Die Serienmeisterschaften des FC Bayern München bedrohen die Zukunft der Bundesliga!

Dunkle Wolken über dem Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Dass der FC Bayern München sich durch einen 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Borussia Dortmund die zehnte (!!!) Deutsche Meisterschaft in Serie gesichert hat, ist für sich genommen weder überraschend noch sonderlich aufregend. Die Dominanz des Rekordmeisters verstärkt sich gefühlt seit Jahren. Da juckt es in Deutschland natürlich kaum noch jemanden, wenn die Münchener drei Spieltage vor Saisonende einmal mehr die Meisterschaft vorzeitig sicher haben. Geschenkt!

So anerkennenswert die sich dahinter verbergende Leistung aller Beteiligten natürlich trotz der Seriensiege noch immer ist, so langweilig ist das Schauspiel der jubelnden Bayern-Spieler inzwischen für Fußballdeutschland. Selbst in München begeistert ein solcher Titel inzwischen kaum noch einen. Das ist traurig, wenn man dabei bedenkt, welch große Fußballfeiertage diese Titelentscheidungen  noch vor wenigen Jahren landesweit ausgelöst haben.

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Überall Schadenfreude: Der FC Bayern München leidet unter dem Fluch der eigenen guten Tat

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Profifußball ist, zuletzt auch bedingt durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg, hierzulande inzwischen mächtig in den Hintergrund geraten. Auch hier bei uns im Blog der Ruhrbarone. Es gibt jedoch Tage, da spürt man die große Fußball-Leidenschaft in dieser Region noch immer. Und das sogar, wenn gar kein Revier-Klub beteiligt war bzw. ist.

Heute ist es wieder einmal so weit. Alleine beim üblichen Stadtgang wurde ich von Mitmenschen etliche Male auf ein Spiel im UEFA Champions League-Viertelfinale hin angesprochen. Von der Überflutung meiner Timeline in den Sozialen Medien einmal gar nicht zu reden.

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Man könnte es Erling Haaland nicht verübeln, wenn er vom BVB zu den Bayern wechseln würde

Erling Haaland in Dortmund. Archiv-Foto: BVB

Was würde der BVB nur ohne seinen Top-Torjäger Erling Haaland machen? Am Samstag sorgte der junge Norweger in den ersten zehn Minuten des Spiels beim FC Bayern München mit zwei Treffern für eine überraschende 2:0-Führung von Borussia Dortmund beim Rekordmeister von der Isar.

Mit seinem Doppelpack in München erhöhte Haaland seine Tor-Ausbeute in dieser Bundesliga-Saison auf 19. Und das im 19. Einsatz. Insgesamt steht der 20-Jährige nun bei 32 Toren in 34 Bundesliga-Einsätzen für die Borussia.

Kein Wunder also, dass es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abgang des Stürmers gibt. Selbst im Vorfeld des Top-Spiels am Samstag machten Meldungen über einen angedachten Wechsel zu den Bayern die Runde. Einen unpassenderen Zeitpunkt dafür gibt es wohl nicht.

Trotzdem können diese Spekulationen nicht einfach als substanzlos vom Tisch gewischt werden, wie sie es in Dortmund wohl gerne täten. Denn Haaland wäre sicherlich grundsätzlich nicht schlecht beraten, den BVB in absehbarer Zeit vor Ablauf seines laufenden Vertrages zu verlassen. Er ist einfach zu gut für diese Mannschaft! Will er Titel in Serie gewinnen, wozu er sicherlich die Klasse hat, wäre er in München sicherlich besser aufgehoben.

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Ausgerechnet Profifußballer als Impfvorbilder? – Karl-Heinz Rummenigge im Fettnapf

Karl-Heinz Rummenigge (rechts) bei der WM 1986. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Nein, besonders clever waren die Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge, seines Zeichens Vorstandschef des FC Bayern München, sicherlich nicht. Ganz so schrecklich und ungewöhnlich, wie sie aktuell in der Öffentlichkeit dargestellt werden, waren sie aber auch wieder nicht.

Was war geschehen? Rummenigge hatte gegenüber Sport1 angeregt, dass Profifußballer in diesem Lande bevorzugt gegen Corona geimpft werden könnten: „Lässt sich beispielsweise ein Spieler des FC Bayern impfen, wächst das Vertrauen in der Bevölkerung“, sagte er im Gespräch mit den Kollegen. „Wir wollen uns überhaupt nicht vordrängen, aber Fußballer könnten als Vorbild einen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, betonte der Funktionär der Münchener.

Natürlich ist es der großen Mehrheit der Bürger nicht wirklich vermittelbar, dass ausgerechnet die ohnehin permanent auf der Sonnenseite des Lebens stehenden Profikicker bei der Impfreihenfolge nach vorne rücken sollten. Junge, gesunde Männer, die lediglich zum eigenen und zum Vergnügen ihrer Fans einem Ball hinterherjagen, da gibt es tatsächlich Wichtigeres, was gerade anders zu regeln wäre.

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Mario Götze in Eindhoven: Legt man die Messlatte tiefer, überspringt man sie eben auch leichter

Mario Götze im BVB-Trikot. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Viel Kritik hagelte es in den vergangenen Jahren in Richtung Fußballprofi Mario Götze. Der Ex-BVB-Kicker, dessen Vertrag in Dortmund im Sommer bekanntlich nicht verlängert wurde, scheint in diesen Tagen bei der PSV Eindhoven (s)einen zweiten Frühling zu erleben.

