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Genug des Pluralismus

Katharina König Foto: Alupus Lizenz: CC 3.0

Eine veröffentlichte Liste der „Top-Ten-Antisemiten“ des Simon Wiesenthal Centers sorgt für Empörung und Unruhe. Eine Gastbeitrag von Katharina König, Landtagsabgeordnete der Linken in Thüringen.

Unter den zehn genannten Personen befindet sich neben Mahmoud Abbas oder dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auch Hermann Dierkes, Vorsitzender der Linksfraktion in Duisburg. Medien berichten. Über die Liste. Über die darin genannten Personen. Über das Anliegen des Simon-Wiesenthal-Centers: wachsenden Antisemitismus und die ständigen Versuche der Delegitimierung Israels zu thematisieren.

Nun mag man die Liste und die Auswahl der Personen kritisieren. Ebenso mag man den vom Simon-Wiesenthal-Center ausschlaggebenden Grund, Hermann Dierkes auf die Liste zu setzen, hinterfragen, denn wer das antisemitische Flugblatt, welches den Davidstern mit dem Hakenkreuz verband, auf der Website der LINKEn Duisburg einstellte, ist nicht bekannt.

Es sind Nebenschauplätze. Es ändert nichts an der Notwendigkeit dieser Liste. Es benötigt diese

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„Mich mangeln die Wörter“ (7) – Heute: Ein sogenannter „Oberbürgermeister“ versucht etwas zu sagen – Adolf Sauerland performt auf der Expo Real 2011

https://www.ruhrbarone.de/80-000-gegen-adolf-sauerland/ :
Dieses hier bei den Ruhrbaronen von Stefan Laurin am 17. Oktober eingestellte Video zeigt ungeheuer und präzise und ungeheuer präzise, wes (Un-)Geistes Kleinkind jener Mann, jener AS ist, der sich noch immer trotzig für den ersten Bürger, gar den Oberbürgermeister der Stadt Montan hält und seinen Sprechdurchfall ausdauernd öffentlich beobachten lässt.
Bitte schauen und hören Sie doch genau hinein in das kurze Video.

Sprachmuster verraten Denkmuster, heißt es, soweit denn bei AS überhaupt noch Sprachmuster zu erkennen sind – und jener da im Video so heillos sprechende AS nicht ganz in welker Echolalie irgendwo Gehörtes nur noch stumpf wiederholt.

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Greulich „überrascht“: Ach, eine Frage noch, Herr Stadtdirektor!

Dr. Peter Greulich - Bild: Stadt Duisburg

Duisburgs Stadtdirektor Dr. Peter Greulich – vor einer Woche hatten wir hier darüber berichtet – hatte sich in einem Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beschwert, im Zusammenhang mit der Gedenkfeier zum ersten Jahrestag der Loveparade-Tragödie seien seine Mitarbeiter wie bei der Loveparade unter Druck von oben gesetzt worden, um zu genehmigen, was nicht zu genehmigen war. „Genau dieses Verhalten erfolgte nun von der Landesregierung“.

Immerhin, hatten wir geschrieben, da könnte man ja noch einmal nachfragen. Dies hat sich inzwischen auch die Duisburger Staatsanwaltschaft gedacht und Greulich als Zeugen vorgeladen. Die Vernehmung findet, wie Radio Duisburg berichtet, am kommenden Donnerstag bei der Kölner Polizei statt, die bekanntlich die Ermittlungen in Sachen Loveparade für die Staatsanwaltschaft Duisburg durchführt.

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Duisburg: Greuliches Fremdschämen

Dr. Peter Greulich (Foto: Stadt Duisburg)

Eine gute Nachricht, eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: die Sprecher der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ melden soeben, dass sie – trotz Sommerflaute – mehr als 50.000 Unterschriften erreicht haben. Genug, damit ein Abwahlverfahren gegen Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland eingeleitet werden muss. Die Unterschriften liegen sicher im Tresor. Der erste Schritt ist geschafft: „Wenn die Listen Mitte Oktober überreicht werden, muss das Abwahlverfahren zwingend eingeleitet werden.“ Auch von hier: herzlichen Glückwunsch!

Jetzt ruft die Bürgerinitiative zum Endspurt auf.

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