Ruhr Uni Bochum startet Programm für Gründerinnen

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei


Mit dem Programm FACE/XELERATOR will die Ruhr-Universität Bochum (RUB) Frauen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Gründungsvorhaben unterstützen.

„Der Anteil von Frauen in der Startup-Szene ist nach wie vor gering. Dabei ist die gezielte Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen ein wichtiges Thema, das wir mit dem Projekt FACE@RUB in den letzten zwei Jahren erfolgreich vorangetrieben haben. Umso mehr freut es mich, dass wir mit dem FACE/XELERATOR unsere Angebote um einen weiteren Baustein ergänzen können „, sagt Prof. Dr. Günther Meschke, Prorektor für Forschung und Transfer an der Ruhr-Universität Bochum. Denn es mangelt nicht an guten Ideen für Gründungsvorhaben, sondern dem Zugang zu Netzwerken und vor allem dem notwendigen Kapital. „Mit dem Programm FACE/XELERATOR möchten wir gerade fortgeschrittene Gründerinnen rund um den Markteintritt und bei der Suche nach einer passenden Finanzierung intensiv begleiten“, sagt Dr. Beate von Miquel, Leiterin des Inkubators FACE@RUB (Female Academic Entrepreneurs at RUB). Drei Jahre lang – von 2022 bis 2024 – unterstützt und vernetzt der Startup-Beschleuniger je fünf bis
zehn konkrete Gründungsvorhaben aus unterschiedlichsten Fachbereichen.

Bewerben können sich angehende Gründerinnen und Gründerinnen aus gemischten Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen, die ein konkretes Gründungsvorhaben verfolgen. Wer den Zuschlag erhält, nimmt an einem sechsmonatigen Programm teil. Zu Beginn geht es vor allem darum, das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und das Potenzial als Unternehmerin und Gründerin zu entfalten. Anschließend liegt ein wesentlicher Fokus auf der Ausarbeitung einer der Finanzierungs- und Marktstrategie. In Intensivworkshops bereiten sich die Teilnehmerinnen unter anderem auf den Pitch vor Business Angels und Investorinnen vor, entwickeln Marketingstrategien und beschäftigen sich mit Vertrags- und Gesellschaftsrecht.

Während des gesamten Zeitraums tauschen sie sich regelmäßig mit Expertinnen aus. Hieraus sowie durch Kontakte zu anderen Gründerinnen entsteht ein interdisziplinäres Netzwerk von gründungsaffinen Wissenschaftlerinnen. Getragen von diesem Netzwerk aus Gleichgesinnten, gerüstet durch fachliches Know-how steht einer erfolgreichen Karriere als Unternehmerin nichts mehr im Wege.

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