lügeninfos Journalisten in den April schicken zu können. König hat aber dem Rektorat zugesichert, sich dieser Bitte nicht zu verschließen.

Grund für das Ende der Aprilscherze seien Beschwerden von anderen Hochschulen und Journalisten gewesen:

Mit Infos wie „rub@day und rub@night“, „Park-App“, „Kopfnoten in Bachelorzeugnissen“, „Heiraten im Audimax“, „Uniformen für RUB-Mitarbeiter“ oder „Weinanbau im Botanischen Garten“ sind in den letzten 23 Jahren immer wieder in den Medien Missverständnisse entstanden, weil Journalisten – die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft voraussetzend – den Schabernack der Pressestelle im stressigen Alltag nicht sofort erkannten. So kam es immer wieder vor, dass Medienschaffende sich beim Rektorat beschwerten, weil sie sich in ihrer Arbeit behindert sahen.

Am 1. April werden wir sehen, ob die heutige  Pressemitteilung der Wahrheit entsprach oder ein leicht verführter Aprilscherz war.

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Der Zoo in Dortmund: Gefangen zwischen Tradition und Moderne

 

Im Dortmunder Zoo. Foto: Robin Patzwaldt
Im Dortmunder Zoo. Foto: Robin Patzwaldt

Der Dortmunder Zoo, welcher früher, noch etwas bescheidener, schlicht ‚Tierpark‘ hieß, ist für mich schon Zeit meines Lebens ein Ort wo ich mich gerne aufhalte.

Für mich repräsentiert er bereits seit vielen Jahren ein liebgewonnenes Stück meiner Heimat. Komme ich durch das Eingangstor in die Anlage, dann fühle ich mich fast wie bei einem Besuch bei Verwandten oder guten Freunden. Und ein Besuch dort ist inzwischen für mich auch ebenso mit sehr vielen schönen Erinnerungen an frühere Zeiten verbunden.

Bereits Anfang der 1970er-Jahre, damals wohnten wir mit der Familie noch in Dortmund, haben mich meine Eltern mehrmals im Jahr dorthin gebracht. Es entstand im Laufe der Jahre langsam eine feste Tradition, die bis in die Gegenwart anhält.

Auch heute, mit Anfang 40, kehre ich immer noch gerne und regelmäßig dorthin ‚zurück‘. Mindestens zwei Mal im Jahr, einmal im Frühjahr, einmal im Herbst, das muss irgendwie so sein. Und dabei spielte es über die Jahre auch gar keine Rolle ob ich gerade in Frankfurt oder Münster gearbeitet habe.

Inzwischen

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Frühstück

Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

Rathaus: Ex-Feuerwehrchef Schäfer verklagt OB Sierau…Ruhr Nachrichten

Liebe: Balanceakt zu dritt…FAZ

Einkaufen: Diese 13 Sonntage sollen 2013 verkaufsoffen sein…Ruhr Nachrichten

Verhaltungskodex: Wenig Beifall für Dortmunder Vorstoß zu Politiker-Regeln…Ruhr Nachrichten

Schulen: Die Dortmunder Gesamtschulen im Online-Check…Ruhr Nachrichten

Emscherumbau: So wird ein kompletter Bach in sein Bett zurückverfrachtet…Der Westen

BVB: Borussia Bayern…Tagesspiegel

Der Ruhrpilot

opel_werkRuhrgebiet: Opel Bochum will selbst übers eigene Schicksal verhandeln…Der Westen

Debatte: Der grüne Ekel vor bildungsfernen Discount-Deutschen…Cicero

Debatte II: Die Grünen werden zur bürgerlichen Linkspartei…Welt

NRW: Land streicht Archäologen alle Gelder…Spiegel

NRW II: Landesbeamte wollen gegen Nullrunde klagen…RP Online

Bochum: Brian als Protest…Der Westen

Bochum II: Rosa Strippe organisiert erstes „Queer Beat Festival“…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Wenig Beifall für Bülows Vorstoß zu Politiker-Regeln…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Klinikum Duisburg rutscht in die roten Zahlen…Der Westen