Die ersten Wochen dort verliefen für den Weltmeister von 2014 in jedem Falle wesentlich erfreulicher als seine vergangenen Jahre im Ruhrgebiet oder auch zuvor beim FC Bayern München.

Einige Medien formulieren gar schon recht überschwänglich

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Die scheinbar Unbelehrbaren vom BVB

Was BVB-Boss Aki Watzke wohl über den erneuten Rückschlag denkt? Foto: Robin Patzwaldt

Nein, neu ist diese Erkenntnis nun wahrlich nicht. Dass der BVB zu inkonstant spielt um in der Bundesliga ernsthaft die Bayern an der Tabellenspitze angreifen zu können, das ist schon häufiger, auch hier im Blog, diskutiert worden. Denn das geht schon seit mehreren Jahren so.

Nehmen sich die Bayern vielleicht zwei oder drei sportliche Ausrutscher pro Saison, toppen die Dortmunder dies egelmäßig um ein Vielfaches. Auf sehr gute Auftritte der Schwarzgelben folgen in zu großer Regelmäßigkeit unerklärlich schwache Spiele, die zu häufig auch überraschende Punktverluste bedeuten.

Diese Wankelmütigkeit hat den BVB schon die durchaus realistischen Chancen auf die Meisterschaften der Jahre 2019 und 2020 gekostet. Wer auf eine kurzfristige Besserung gehofft hatte, der wurde am heutigen Samstag einmal mehr bitter enttäuscht.

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ZDF-Reporterin Claudia Neumann und der FC Schalke 04 ruinieren vielen Fans den Saisonauftakt

Claudia Neumann. Foto: Copyright: ZDF/Peter Kneffel

So kann das gehen. Da freut man sich seit Tagen auf das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga-Saison 2020/21, und dann endet dies in einer totalen Enttäuschung. Nicht nur die Tatsache, dass der FC Schalke 04 beim desaströsen 0:8 an der Isar, beim Spiel gegen den immer übermächtiger werdenden FC Bayern München, so überhaupt nicht ablieferte, auch der Kommentar von Claudia Neumann im ZDF, konnte einem schnell die Zornesröte ins Gesicht treiben.

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Erinnerungen an den DFB-Pokal-Sieg des VfL Bochum

Hallo Sportfreunde! Erinnert ihr euch noch an den 29. Oktober 2019? Ja, genau. Das war dieser sporthistorische Tag, an dem der VfL Bochum in der zweiten Runde des DFB-Pokals sensationell den FC Bayern München mit 2:1 bezwang und damit den Grundstein für seinen späteren, völlig überraschenden Titelgewinn im DFB-Pokal legte.

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Robert Lewandowski hat doch Recht, der BVB ist kein ‚ganz großer Verein‘!

Robert Lewandowski. Archiv-Foto: BVB

Keine Fußball-Bundesliga-Spiele an diesem Wochenende! Da diskutieren die Fans in diesem Lande traditionell gerne einmal wieder emotional über etwas, was eigentlich eine altbekannte Tatsache ist.

Und genau das ist derzeit auch in überraschend großem Ausmaß der Fall. Rund um den BVB sorgt aktuell der Ex-Dortmunder Robert Lewandowski für etliche Schlagzeilen.

Gegenüber dem Vereins-TV des FC Bayern München, dem Haussender des Klubs für den der Pole seit 2014 spielt, sagte der Stürmer kürzlich über seinen damaligen Wechsel vom Ruhrgebiet an die Isar:

„Ich habe das erste Mal ein Trikot auf meinem Körper gespürt, das zu einem richtig großen Verein gehört. Da war ich sehr stolz.“

Eine Aussage, die manchen BVB-Fan zwar arg schmerzen mag, wie die aktuelle Diskussion zeigt, die jedoch trotzdem einfach nicht von der Hand zu weisen ist.

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Gibt es für den FC Bayern München eigene Handspielregeln?

Schalke gegen Bayern am 24. August 2019. Foto(s): Michael Kamps

Es war ein Bundesligaspiel, das schon im Vorfeld sehr viele mögliche Geschichten lieferte. Das erste Heimspiel des FC Schalke 04 nach dem Tönnies-Skandal, der von vielen Medien extrem gehypte erste Auftritt von Philippe Coutinho mit seinem neuen Team, die Sieglos-Serie der Königsblauen gegen den Gast von der Isar, das Torhüter-Duell Manuel Neuer gegen Alexander Nübel. Doch die Aufmerksamkeit der Massen richtete sich nach dem glatten 0:3 der Gelsenkirchener Profikicker gegen den FC Bayern München leider einmal mehr auf den Schiedsrichter und einen möglichen Bayern-Vorteil.

Dabei war der Sieg der Münchener bei den Königsblauen hochverdient und im Kern unstrittig. Das 0:3 spiegelte den Spielverlauf allerdings so gar nicht wieder. Vor allem die Tatsache, dass die Schalker auch nach dem zweiten Saisonspiel noch immer ohne eigenes Tor dastehen, die ist nach dem Spiel vom Samstag eigentlich kaum zu glauben.

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