
Eine Studie der Universität Jena zeigt auf, dass Wähler in Regionen, die langfristig wirtschaftlich abgestiegen sind, überdurchschnittlich oft bei Wahlen ihre Stimme der AfD geben. Was bedeutet das, wenn ein ganzes Land wirtschaftlich an Bedeutung verliert?
Im Oktober veröffentlichten Maria Greve, Michael Frisch und Michael Wyrwich von der Universität Jena im Journal of Regional Science die Ergebnisse ihrer Studie: „Langfristiger Niedergang von Regionen und Aufstieg des Populismus: Der Fall Deutschland“ Sie untersuchten dabei die Auswirkungen von langfristigen wirtschaftlichen Entwicklungen auf das heutige Wahlverhalten. Ihr Ergebnis: In Regionen, die vor 90 Jahren zu den reichsten