Duisburg II: Bulgarischer Sozialarbeiter beobachtet Integration der Roma…Der Westen

Essen: Bundespolizei ermittelt nach Skandal-Plakat von RWE-„Fans“ in Köln…Der Westen

Umland: Polizei verbietet Neonazi-Aufmärsche bei Aachen…Welt

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Grüne stellen sich gegen Nazi-Kundgebung in Dorstfeld

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Die Partei „Die Rechte“ hat für diesen Samstag, den 30.März unter anderem eine Demo vor einem Haus in Dorstfeld, in dem Roma-Familien leben, angemeldet. Die Grünen haben einen Gegenkundgebung angemeldet. In einer Erklärung schreiben sie: „Wir Grüne finden das unerhört – damit wurde eine weitere Grenze von den Rechten überschritten. Private Häuser nach dem Kriterium der Herkunft seiner Bewohner als Zielpunkte auszuwählen, ist menschenverachtend. Die Dortmunder Grünen zeigen sich solidarisch mit den dort lebenden Familien.“

In einem Kooperationsgespräch mit der Polizei haben sich die Grünen auf einen Platz in der Nähe des Wohnhauses der Roma und der rechten Demo geeinigt.

Gegendemo „Gegen Rechts – Roma schützen“
Samstag 30.03.2013, 12:45 – 14:00 Uhr
Dorstfelder Hellweg/Ecke Heyden-Rynsch-Straße
Standort: Vor dem ehemaligen TNT-Club, Heyden-Rynsch-Straße Nr. 2

 

DFB-Elf: Pfiffe für Manuel Neuer in Nürnberg – Na und?

Bundestrainer Joachim 'Jogi' Löw; Lizenz: CC; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy
Bundestrainer Joachim ‚Jogi‘ Löw; Lizenz: CC; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy

Bundestrainer Joachim Löw echauffierte sich, wie man ausführlich hören und lesen durfte, also gestern mächtig über die Pfiffe gegen Torhüter Manuel Neuer, welche diesem nach seinem krassen Fehler zum 1:3-Anschlußtor der Kasachen im Länderspiel in Nürnberg entgegenschlugen.

Schon während der Begegnung konnte man das Unverständnis des Coaches über die hämische Reaktion vieler Fans gegenüber dem ‚eigenen‘ Torwart förmlich sehen.

Nach dem Spiel wurde er in Interviews dann auch verbal sehr deutlich: „Der Fehler ist passiert, das muss man ihm ankreiden. Was ich nicht gut finde, ist dass das Publikum ihn dann auspfeift. Er ist Torhüter der Nationalmannschaft, hat in den letzten Jahren hervorragende Leistungen gebracht. Aber wenn er einen Fehler gemacht hat, muss man nicht die ganze Zeit pfeifen. Dass er für den Rest des Spiels durch das Publikum mit Ironie begleitet wird, finde ich unsportlich.“

Diese damit zur Schau gestellte Dünnhäutigkeit des Bundestrainers vermag ich allerdings so nicht zu teilen. Solche Unmutsbezeugungen der Fans mögen für ihn als verantwortlichen Trainer im Einzelfall zwar nur schwer nachvollziehbar sein, Missfallensbekundungen gegenüber einzelnen Spielern sind allerdings das gute Recht der Fans.

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Berufung: Stadt Dortmund will braunen Feuerwehrmann weiter loswerden

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Im Februar hatte das Verwaltungsgericht Münster  entschieden, dass die Stadt Dortmund  ihren ehemaligen Feuerwehrchef Klaus  Schäfer weiterhin beschäftigen muss. Schäfer war von der Stadt 2010 mit einem „vorläufigen Dienstleistungsverbot”  belegt worden und hatte ihn vom Dienst suspendiert. Schäfer hatte an einer Kundgebung von Dortmunder Neonazis teilgenommen – es soll nicht die einzige Veranstaltung der Rechtsradikalen gewesen sein, bei der Schäfer mitgemacht hat.

Die Stadt Dortmund hat das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht überzeugt. Heute  hat die Stadt  fristgemäß beim Oberverwaltungsgericht Münster Berufung eingelegt.