
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, mir den Trip nach Recklinghausen in diesem Herbst zu sparen. Zu enttäuschend waren meine letzten Besuche in unserer Kreisstadt gewesen. Doch auf Wunsch meiner Begleitung machte ich mich am Mittwoch dann doch noch einmal auf den Weg. Schließlich heißt es ja nicht umsonst „Recklinghausen leuchtet“. Vielleicht gab es ja doch noch etwas zu entdecken.
Die Hoffnung war allerdings größer als die spätere Begeisterung. Nach unserem Rundgang stand fest: Auch dieser Besuch hat meine Meinung über die einst so reizvolle Stadt nicht verbessert. „Nächstes Jahr brauchen wir hier aber dann nicht mehr hin“, lautete das ernüchterte Fazit meiner Begleiterin. Widersprechen konnte und wollte ich ihr nicht. Ein paar hübsche Bilder habe ich trotzdem mitgebracht. Genießt sie ruhig. Es könnten meine letzten aus Recklinghausen sein, wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht.





Bei der Wahlparty im Dortmunder Rathaus konnten vor allem die Dortmunder Neonazis feiern. Und zwar, weil die beiden größten Ratsfraktionen es so wollten. Mit unter den Feiernden: ein Typ im “HKN KRZ”-Shirt und der Gründer einer rechtsextremen Terrorzelle.


