
„Karin Kneffel hat uns das Gesicht des Jesuskindes sichtbar gemacht“, begeistert sich eine Musemswärterin und zeigt auf eine Holzskulptur der Jungfrau Maria und ihres Erstgeborenen von Ewald Mataré, die erhöht an der Musemswand hängt. In zwei malerischen Abbildern des exotisch anmutenden Marien-Antlitzes und des Neugeborenen-Gesichts rückt die Künstlerin ihrem „Vorbild“ auf den Leib und gibt uns gleichzeitig in ihrer Hommage an den berühmten Vorgänger einen Fingerzeig für ihre neue Werkgruppe in der jüngst eröffneten Ausstellung „Face of woman. Head of Child“ im Kurhaus-Museum Kleve. Das Auge wandert über Diptychen, auf denen jeweils ein Muttergesicht einem Kinderporträt beiseite gestellt ist.







