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Genug des Pluralismus

Katharina König Foto: Alupus Lizenz: CC 3.0

Eine veröffentlichte Liste der „Top-Ten-Antisemiten“ des Simon Wiesenthal Centers sorgt für Empörung und Unruhe. Eine Gastbeitrag von Katharina König, Landtagsabgeordnete der Linken in Thüringen.

Unter den zehn genannten Personen befindet sich neben Mahmoud Abbas oder dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auch Hermann Dierkes, Vorsitzender der Linksfraktion in Duisburg. Medien berichten. Über die Liste. Über die darin genannten Personen. Über das Anliegen des Simon-Wiesenthal-Centers: wachsenden Antisemitismus und die ständigen Versuche der Delegitimierung Israels zu thematisieren.

Nun mag man die Liste und die Auswahl der Personen kritisieren. Ebenso mag man den vom Simon-Wiesenthal-Center ausschlaggebenden Grund, Hermann Dierkes auf die Liste zu setzen, hinterfragen, denn wer das antisemitische Flugblatt, welches den Davidstern mit dem Hakenkreuz verband, auf der Website der LINKEn Duisburg einstellte, ist nicht bekannt.

Es sind Nebenschauplätze. Es ändert nichts an der Notwendigkeit dieser Liste. Es benötigt diese Sensibilisierung, die immer wieder aufmerksam macht und immer wieder versucht, das Problem öffentlich zu benennen.

Zumindest solange wir nicht in der Lage sind, dem zunehmenden Antisemitismus auch entsprechend zu begegnen.

Wir. Sowohl wir – die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit als auch wir – Mitglieder und Sympathisant_innen der Partei DIE LINKE.

Hermann Dierkes äußerte sich per Pressemitteilung zu seiner Nennung. Er weist erneut nicht nur die Vorwürfe des Antisemitismus zurück, sondern diffamiert die Liste als „Rufmordkampagne gegen Persönlichkeiten, die sich für Menschenrechte, Völkerrecht und Frieden einsetzen“.

Allein Dierkes Einordnung der auf der Liste stehenden Personen ist zynisch angesichts von Äußerungen dieser wie:

„I love Hitler…People like you would be dead.Your mothers, your forefathers, would all be f****** gassed,“

so John Galliano, eine der nach Dierkes engagierten Persönlichkeiten für Menschenrechte, Völkerrecht und Frieden.

Welch Menschenrechtsverständnis, welch Völkerrechtsverständnis, welchen Friedens- aber auch Freiheitsbegriff vertritt aber auch ein Hermann Dierkes, der sich fragt:

„(…) wie Menschen, die von ihrem Antifaschismus, ihrer Friedensliebe und emanzipativen Einstellung überzeugt sind, Mittel und Methoden gegen die Palästinenser gutheißen, die verdammt nahe dran sind, an dem was die Nazis in den dreißiger Jahren getrieben haben (…)“?

Die Geschichtslosigkeit von Teilen der deutschen Linken nach Auschwitz ist beschämend und verachtenswert. Der Vergleich aktueller israelischer Politik mit der Politik des Nationalsozialismus ist nicht zuletzt aufgrund der EU-Arbeitsdefinition zu Antisemitismus als solches zu benennen. Allein diese eine Äußerung entlarvt Dierkes als das, was er ist: ein Antisemit.

Wir, als Partei DIE LINKE erheben namentlich und programmatisch den Anspruch, uns gegen Rassismus, Neonazismus und Antisemitismus zu stellen.

Und:

„Es gehört zum Bestand LINKER Grundpositionen, gegen jede Form von Antisemitismus in der Gesellschaft vorzugehen. (…)“

so der Beschluss des Parteivorstandes am 21. Mai 2011

Petra Pau und Gregor Gysi erklärten bereits 2010 – übrigens aufgrund einer weiteren Äußerung von Hermann Dierkes – :

 „Linke Kritik an israelischer Politik darf weder das Existenzrecht Israels noch den Holocaust relativieren oder sie führt sich selbst ad absurdum.“

Weitestgehend werden wir dem auch gerecht. Dem jedoch immer noch verbreiteten Irrglauben, „Linkssein“ verleihe Immunität gegen antisemitische Einstellungen gilt es auch unsererseits entgegenzutreten: mit einer wahrnehmbaren Debatte und Auseinandersetzung sowie Klarheit in der Argumentation und im Handeln.

