Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos jetzt bis zum 23. Januar 2023
Wegen des hohen Publikumszuspruchs und des anhaltenden Interesses wird die Ausstellung Christo und Jeanne-Claude. Paris. News York. Grenzenlos bis Sonntag 23. Januar um eine Woche verlängert. Rund 60.000 Besuchende haben die Präsentation im Kunstpalast seit der Eröffnung bereits gesehen.
Zusammen mit Werken von Christo werden Gemälde und Objekte von Arman, Niki de Saint Phalle, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein und anderen präsentiert. Aus dem vielfältigen Bezugsfeld der Avantgarde im Paris der 1950er Jahre wird deutlich, wie die spezifische Weiterentwicklung von Christo und Jeanne Claude verlief und was ihre künstlerische Position ausmacht.
Nadia Ihjeij präsentiert sich zwischen Punk und Puppenspiel in mehreren Kunstformen / Foto: Richard Lensit
Nadia Ihjeij gehört zu den vielfältigsten Künstlerinnen des Ruhrgebiets. 1994 wurde sie in Herne geboren, sie studierte zeitgenössische Puppenspielkunst an der Ernst Busch Hochschule in Berlin und schloss ihr Studium 2021 mit Diplom ab. Seitdem zog es sie wieder zurück ins Ruhrgebiet, wo sie nun seit 2020 in Bochum lebt und arbeitet. Als freischaffende Künstlerin ist sie in verschiedenen Bereichen tätig. Dabei arbeitet sie als Figurenspielerin, aber auch als Musikerin und Schauspielerin. Als Schauspielerin arbeitet sie derzeit am Stück „Kassandras Fall“ – und das wird im Februar im „Rabbit Hole – Theater in Essen“ Premiere feiern. Als Musikerin ist sie momentan in zwei Projekten tätig: Als Solomusikerin „Frollein“ widmet sie sich der Liedermacherei und als Sängerin der Punkband „Human Beans“ krächzt sie ausdrucksstark ins Mikrofon. Was sonst noch wichtig ist erklärt sie uns im YouTube-Roulette.
Welcher Song präsentiert für dich am Besten das Ruhrgebiet? Tocotronic – Der schönste Tag in meinem Leben
Die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde liegt im Zentrum der Stadt Brandenburg an der Havel. Dort befand sich von Januar bis Oktober 1940 eine der sechs Tötungseinrichtungen der nationalsozialistischen „Euthanasie-Aktion T4“.
Begriffsklärung
Der Begriff „Euthanasie“ kommt eigentlich aus dem Alt-Griechischen und meint eigentlich „Sterbehilfe“. In Deutschland wird der Begriff aber nicht im Zusammenhang mit „Sterbehilfe“ genutzt. Man bezeichnet damit ein Verbrechen während des Nationalsozialismus. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten von 1933-1945 wurden viele Schwerstkranke, Behinderte oder unheilbar kranke Menschen auf staatlichen Befehl hin getötet. In der verbrecherischen Sicht der Nationalsozialisten handelte es sich bei diesen Menschen um „unwertes Leben“. Die Nationalsozialisten haben diese Verbrechen als „Euthanasie“ bezeichnet. Zur Abgrenzung und Einordnung wurde hier der Begriff „Euthanasie-Morde“ gewählt.
Die Tötungsanstalt Brandenburg
Auf dem Gelände der ehemaligen Strafanstalt am Nicolaiplatz wurden in diesem Zeitraum mehr als 9.000 Frauen, Männer und Kinder aus psychiatrischen Krankenhäusern des nord- und mitteldeutschen Raums ermordet. Insgesamt fielen den nationalsozialistischen Verbrechen der „Aktion T4″ in den Jahren 1940/1941 über 70.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen zum Opfer.
Jetzt, wo alles teurer wird, wo ernsthafte Einschnitte in die Energieversorgung drohen, wo die Sorge wächst, der Krieg könne durch die Haustür kommen, hat man fast das Gefühl, die Lage wäre endlich der Stimmung angemessen. Aber die Stimmung ist schon länger katastrophal. Und auf die Lage könnte man auch mit Solidarität reagieren, mit Mut oder Besonnenheit. Man könnte seine Wut auf den Aggressor Putin fokussieren. Eigentlich doch befriedigend, einen konkreten Bösewicht ausmachen zu können. Aber die Wut bleibt diffus verteilt. Sie richtet sich auf Teilaspekte. Sie richtet sich gegen Kompromisse. Sie richtet sich gegen andere Meinungen.
Merz versagt endgültig vor dem woken Zeitgeist, weil die CDU eine Frauenquote beschließt. Die Regierung verkauft das Volk direkt an Putin, weil sie nicht schnell genug Waffen liefert. Oder an die USA, weil sie überhaupt Waffen liefert. Die Grünen haben quasi eigenhändig alle Atomkraftwerke abgeklemmt und einen bundesweiten Blackout verursacht. Die FDP verschenkt in sozialistischer Manie hart erarbeitetes Geld, ausgerechnet die! Die Linken sind Nazis. Wer jetzt noch sein Kind Indianer spielen lässt, befürwortet Völkermord. Wer gendert, will alle Werte der Aufklärung abschaffen. In jedem politischen Spektrum findet sich diese immense Bereitschaft zu Zuspitzung und vorschneller Erregung. Warum?
