#1 | Nobby sagt am 15. Oktober 2008 um 18:11 Uhr

Stephan, die Frage sollte man auch mal andersrum stellen.

War Hagen überhaupt eine Ruhrpottstadt? Jedenfalls Großzechen, wie an der Emscher gab es dort nicht. Da muss man sich auch mal Fragen, wie zufällig die Grenzen entstanden sind und warum das ganze Gebilde nicht mehr zum Rheinland oder zu Westfalen gehören soll.

Was Hagen betrifft: Hagen hat nichts davon, dass die Fördergelder der RVR zur Begrünung des Emschergebiets verwendet werden. Ein Austritt ist daher nur verständlich. Dass trifft in übrigen für alle Ränder zu.
Verständlich ist es aber auch, das die Mehrheit der Städte, die fast alle an der Emscher liegen, die Emscher Grün haben möchten.

Ein 2/3 Hürde ist dagegen in jeden Fall Undemokratisch, zumal darüber entschieden wird, ob man Rheinland, Westfalen oder Ruhrpott ist. Einen Austritt Hagen wäre aber in jeden Fall sehr gut, da dann endlich mal Bewegung in dem Verband RVR kämme. Momentan werden ja beim RVR alle Ränder stark vernachlässigt, und nur als Geldquelle abgeschröpft.

NB