Warum ich immer noch gegen den Saufraum bin…

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Ich gebe zu,  ich war immer dagegen. Seit 20 Jahren lebe ich im Dortmunder Norden. Mein Sohn ist hier geboren und geht hier zur Schule. Ich bin dageblieben. Obwohl alle anderen meiner Bekannten mit Kindern noch vor dem Kindergarten  weggezogen sind. Weil man hier ja keine Kinder großziehen kann. Aber das ist ein anderes Thema. Von unserem Gastautor Thorsten Stumm.

Ich bin gegen den Saufraum. Nicht weil ich die populistischen Argumente je geteilt hätte. Sie fallen den Schreihälsen jetzt zu recht vor die Füße. Ich habe nie daran gezweifelt, dass sobald das Cafe Berta aufmacht da Leute hingehen und das die dort beschäftigten Menschen ihre Arbeit dann ordentlich machen.  Das die Stadt nun eine positive Bilanz zieht, ist bei einen Projekt mit EU-Förderung nur mehr als logisch. Sonst müssten die Fördermittel ja zurückgezahlt werden.

Mit den ca. 60.000 Euro Eigenanteil werden mal wieder falsche Signale gesetzt. Der Nordstadtbewohner hat randständig zu sein,  verwahrlost und besoffen, dann gilt  ihm die Aufmerksamkeit der Politik. Und er bekommt Fördergelder. In der Nordstadt wachsen die meisten Kinder in Dortmund auf,  in der übergroßen Mehrheit in Familien, die zwar wenig Geld haben aber die an der Bildung ihrer Kinder Interesse haben. Toll, aber  für Pflichtaufgaben gibt es keinen Fördertopf.

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Update: Geschäftsmodell Verbandsklage?

Windpark Bowbeat, in Großbritannien  Quelle: E.ON UK
Windpark Bowbeat, in Großbritannien Quelle: E.ON UK

In Hessen haben Naturschützer scheinbar ein neues und attraktives Geschäftsmodell entdeckt. Der Naturschutzbund (NABU) hat die  Klage gegen einen Windpark zurückgezogen, nachdem die Betreiber 500.000 Euro in einen Fonds des NABU zum Schutz der biologischen Vielfalt gespendet haben. Die FDP will nun wissen ob solche Deals bereits auch  in NRW vorkommen. 

Die Zwölf Windräder von OVAG,  Hessenwind-Gesellschaft und  Bürgerwind Ulrichstein KG im Vogelsberg errichtet hatte standen wegen einer Verbandsklage des NABU still, bis sich die Betreiber bereit erklärt hatten, 500.000 Euro in einen Fondes bei dem auch der  NABU engagiert ist, zum Schutz der biologischen Vielfalt zu stecken. In der Pressemitteilung des NABU zum Thema, versuchen die Betreiber des Windparks nicht einmal mehr gute Miene zu bösen Spiel zu machen – sie wissen, wer am längeren Hebel sitzt:

„Die fünf Windenergieanlagen stehen schon seit Mai still. Dadurch ist uns ein sehr hoher Einnahmeverlust entstanden. Um die Anlagen jetzt wieder in Betrieb zu nehmen, müssen wir im Grunde mehr leisten als andere Anlagenbetreiber im Vogelsbergkreis.“ Andererseits weise diese Vereinbarung auch in die Zukunft und helfe, die vermeintliche Gegnerschaft von Naturschützern und Betreibern von Windenergieanlagen aufzulösen.

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Die soziale Frage wird am Grill entschieden

Grillmeister am Werk Foto:  US Navy Lizenz: Gemeinfrei
Grillmeister am Werk Foto: US Navy Lizenz: Gemeinfrei


Die Grünen wollen die soziale Frage lösen. Mit der Aufhebung des Grillverbots im Dortmunder Fredenbaum. So steht es sinngemäß in einer Pressemitteilung der Partei. Die Grüne Grill-Politik richtet sich dabei an „einkommensschwache Personen mit Zuwanderungsgeschichte“ (wörtliches Zitat aus der Mitteilung).

Freies Grillen für geknechtete Bürger – so lässt sich die grüne Grill-Politik knapp zusammenfassen. Um diese lange vernachlässigte Forderung durchzusetzen, riefen die Grünen den Dortmunder Integrationsrat (gibt’s tatsächlich). Inhalt des Antrags: Weil viele Bewohner der Nordstadt keinen Balkon haben, soll das Grillverbot im Fredenbaumpark aufgehoben werden. So weit – so richtig.

