Der 37-jährige Portugiese, der dem Vernehmen nach seinen aktuellen Arbeitgeber Manchester United noch in diesem Sommer mit aller Macht verlassen will, hat seine besten Tage längst hinter sich. Trotzdem ist er noch immer ein herausragender Offensivspieler, der den allermeisten Mannschaften auf der Welt sehr gut zu Gesicht stehen würde. Auch dem BVB. Zumindest kurzfristig.
Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ im Jahre 2019. Foto: Robin Patzwaldt
Angesichts der explodierenden Energiepreise hat die Kreishandwerkerschaft des Halle-Saalekreises in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ein Ende der Sanktionen gegen Russland gefordert und behauptet, der Krieg Russlands gegen die Ukraine sein nicht unser Krieg. Die Handwerker fordern nach einem Bericht des RND den sofortigen Stopp aller Sanktionen gegen Russland, die Aufnahme von diplomatischen Verhandlungen zur Beendigung des Krieges und die Überprüfung alle politischen Entscheidungen auf den Nutzen für das deutsche Volk.
So nachvollziehbar und berechtigt die Sorgen der Handwerker auch sind, so falsch sind die Schlüsse, die sie aus der Energiekrise ziehen. Der Krieg in der Ukraine ist eine Bedrohung des Westens. Es ist unser Krieg und wenn Bundeskanzler Scholz etwas vorzuwerfen ist, dann dass die Bundesregierung nicht alles tut, um die Ukraine mit schweren Waffen auszustatten, so dass sie den Krieg gewinnen kann. Putin hat gezeigt, dass er an Verhandlungen kein Interesse hat, sondern auf Sieg setzt. Gewinnt er den Krieg, wird er weitermachen und andere Länder angreifen. Darin sind sich fast alle Experten einig. Auch die demokratischen Parteien Deutschlands teilen diese Einschätzung. Nur in den Kreisen von AfD und Linkspartei sieht man das anders.
Udo Vetter auf der Republica Foto: Re: Publica Lizenz: CC BY 2.0
In einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung warnt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Blogger Udo Vetter vor den Folgen des von der Ampel geplanten Selbstbestimmungsgesetzes, nachdem jeder einmal im Jahr seine Geschlechtsidentität wechseln kann.
SPD, Grüne und FDP wollen mit dem Selbstbestimmungsgesetz die Lebenssituation von Transsexuellen verbessern: Künftig kann jeder einmal im Jahr seine Geschlechtsidentität wechseln. Weder eine Beratung noch ein Ärztliches Attest sind dafür notwendig. Auch muss sich niemand, der seinen Geschlechtseintrag ändert, einer Operation unterziehen. Der Düsseldorfer Rechtsanwalt und BloggerUdo Vetter, der selbst viele Sexualstraftäter vor Gericht vertrat
Franz Marc, Liegender Stier, 1913 Bild: Museum Folkwang, Essen Lizenz: Copyright
Mit einem Kunst- und Kultur-Marathon startet das Museum Folkwang heute seine zweite große Ausstellung zum 100. Geburtstag. Die Eröffnung der Schau „Expressionisten am Folkwang. Entdeckt – Verfemt – Gefeiert“ (20. August 2022 – 8. Januar 2023) um 18 Uhr Uhr markiert auch den Auftakt des 24-Stunden-Sommerfests am und im Museum.
Rund ein halbes Jahr lang sind dann auf 1400 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund 250 Werke bekannter Künstler und Künstlerinnen wie Wassily Kandinksy, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Gabriele Münter, Emil Nolde und Egon Schiele zu sehen. Die Werke stammen sowohl aus der hauseigenen Sammlung als auch von internationalen Leihgebern. Die Schau will die vielfältigen Verbindungen zwischen den Expressionisten und dem Museum Folkwang sichtbar machen.
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60 Prozent der Deutschen sind für eine Verlängerung der Laufzeiten der drei verbliebenen Kernkraftwerke, nur noch 26 Prozent votieren für ihre Stilllegung Ende des Jahres. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Berliner Instituts
Der Duisburger Pädagoge Burak Yilmaz liest am Freitag aus seinem Buch „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass„. Anschließend folgt eine Diskussion mit dem Autoren.
Burak Yilmaz wächst in Duisburg auf, postmigrantisch. Sein Bildungsweg – katholisches Elitegymnasium, Koranschule, Universität – durchkreuzt Milieus, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz, Enttäuschung, Zugehörigkeit entsteht …
Ehrensache ist ein Zeugnis gegen den Hass, ein einzigartiger Lebensbericht und der dringend nötige Vorstoß an einen neuralgischen Punkt der deutschen Öffentlichkeit.
Die Lesung wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt.
Mahmud Abbas weigert sich, das Attentat von München 1972 zu verurteilen – begangen von der Terrororganisation „Schwarzer September“ mit logistischer Unterstützung durch deutsche Rechtsextremisten.
Dass Mahmud Abbas ein Antisemit ist, ist nun wirklich nichts Neues. 2018 erklärte er dem Palästinensischen Nationalrat, der Holocaust sei nicht ein Ergebnis von Antisemitismus gewesen, sondern der sozialen Aktivitäten der europäischen Juden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Abbas ist nicht dazu in der Lage, die israelische Politik zu kritisieren, ohne gleichzeitig den Holocaust zu relativieren, oder gar zu rechtfertigen. Mit internationaler Kritik konfrontiert, rudert er dann stets zurück – aber in der Tiefe seines Herzens ist dieser Mann ein Antisemit. Dass man Abbas, dessen Organisation die Attentäter von München finanziell unterstützte, so kurz vor dem Jahrestag im Bundeskanzleramt empfing – gelinde gesagt: unsensibel.
Blick von der Schleuse Wanne-Eickel über den Kanal auf das Kraftwerk in Herne Foto: Arnold Paul Lizenz: CC BY-SA 2.5
Auch Nordrhein-Westfalen befand sich im Kohleausstieg. Doch nun fahren die alten Meiler wieder hoch.
Wie ist die Luft? „So gut wie überall“, sagt Denise Herter. Sie wohnt im Herne Stadtteil Crange, die Blöcke der Steag-Kraftwerke am Rhein-Herne-Kanal prägen das Bild der Siedlung, in der sie lebt. „Hier ist es grün, ein neuer Sportplatz wird gebaut. Die Kraftwerke stören mich nicht.“