Charlie Kirk, 9/11 und Jesus Christus – Wie Juden zum Sündenbock gemacht werden

Das zweite Flugzeug trifft das WTC. Foto: Hans Joachim Dudeck, Wikimedia Commons, Public Domain
Das zweite Flugzeug trifft das WTC. Foto: Hans Joachim Dudeck, Wikimedia Commons, Public Domain

Vorgestern jährte sich der islamistische Anschlag vom 11. September 2001 zum 25. Mal. Einen Tag zuvor wurde des ersten Todestages des US-amerikanischen Podcasters und Aktivisten Charlie Kirk gedacht. Beide Ereignisse weisen ein altes Muster auf, das die Menschheitsgeschichte durchzieht – in Windeseile können einige die vermeintlich wahren Schuldigen benennen: die Juden.

9/11 dürfte die Geburtsstunde der modernen Verschwörungstheorien gewesen sein. Kurz nach dem Terroranschlag, bei dem knapp 3.000 unschuldige Menschen getötet wurden, verbreiteten sich alternative Versionen davon, was sich an jenem Tag, nach dem nichts mehr so sein sollte, wie es einmal war, tatsächlich zugetragen haben soll.

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Wie ein Hardcorekonzert gegen Antisemitismus pro-„palästinensische“ Aktivisten entlarvt

Der Instagram-Post zur Bewerbung des Konzerts. Screenshot: Andreas Wolf
Der Instagram-Post zur Bewerbung des Konzerts. Screenshot: Andreas Wolf

Ein Punkkonzert in Leipzig will unter dem Motto „Love Hardcore – Hate Antisemitism“ ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Doch unter dem Instagram-Post zur Veranstaltung zeigen sich genau jene antisemitischen Ressentiments, gegen die das Konzert Stellung beziehen will. Die Kommentare machen dabei nicht nur sichtbar, wie offen Judenhass mittlerweile in Teilen der Szene artikuliert wird – sie offenbaren auch eine erschreckende Nähe zu antisemitischen Denkmustern, wie sie bereits Adolf Hitler propagierte.

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Im Kaninchenbau mit Sebastian Bartoschek: Antisemitische Verschwörungstheorien

Ruhrbaron Sebastian Bartoschek: Experte für Verschwörungstheorien; Foto: Arik Platzek
Ruhrbaron Sebastian Bartoschek: Experte für Verschwörungstheorien; Foto: Arik Platzek

Antisemitische Verschwörungstheorien sind aktuell, leider, wieder im Schwange:

Nicht nur Bill Gates wird in den sozialen Medien wegen seiner Förderung von Impfstoffen angefeindet. George Soros steckt, laut Verschwörungstheorien, auch hinter der aktuellen Pandemie.

Seine jüdische Herkunft wird meistens nicht explizit erwähnt: Aber die Botschaft, die unterschwellig mitklingt, lautet: Die bösen Juden sind’s gewesen. 

Die Mär von der „israelischen Biowaffe“ macht in den sozialen Netzen die Runde.

Ruhrbaron Sebastian Bartoschek ist Experte für Verschwörungstheorien.

Die Piratenpartei Ennepe-Ruhr veranstaltete am Freitagabend  eine Online-Veranstaltung mit ihm. Thema:

Antisemitische Verschwörungstheorien

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