Der von einigen Grünen vorgebrachte Vorschlag, die UNO-Vollversammlung einzuberufen, weil Grillen schließlich Menschenrecht sei, wurde allerdings verworfen. So durfte sich der Integrationsrat mit dieser politisch ebenso relevanten wie brisanten Forderung befassen. Und

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Frühstück

kraft_absageRot-Grün: Dortmunder Schulen haben kein Geld für Klassenfahrten mehr…Der Westen

Flughafen: Warum der Ryanair-Chef auf Dortmund fliegt…Bild

Debatte: Roma in Deutschland – ausgebeutet, illegal, kriminell…Welt

Nordstadt: Dogewo21 hat weitere zehn Häuser gekauft…Ruhr Nachrichten

Flucht: Kamel läuft durch die Gartenstadt…Ruhr Nachrichten

Konzert: Die Stradivari als Flachbrett…Revierpassagen

BVB: Wir müssen reden. Und brüllen!…Schwatzgelb

BVB II: Kießling hat keine Kontakt zu Borussia Dortmund…Spox

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Der Ruhrpilot

guntram_schneiderNRW: Wahlkampf-Kampagne…Post von Horn

NRW II: Experten beraten über Sicherungsverwahrung…Welt

NRW III: Drohnen  nach Cannabis-Plantagen…Welt

Ruhrgebiet: Opel-Spitze will Nachtschicht in Bochum streichen…Ruhr Nachrichten

Bochum: Geplantes türkisches Gymnasium in Bochum löst politische Debatte aus…Der Westen

Bochum II: “Demonstrations-Söldner unterwegs”…Bo Alternativ

Bochum III: Solidaritätsfest für Opel steigt am 3. März…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Schulen haben kein Geld für Klassenfahrten mehr…Der Westen

Duisburg: Politiker könnten neue Bordelle in Rockerstadt Duisburg verhindern…Der Westen

Essen: Fünf-Minuten-Takt im Berufsverkehr bleibt bei Evag in Essen regelmäßig auf der Strecke…Der Westen

Essen II: Gymnasien öffnen sich der Idee der Inklusion…Der Westen

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Papst-Wahl: Mädels, bewerbt euch!

 Foto: flickr,(CC BY-NC-ND 2.0) by RegierungBW
Foto: flickr,(CC BY-NC-ND 2.0) by RegierungBW

Wer Papst wird, ist völlig egal. Wo genau soll bitte der Fortschritt sein, wenn ab jetzt ein Afrikaner, ein Asiate, eine Frau oder gar ein Homosexueller die katholische Kirche führt?

Abgesehen von den Missbrauchsfällen: Was Kirchenmenschen allein in Talkshows absondern, legitimiert eigentlich schon zum atomaren Erstschlag gegen den Vatikan. Wenn etwa Kapuzinermönch „Bruder Paulus“ einen Mann, dessen Frau Sterbehilfe in Anspruch genommen hat, bei Plasberg fragt: „Sagen sie mal Herr Bolinger, warum haben sie jetzt ihrer Frau nicht die Pulsadern aufgeschnitten?“.

Oder wenn

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Grenzen für Körper und Seele

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Renate S. ist an Parkinson erkrankt. Ein Tagebucheintrag.

hoffnung ? angst ?

meine geschichte beginnt in wattenscheid und führt über die sauerlandlinie in richtung gießen.
das ziel ist biskirchen. Gertrudisklinik, parkinsonzentrum.
ich bin 60 jahre alt und habe seit 7 jahren einen begleiter, man könnte ihn auch lebensgefährten nennen.
sein name ist james parkinson. als mein körper vor sieben jahren anfing verrückt zu spielen, mir grenzen zeigte indem
er sich stur stellte, wenn ich eine flasche aufdrehen wollte, wenn ich meine zähne putzen wollte, mein daumen anfing zu zittern und meine schuhe nur an einer stelle ganz abgelaufen waren, musste ich mich zu einem besuch beim neurologen entschließen.
der befund war eindeutig: „parkinson“.
was war das? was mache ich? was wird werden?
tausend fragen, wenige antworten.
meine familie ist bei mir, gute freunde auch (einige blieben weg).
ich habe das glück, dass der krankheitsverlauf bis heute langsam fortschreitet, obwohl mein tagesablauf dadurch schon stark beeinflusst ist. die grenzen werden deutlicher.

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[Es war ein bezaubernder Abend mit Tom Lüneburger im ausverkauften Fzw]

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Seit ein paar Tagen ist der in Berlin lebende Singer und Songwriter Tom Lüneburger nun mit seinem zweiten Album “ Lights “ auf großer Deutschlandtour unterwegs.

Die meisten seiner Konzerte sind bereits ausverkauft und etliche Zusatztermine sind schon angekündigt. Im letzten Jahr unterstützte er noch Silbermond auf ihrer Europatour, wohlbemerkt sehr erfolgreich… nun hat er seinen eigenen Support mit dabei.

Und gestern Abend verzauberte er Dortmund.

Der britische „Storyteller“ Lee MacDougall stimmte den Abend ein. Seine Songs sind wie kleine Kurzgeschichten, und seine lockere und humorvolle Art in den kleinen Zwischenpausen mit dem Publikum zu kommunzieren und seinen Tee zu trinken, machte ihn sehr sympathisch.

Dann gingen die Lichter aus und die Kerzen auf dem Piano an.

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