Es sind zwei falsche Versprechen, zwei Lügen, eine alte und eine neue, aus denen sich diese allgemeine Frustration speist. Das erste falsche Versprechen lautete, jeder könne im Konsum Glück finden. Das zweite, jeder könne im Internet Ruhm oder wenigstens Gehör finden.
Und jetzt fühlen sich die Leute hintergangen und wollen dafür jemanden brennen sehen.
In den letzten Tagen hat die Berichterstattung über die Engpässe bei der Lieferung wichtiger Medikamente an Fahrt aufgenommen. Die genauen Hintergründe werden dabei häufig nur oberflächlich betrachtet.
Wer mit der pharmazeutischen Industrie nicht viel zu tun hat, könnte auf die Idee kommen, die vorherrschende Arzneimittelknappheit käme aus heiterem Himmel, bedingt durch eine Häufung der Atemwegsinfektionen, Probleme der Lieferkette, den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, Gasmangel und Nachwirkungen der Coronakrise. Und sicherlich haben all diese Faktoren ihren Beitrag geleistet. Aber seit der zunehmenden Ansiedlung pharmazeutischer Unternehmen in Ländern wie Indien und China gehören Engpässe wichtiger Arzneimittel zum Alltag. Bisher war dieser Alltag allerdings allzu häufig lediglich eine Randmeldung wert. Da wir nun die Früchte der jahrzehntelangen Verfehlungen der Politik ernten, wird es Zeit für einen Blick ins Detail.
Sebastian Nötzel (aka DJ Battodo) wird nach 16 Jahren das Silent Sinners schließen | Foto: Peter Hesse
Das Silent Sinners gehörte die letzten 16 Jahre zu den besten Adressen im Dortmunder Nachtleben an Dance-Clubs. Wie zuvor die Marlene Bar und das Daddy Blatzheim, wird nun der begehrte Club an der Möllerbrücke zum Jahres seine Türen schließen. Inhaber Sebastian Nötzel möchte sich nach vielen Jahren als Nachtleben-Multiplikator noch einmal beruflich neu orientieren. „Ich möchte mich vor allem bei den Leuten bedanken, die hier gearbeitet, aufgelegt, veranstaltet, bewacht, geputzt und gestrichen haben“, sagt der Club-Betreiber – und ergänzt: „Aber allen voran möchte Ich Euch, den Gästen des Silent Sinners, für die wilden Partys danken. Wir alle zusammen haben diesen Ort so besonders gemacht.“ Am 17. Dezember wird ab 21 Uhr der letzte Abend stattfinden, es legen DJ Battodo (das ist Sebastian), DJ MLM und Moerkhino auf. Was sonst noch wichtig ist, erklärt uns Sebastian Nötzel im youtube-Roulette.
Welcher Song repräsentiert für dich am besten das Ruhrgebiet? Die Kassierer – Partylöwe
Jochim Król ist in letzter Zeit ein seltener Gast im Ruhrgebiet | Foto: Manfred Werner / wikipedia / CC BY-SA 3.0
Der autobiografische Roman „Der erste Mensch“ ist eine Kindheits-Geschichte des Literatur-Nobelpreisträgers Albert Camus. Eingebettet in Musik aus Elementen des arabischen Rai und des französischen Musette erzählt morgen Abend der Schauspieler Joachim Król diese berührende und spannende Geschichte im Schauspielhaus Bochum.
Aus dem Raum Kassel kommt die Band Ranzer und sie haben sich dem crustigen Thrash verschrieben – manche nennen es auch thrashigen Crust. Sie wollen ihren Wahnsinn erlebbar machen und das möglichst laut, dreckig und brutal. Ranzer proben viel und würden gern im nächsten Jahr auch mal im Ruhrgebiet spielen. Interessierte Clubs oder Konzertveranstalter können die Band hier erreichen. Was sonst noch wichtig ist, erklärt uns Gitarrist Peppi im youtube-Roulette.
Dietrich Keuning Haus / Foto: Stadt Dortmund / Lizenz: Copyright
Vergangenen Dienstag (22. November) gab es die von Terre de femmes organisierte Podiumsveranstaltung „Was ist eine Frau“. Hierzu demonstrierten vor dem Dortmunder Keuninghaus selbsternannte Transaktivisten und besorgte Queers. Auf der Demo fanden sich Banner mit Aufschriften wie „Terfs boxen“, „Queer means attack“ verziert mit Messern und Totenköpfen und als Krönung und weiterer Schritt, bewusst ambig gehalten: „Terfs töten.“ Ein Kommentar von unserer Gastautorin Anna Schott.
Mindestens eine Besucherin der Veranstaltung wurde von einem der Demonstrierenden als Hure bezeichnet. Doch der wahre Hass fand nicht vor, sondern im Dietrich-Keuning-Haus statt. Das weiß der Journalist Robin Albers von den Ruhr Nachrichten, der selber nicht auf der Veranstaltung war.
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