BVB-Trainer Niko Kovac hatte zuletzt nur noch selten Grund zur Freude. Foto: Robin Patzwaldt
Es ist mal wieder diese Phase, in der man sich bei Borussia Dortmund fragt, ob das alles eigentlich ein großer Plan ist – oder einfach nur das wiederkehrende Gefühl, dass jemand mitten im Marathon beschlossen hat, spazieren zu gehen.
Die Bundesliga-Saison 2025/26 biegt auf die Zielgerade ein, doch der BVB wirkt dabei weniger wie ein ambitionierter Verfolger als vielmehr wie ein Team, das innerlich schon die Koffer für die Sommerpause packt.
Als Hansi Flick im Mai 2021 den Job des Bundestrainers beim DFB übernahm, da war die Erwartungshaltung an den Neuen riesig. Der Nachfolger des zuletzt schwer umstrittenen Joachim Löw sollte den peinlichen Niedergang der Herrennationalmannschaft stoppen und das Team, das im Jahre 2014 in Brasilien noch Weltmeister wurde, zurück in die Weltspitze führen.
Jetzt, gut zwei Jahre später, steht auch Flick heftig in der Kritik. Nicht wenige gehen davon aus, dass die nun anstehenden Länderspiele gegen Japan (am Samstag in Wolfsburg) und gegen Frankreich (am übernächsten Dienstag in Dortmund gegen Frankreich) über das sportliche Schicksal des Coaches entscheiden könnten.
Zuletzt wirkte der Coach in der Öffentlichkeit so glück- und planlos, dass ein Last-Minute-Trainerwechsel beim DFB vor der anstehenden Heim-Europameisterschaft im kommenden Sommer aktuell ernsthaft diskutiert wird.
Seit Jahren schon kämpfen viele engagierte Fußballfans gegen die zunehmende Zersplitterung der Bundesligaspieltage. Längst vorbei sind inzwischen die Zeiten, in denen Profifußball in diesem Land fast ausnahmslos am Samstagnachmittag zu sehen war, höchstens in Ausnahmefällen einzelne Spieltermine zum Beispiel auf den Freitagabend gelegt wurde, so wie das einst der Fall war.
In den vergangenen Jahren sorgten die Interessen der diversen TV-Sender dafür, dass sich Bundesligafußball quasi über das komplette Wochenende erstreckt. Sogar montags wurde bis vor kurzem noch gespielt. Sehr zum Ärger reisefreudiger Fußballfreunde, die ihre Teams gerne auch auswärts begleiten, die an einem Werktag aber nur schwer umsetzen konnten.
Zumindest das haben viele engagierte Fußballfreunde aktuell unterbunden. Doch dieser Erfolg droht jetzt zu einem Pyrrhussieg zu werden, denn die Verantwortlichen der Liga planen offenbar erneut Veränderungen der Anstoßzeiten zu Ungunsten der Zuschauer im Stadion. Und das bisher weitestgehend unwidersprochen. Was ist da los?
Heute beginnt in Sachen ‚Datteln 4‘ die Beteiligung der Öffentlichkeit für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 105a – Kraftwerk – und die 8a. Änderung des Flächennutzungsplans.
Bis zum 6. September 2013 liegen die Entwurfsunterlagen im Dattelner Rathaus aus und stehen im Internet zum Herunterladen bereit. Jeder kann sich in dieser Zeit mit Stellungnahmen und Anmerkungen an der Bauleitplanung für das Kraftwerk Datteln 4 beteiligen.
Da dies jedoch ein recht umfangreiches und komplexes Aktenstudium voraussetzt