Framing durch Weglassen – der Deutschlandfunk desinformiert

Deutschlandradio-Funkhaus Köln – Foto: Deutschlandradio © Markus Bollen

„Unser Journalistisches Selbstverständnis verpflichtet uns, die Standards für den Qualitätsjournalismus, die in Deutschland in verschiedenen Gesetzen und berufsständischen Kodizes sowie in unseren hausinternen arbeits- und honorarvertraglichen Bedingungen festgelegt sind, in unserer täglichen Arbeit zu achten.“ So steht es in der Broschüre „Journalistisches Selbstverständnis“ des Deutschlandfunks, in dem es von vertrauenserweckenden Worten nur so wimmelt: „Unabhängigkeit und Richtigkeit von Recherche, Berichterstattung und Kommentierung“, „Sorgfaltspflicht“, „Glaubwürdigkeit“, „Sicherung höchster journalistischer Qualitätsstandards“, „Faktenchecks und Plausibilitätskontrollen“. Und schließlich: „Wir arbeiten mit verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen in redaktionellen Strukturen und Verfahren, um Plagiate, Irreführungen oder gar Fälschungen in unseren journalistischen Formaten zu verhindern.“ Hehre Wort und große Versprechungen. Wie sieht die Realität aus?

 „Jedes Jahr vergiften sich weltweit schätzungsweise mehr als 400 Millionen Landwirte und Landarbeiter unbeabsichtigt mit Pestiziden“, meldet der Deutschlandfunk am 3.9.2026. „Zu diesem Schluss kommen Forschende im Fachmagazin Frontiers in Public Health, nachdem sie unter anderem Daten von der Weltgesundheitsorganisation ausgewertet haben.“

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Medien im Gaza-Konflikt: Blind vor lauter Haltung

Die Wahrheit ist nicht immer einfach zu erkennen. Aber der Einsatz dafür lohnt sich. Grafik generiert mit Sora
Die Wahrheit ist nicht immer einfach zu erkennen. Aber der Einsatz dafür lohnt sich. Grafik generiert mit Sora


Guter Journalismus hat eine einfache, aber anspruchsvolle Aufgabe: Er soll der Meinungsbildung der Menschen mittels wahrhaftiger, nachprüfbarer Informationen dienen. Doch gerade im anhaltenden Gaza-Konflikt zeigt sich, wie schwer sich viele Medien damit tun, dieser Aufgabe gerecht zu werden.

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