Die Argumentationsgrundlage ist eindeutig. Lassen wir ihr die entsprechenden Handlungen folgen.

Setzen wir dem Pluralismus die Grenzen, welche der Name DIE LINKE implizit beinhaltet:

Verweisen wir Antisemiten auch aus der Partei DIE LINKE.

Internet:

Haskala – Das Wahlkreisbüro von Katharina König

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42 Kommentare zu “Genug des Pluralismus

  • #1
    Haskala Bayern

    Das Blog „Potemkin“ aus Hannover beschäftigt sich auch seit langen mit dem Thema, grade sind zwei neue Artikel drin:
    http://www.potemkin-zeitschrift.de/

  • #2
    Frank

    eine junge Münchner Bloggerin wird gerade wegen ihrer Kritik an antisemitischen Ausfällen und obskuren Posts von MdB Ruprecht Polenz von einer Meute „Israelkritiker“ fertiggemacht und bedroht:
    http://jennifernathalie.blogspot.com/2011/12/kinderquatsch-mit-knecht-und-kollegen.html

  • #3
  • #4
    Stefan Laurin

    An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Katharina König für ihren Gastbeitrag. Sie hatte in den vergangenen Tagen wirklich sehr viel zu tun und sich trotzdem die Zeit genommen, dieses Text zu schreiben. Hoffentlich schließen sich ihr andere Politiker aus der Linkspartei an. Von einigen weiß ich, dass sie auch ein großes Problem mit Dierkes haben – nur sie äussern sich dazu nicht in der Öffentlichkeit.

  • Pingback: Fragwürdiger Umgang [Update] | POTEMKIN

  • #6
    Ulrich

    @Frank

    Ruprecht Polenz ein Antisemit? Der Mann ist mir bisher als ein für einen Politiker der CDU geradezu untypisch ruhiger, überlegter und vermittelnder Mensch aufgefallen, vermutlich ist er auch deshalb als CDU-Generalsekretär gescheitert.

    Könnte der wahre Grund dafür dass er so hart angegangen wird etwa sein dass er sich schon lange kritisch zu allen möglichen Exponenten des rechtspopulistischen Lagers von Broder über Sarrazin bis hin zu Herre geäußert und vor einigen Monaten die Beobachtung von Politically Incorrect durch den Verfassungsschutz angeregt hat?

  • #7
    Detlef Obens

    #4: Ja, Stefan! Hierbei interessieren besonders die Stellungnahmen der Mandatsträger des linken Landesverbandes NRW. Auch von mir Anerkennung für Katharina König!

  • #8
    Frank

    @ Ulrich

    wer sagt, das Polenz ein Antisemit ist? Er ist ein Appeaser und ein Fähnchen im Wind.

    Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Und die Kommentare von seiner Pinnwand? Wo Frau Pyka gedroht wird, mit Säure ihr Gesicht zu verätzen? Kommt uns das nicht bekannt vor?

  • Pingback: Publikative.org » Blog Archive » “Antisemiten aus der Linkspartei verweisen”

  • #10
    Michael Kolb

    @ Frank
    Bevor auch mir die Frage gestellt wird, ja, ich habe den Artikel gelesen und bin sogar noch ein paar links gefolgt um so einigermaßen herauszubekommen, worum es bei der Geschichte eigentlich geht… gar nicht sooo einfach. Wie auch immer, die Drohung eines Säureattentates war jedenfalls kein Kommentar auf der Pinwand von Polenz, das stand (oder steht immer noch) als direkter Kommentar direkt auf der Blogseite.

  • #11
    allemachtdendrähten

    Es ist schon komisch das hier nur auf Dierkes gezeigt wird, die List hat noch 9 andere Namen aufgeführt. Und wenn ich da z.B Erdogan wiederfinde, dann weiß ich schon wessen Geistes Kind so manche Leute in Wien sind. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das S.Wiesenthal das unterschrieben hätte. Außerdem war ich bis vorige Woche der Meinung ,das Center hätte die Aufgabe die allerletzten Nazi Verbrecher ausfindig zu machen, oder sind die alle schon gefasst.

