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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Rheinpark in Duisburg

Der Rheinpark: Schön wie das Alpenpanorama, nur ohne Berge; Foto: Peter Ansmann

Der Rheinpark: Schön wie das Alpenpanorama, nur ohne Berge; Foto: Peter Ansmann

Aus touristischer Sicht ist Duisburg leider nicht besonders im Schwange. Was natürlich verwundert. Aber in Zeiten von Corona ist Urlaub in Deutschland wieder beliebt: Da lohnt sich ein Blick nach Duisburg.

Für einen Tagesausflug lohnt sich die malerische Regattabahn und das Ausflugsziel, das ich hier heute vorstelle, allemal. Und auch für Touristen aus dem Rest der Welt bietet sich Duisburg an, wenn es um den ausgedehnten Sommerurlaub geht: Schließlich ist man von hier aus – egal ob mit dem öffentlichen Personennahverkehr, dem PKW oder dem Fahrrad – ganz schnell in Bochum oder in Düsseldorf.

Der Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der wunderschöne Rheinpark in Duisburg-Hochfeld.

Duisburg-Hochfeld: Da, wo das Leben tobt

Wenn man die Karte der USA auf Duisburg überträgt, dann ist Wanheimerort, Buchholz, Mündelheim zu vergleichen mit z.B. Boston. Duisburg-Hochfeld, der Stadtteil zwischen Wanheimerort und dem Epizentrum von Duisburg, wäre zu vergleichen mit Las Vegas: Ein beeindruckendes Angebot an Gastronomie, Spielsalons und richtig viel Leben auf der Straße – auch zu nächtlichen Zeiten.

Die Hartz IV-Ecke: Günstige Preise, lange Öffnungszeiten; Foto: Peter Ansmann

Die Hartz IV-Ecke: Günstige Preise, lange Öffnungszeiten; Foto: Peter Ansmann

Es gibt Läden in Hochfeld, die fast rund um die Uhr geöffnet haben. In der Hartz IV Ecke, einem gemütlichen Treffpunkt am Ende der Brückenstraße, bekommt man auch am sehr späten Abend sein Bier für einen Euro. Trotzdem ist diese Location eher als lauschig einzustufen: Die Hauptverkehrsstraße, die Wanheimer Straße, liegt parallel. Hier liegen lebendige City und eine eher ruhige Wohlfühlatmosphäre unglaublich nahe beieinander.

Der Sandstrand sorgt für die richtige Urlaubsatmosphäre; Foto: Peter Ansmann

Der Sandstrand sorgt für die richtige Urlaubsatmosphäre; Foto: Peter Ansmann

Wenn man sich von dort ein paar Meter weiter nach Süden bewegt, kommt man zum Rheinpark. Zugegeben: Ich bevorzuge die Regattabahn: Wieso auch immer. Der Rheinpark in Duisburg ist aber definitiv einen Besuch wert – besonders wenn man sowieso gerade Urlaub in Duisburg macht. Was hier lobend zu erwähnen ist: Das idyllische Stück Duisburg ist prima mit dem ÖPNV zu erreichen. Hochfeld-Bahnhof, ein Verkehrsknotenpunkt in der Stadt, ist in direkter Nähe zum Park,. Hier hält auch die Straßenbahn der Linie 903.

Wer auch im Urlaub nicht auf seinen PKW verzichten mag: Es gibt zahlreiche Parkmöglichkeiten direkt am Rheinpark.

Ein Paradies - auch für Kinder: Der Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Ein Paradies – auch für Kinder: Der Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Mit dem Wetter hatte ich heute, als ich die Bilder geschossen habe, leider Pech: Im Sonnenschein wirkt dieses 0,6 Quadratkilometer große Gebiet noch schöner. Was im Rheinpark besonders gelungen ist: Die Symbiose zwischen romantischer Idylle – man wähnt sich beinah wie in einem Film mit Hansi Hinterseer – und alter Industriekultur ist hier wirklich gelungen. Für Kinder ist der Rheinpark natürlich ein auch ein Paradies: Neben dem Sandstrand gibt es hier noch einen Spielplatz. Klar: Der Strand lädt zu Beachvolleyball ein.

Zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Bleiben ein; Foto: Peter Ansmann

Zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Bleiben ein; Foto: Peter Ansmann

Gastronomie gibt es hier natürlich auch: Direkt am Ufer des Rheinstroms, der ja auch nur eine schnöde Verlängerung des Bodensees ist, kann man im Restaurant Ziegenpeter leckere Speisen verzehren oder bei einem kühlen Bier das Leben auf dem Rhein beobachten: Frachtkähne, die über diesen Wasserweg die Industrie in Europa mit benötigten Waren und Rohstoffen versorgen, sind hier ebenso zu sehen wie privater Schiffsverkehr.

Gastronomie läuft in Duisburg: Auch am Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Gastronomie läuft in Duisburg: Auch am Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Alleine für den Anblick des wunderschöne Panoramas, das beim flanieren über die 1,4 kilometerlange Uferpromenade zu sehen ist, lohnt sich der Besuch! Das Ausblick lädt hier zu einem Spaziergang oder zu einem gemütlichen Abend mit Freunden ein. Ähnlich schön wie ein Blick auf die Alpen – abzüglich der störenden Berge.

Auch auf dem Wasser ist immer was zu sehen: Der Rhein; Foto: Peter Ansmann

Auch auf dem Wasser ist immer was zu sehen: Der Rhein; Foto: Peter Ansmann

Weitere Informationen zum Rheinpark, eines der beliebtesten Ausflugsziele in Duisburg, gibt es auf der Website der Stadt und auf Wikipedia.

Den Sandstrand in seiner ganzen Schönheit: Impressionen auf Yelp.

Wer seinen Urlaub hier verbringen mag und eine Unterkunft sucht:

Diese findet man hier: Auf auf den Seiten zum Tourismus in Duisburg.

In den nächsten Wochen stelle ich hier das dritte sehenswerte Ausflugsziel in Duisburg vor: Den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Update 4. Juli 2020: Fotos bei Sonnenschein

Der Rheinpark in Duisburg: Urlaubsfeeling am Sandstrand; Foto: Peter Ansmann

Der Rheinpark in Duisburg: Urlaubsfeeling am Sandstrand; Foto: Peter Ansmann

Der Rheinpark in Duisburg: Urlaubsfeeling am Sandstrand; Foto: Peter Ansmann

Der Rheinpark in Duisburg: Urlaubsfeeling am Sandstrand; Foto: Peter Ansmann

Das Restaurant "Ziegenpeter" im Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Das Restaurant “Ziegenpeter” im Rheinpark; Foto: Peter Ansmann

Außenverkauf im Ziegenpeter; Foto: Peter Ansmann

Außenverkauf im Ziegenpeter; Foto: Peter Ansmann

Blick auf den Rhein; Foto: Peter Ansmann

Blick auf den Rhein; Foto: Peter Ansmann

Blick auf den Rhein; Foto: Peter Ansmann

Blick auf den Rhein; Foto: Peter Ansmann

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4 Kommentare zu “Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Rheinpark in Duisburg

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