Crone im youtube-Roulette

Die Band Crone mit Bassmann Daniel Meier (im Bild: zweiter von links)

 

Die fünfköpfige Band Crone ist ein neues Juwel am Düsterrockhimmel. Mitglieder der Bands Embedded, Atomic Peat und Secrets of the Moon haben sich dem Godspeed-Rock mit verchromten Ecken und Kanten verschrieben – das ganze klingt wie eine Düster-Melange mit Endzeitmelodien, schleifenden Riffs und wasserdichter Rhythmik – als würden die Sisters of Mercy, Tool und Disturbed in einem verdunkelten Proberaum mit Satan um die Wette jammen. Nun kommt die Band nach Dortmund samt ihrer Hitsingle ›Gemini‹ und sie bestreiten zusammen mit Dool einen Konzertabend im Junkyard am 14. August. Was sonst noch wichtig ist, hat uns Crone-Bassmann Daniel Meier im youtube-Roulette verraten.

Daniel, welcher Song repräsentiert für dich am besten das Ruhrgebiet?

Geier Sturzflug – Pure Lust am Leben…

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Ro-Ro-Rock’n’Roll Rhein School

Marky Ramone (zweiter von links) hat gestern seinen 70. Geburtstag auf einem Rheinschiff gefeiert | Foto: Peter Hesse

In Düsseldorf wird gerade zum achten Mal die ELECTRI_CITY Conference veranstaltet, die sich in diesem Jahr komplett um Leben und Wirken der Ramones dreht. Ein Höhepunkt dabei war der 70. Geburtstag von Ramones-Drummer, der mit rund 60 Gästen diesen gestern Nachmittag auf einem Rhein-Schiff feierte. Heute Abend spielt der Drummer mit seiner Band Marky Ramones Blitzkrieg im Ratinger Hof  und wird seine Karriere mit Songs wie „Sheena Is a Punk Rocker“ oder „Teenage Lobotomy“ nochmal als One-two-three-four-Punk-Rock-Revue abfeuern.

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Documenta-Skandal: „Würden Sie heute erneut das Plädoyer der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit unterzeichnen?“

Screenshot des Videos der Pressekonferenz der Initiative


Kaum ein anderes Ereignis hat das Verhältnis der subventionierten deutschen Kulturszene zur antisemitischen BDS-Kampagne so verändert wie das Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit.“ Wir haben mehrere Unterzeichner gefragt, ob sie heute noch zu ihrer Unterschrift stehen.

Im Dezember 2020 wandte sich eine Initiative mit dem klangvollen Namen „GG 5.3 Weltoffenheit“ an die Öffentlichkeit. Ihr Ziel war es zu verhindern, dass „wichtige lokale und internationale Stimmen aus dem kritischen Dialog ausgegrenzt werden“. Das „Plädoyer“ der Initiative wandte sich gegen einen Beschluss des Bundestags aus dem Mai 2019. Der folgte damals einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen in die BDS-Kampagne, deren Ziel die Vernichtung Israels als jüdischer Staat ist, als antisemitisch bezeichnet. Zu den wenigen Abgeordneten der vier demokratischen Bundestagsfraktionen, die gegen den Antrag stimmten, gehörte die heutige Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne).

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Über das Tilgen von Wörtern

Personen, die Wörtern zum Abschied hinterherwinken. Foto: R. v. Cube

Dieser Tage geht es wieder viel über Wörter und welche man benutzen sollte und ob sie jemand verbieten will. Wie immer wird die Diskussion in Superlativen und mit Schaum vorm Mund geführt. Es kostet Kraft und Zeit, überhaupt herauszufinden, was die sich anschreienden Parteien eigentlich wollen. Das liegt daran, dass diejenigen, die eine Idee oder eine Kritik daran haben, meist nicht die gleichen sind, die diese Ideen oder diese Kritik im Ring verteidigen. Die Kämpfer an der Twitter-Front brechen sich aus der differenzierten Betrachtung grobe Stücke heraus, die sie als Keule verwenden, um auf den anderen einzuschlagen.

Kürzlich erschien ein Artikel in der NZZ, der wohl auf einen Beitrag in der New York Times zurückgeht, in dem vor der Abschaffung des Wortes „Frau“ gewarnt wird. Aufhänger ist ein Schreiben der US-Bürgerrechtsorganisation ACLU zum Thema Abtreibungsrecht, in welchem angeblich das Wort „Frau“ nicht vorkomme.

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