  • #12
    Frank

    @ Michael, Ulrich

    Hier gibt es eine Zusammenfassung „was bisher geschah“:

    https://www.facebook.com/notes/ken-meisen/offener-brief-an-ruprecht-polenz-bundestagsabgeordneter-cdu-und-vorsitzender-des/10150443149937585

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=7321

  • #13
    Arnold Voß

    @ Allemachtdendrähten # 11

    Erdogans Ziehvater Erbakan war und ist Islamist und Antisemit. Aber Erdogan hat sich diesbezüglich von seinem politischen Lehrer befreit. Noch vor gute einem Jahr hat er in einem Interview Erdogan sogar der Teilhabe an der „Jüdischen Verschwörung“ bezichtigt:

    http://www.todayszaman.com/newsDetail_getNewsById.action?load=detay&newsId=228841&link=228841

    Was ich allerdings bei Erdogan vermisse ist eine offizielle Kritik an den immer wieder öffentlich vorgetragenen Vernichtungsdohungen des iranischen Präsidenten gegen den Staat Israel und die Juden.

  • #14
    Frank

    @ Allemachtdendrähten # 11

    Erdogan ist im Gegensatz zu Erbakan nur der moderne Antisemit. Ihm geht es nicht um „die Juden“, sondern um „Israelkritik“. Das wird doch schon noch erlaubt sein, oder? Die Gazaflotte hätte niemals ohne politische, finanzielle und geheimdienstliche Unterstützung der Türkei auslaufen können und Erdogans Sympathien für die Hamas sind auch hinlänglich bekannt.

    Die aktuelle Nahost-Politik der Türkei „hat Israel auf die Knie gebracht“ sagte Außenminister Ahmet Davutoglu am Mittwoch…. .

  • #15
    Helmut Junge

    Mikis Theodorakis, dessen Lieder und dessen Engagement gegen die damalige griechische Militärdiktatur ich sehr schätze, wird nach Quellen, die ich nicht beurteilen kann, so zitiert:
    „Der griechische Komponist hatte die Krise in seinem Land so erklärt: “Everything that happens today in the world has to do with the Zionists… American Jews are behind the world economic crisis that has hit Greece also.”

    Also klarer Fall selbst für mich als Bewunderer des Musikers Theodorakis.
    Falls die Quellen richtig zitieren.
    Wenn nämlich jemand sagt, dass „alles, was in unseren Tagen geschieht, mit dem jüdischen Zionismus zusammenhängt“, gibt es wohl keine andere Erklärung mehr als diesen Satz mitsamt Sprecher dem antisemitischen Spektrum zuzuordnen.
    Seine Musik höre ich mir aber trotzdem weiter an.

  • #16
    Arnold Voss

    @ Frank # 14

    Die unsägliche Gazaflotte diente Erdogan als Mittel zum Zweck: Sich bei den Feinden Israels lieb Kind zu machen. Er würde jedoch niemals selbst einen Krieg gegen Israel führen. Dafür hat er a) zu lange militärisch mit diesem Land kooperiert und b) nachwievor zu großes Interesse sein Land in die europäische Union zu führen.

  • #17
    Frank

    @ Helmut Junge

    auch keine neue oder überraschende Entwicklung. Er meinte schon 2003: „Jews are at the root of all evil“
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/3266891.stm

    @ Arnold Voss,
    das lass ich mal so als Theorie stehen. Warten wir die nächste türkische Gazaflotte ab. Eine Begleitung durch Militärschiffe hat er ja schon angekündigt. Momentan hat er zwar mit Syrien ein Problem am Hals, auch mit den Kurden, aber Logik, Folgerichtigkeit und Kosten-Nutzen-Rechnung war noch nie die Stärke von Triebtätern.

  • #18
    Georg kontekakis

    Hallo Arnold, Frank, Michael

    Es geht bei dem Text nicht um Polenz, Erbekan, die Gazaflotte, Theodorakis oder sonst was.

    Es geht um Dierkes.

    Bitte bleibt beim Thema und plappert nicht einfach rum. Danke!!

