Umstrittenes Vertragsverhältnis zwischen dem FC Schalke 04 und Viagogo gehört der Geschichte an

Ein Schalke-Bus. Foto: Michael Kamps
Ein Schalke-Bus. Foto: Michael Kamps

Es war lange Zeit für viele Fans des FC Schalke 04 ein großes Ärgernis. Nun ist es, wie der Verein auf seiner Homepage aktuell mitteilt, offiziell beendet: Das Vertragsverhältnis des Gelsenkirchener Fußballclubs mit der Viagogo AG, einem bei Fans aufgrund seiner hohen Preise umstrittener Kartenhändlers, gehört nun endgültig der Geschichte an.

Der im Dezember 2012 geschlossene Vertrag zwischen den beiden ehemaligen Partnern wurde nach Schiedsgerichtsspruch zum 01. Juli 2013 für beendet erklärt. Viagogo hat damit keine Ansprüche mehr gegen den Verein.

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FC Schalke 04: Vertrag mit Viagogo fristlos gekündigt



Vielen Fans lag die Partnerschaft zwischen dem FC Schalke 04 und dem Tickethändler Viagogo schwer im Magen. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung sorgte das Thema für lautstarken Protest.

Überraschend teilte der Club heute auf seiner Homepage mit, dass er den erst am 01.07. in Kraft getretenen Vertrag mit dem umstrittenen Dienstleister fristlos gekündigt hat:

„Am Montag, den 1. Juli, ist der Vertrag zwischen dem FC Schalke 04 und der Firma viagogo als offiziellem Ticketpartner des Clubs in Kraft getreten. In diesem Kontrakt hatten die Königsblauen unmissverständlich feste Spielregeln für die Partnerschaft definiert.

Jedoch hat viagogo von Beginn an vertragliche Regelungen trotz mehrfacher Aufforderungen nicht eingehalten. Nach erfolglosen Abmahnungen haben die Königsblauen daraus die einzig mögliche Konsequenz gezogen: Der FC Schalke 04 hat den Vertrag mit viagogo fristlos gekündigt.

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Fußball: Schlechte Stimmung auf Schalke



Was den Fußball hier in dieser Region, im Ruhrgebiet, von vielen anderen Gegenden auf der Welt grundlegend unterscheidet, dass ist die besonders tiefe und ausgeprägte Verwurzelung der hiesigen Vereine beim ‚einfachen Mann‘ von der Straße.

Dass die Sportart zuletzt schon immer kommerzieller geworden ist, und auch wohl noch weiter werden wird, das dürfte klar sein. Doch man darf es dabei mit dem Tempo halt auch nicht übertreiben.

Denn was dann passiert, das wurde am Wochenende bei der letzten Jahreshauptversammlung der Schalker deutlich. Trotz sportlich ordentlicher Saisonleistungen zuletzt, war die Stimmung unter den Anwesenden Mitgliedern, nun sagen wir es mal freundlich, ‚etwas gereizt‘ als es um das Thema der zukünftigen Ticketvermarktung über einen privaten ‚Ticketdienstleister‘ ging….