  • #19
    allemachtdendrähten

    Na ja ich gebe mich geschlagen, denn wenn selbst in Israel Juden von Juden als Nazis beschimpft werden, (Soldaten von Siedlern) wer bin ich das ich hier Partei ergreife.

  • #20
    Frank

    @ allemachtdendrähten,

    Juden oder Israel anders zu behandeln als andere Menschen oder Staaten ist Antisemitismus. Ganz einfach. Das bedeutet, dass die ganze Varianzbreite menschlichen Sozialverhaltens auch bei Israelis und Juden vorhanden ist. Dort gibt es Neonazis (http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=1240) und Kommunisten (http://de.wikipedia.org/wiki/Chadasch), Gerechte und Ungerechte.

    Es ist immer verheerend, Gruppen von Menschen bestimmte, angeblich unveränderbare, Eigenschaften zuzuweisen.

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  • #22
    Ulrich

    @Frank

    „Appeaser“ „Fähnchen im Wind“? Fehlt nur noch der unsägliche „Gutmensch“, dann hätten wir die wichtigsten Begriffe zusammen mit denen Rechtspopulisten diejenigen bedenken die nicht in den panischen Chor von der „muslimischen Invasion“ mit einstimmen.

    Gegen antisemitische Tendenzen in Deutschland Stellung zu beziehen ist enorm wichtig. Und gerade Dierkes ist ein unbelehrbarer „Wiederholungstäter“. Aber auf der anderen Seite hat sich in Deutschland eine rechtspopulistische, hauptsächlich im Internet aktive Szene gebildet die einerseits gerne den muslimischen Bevölkerungsanteil bei uns unter Generalverdacht stellen und für die „Solidarität mit Israel“ im Klartext Schulterschluss mit den Hardlinern in der Siedlungsfrage bedeutet und andererseits Menschen leichtfertig diffamiert die ihren Standpunkt nicht teilen.

    P.S.: Und was Facebook angeht, so soll es vereinzelt Menschen geben die es vorziehen sich dort nicht zu entblößen.

  • #23
    Thomas

    @ #4

    > Von einigen weiß ich, dass sie auch ein großes Problem mit Dierkes haben – nur sie äussern sich dazu nicht in der Öffentlichkeit.

    Genau.

    Nennen wir im Kontext mal die ehemalige Jungdemokratin und Duisburger Landtagsabgeordnete der Linkspartei Anna Conrads.

    http://anna-conrads.de/

    Immerhin eine bemerkenswerte freiheitsgesonnene Innenpolitikerin in NRW.

    Warum schweigt Anna zu Dierkes‘ schnappatmenden Ausfällen seit Jahren und gesteht in kleinen Kreisen zu, Dierkes verhielte sich untragbar.

    Anna käme die Rolle zu, im Duisburger Kreisverband der Linkspartei Dierkes zumindest von seinen dummen öffentlichen Reden abzuhalten – sie schweigt aus falsch verstandener Solidarität.

  • Pingback: Rechts, rechter, am rechtesten– oder: Linkssein nach Auschwitz » Dierkes, Israel, Regierung, Antisemitismus, Auschwitz, Wiesenthal » xtranews - das Newsportal aus Duisburg

  • #25
    Gulliver

    Ob Frau Conrads den Antisemiten Dierkes aus den „richtigen“ Gründen, nämlich weil er ein Antisemit ist, für „untragbar“ hält, wage ich angesichts eigener Kenntnisse über das politische Selbstverständnis im Duisburger Kreisverband zu bezweifeln. Dort wird jede Kritik an Dierkes und seinen antisemitischen Tiraden immer noch als von außen kommende „Kampagne“ wahrgenommen. Dierkes ist in Duisburg nur der Kopf des Fisches, der als ganzes aus dem Maul stinkt. Und es ist nicht nur der Kreisverband Duisburg, der ein „Antisemitismus-Problem“ hat. Durch den ganzen Landesverband NRW zieht sich mittlerweile der Gestank bis hinein in die Landtagsfraktion und die Gruppe der linken NRW-Abgeordneten im Bundestag. Unter dem Deckmantel eines überkommenen Anti-Imperialismus wird eine aktive und aggressive Politik der Delegitimierung des Staates Israels betrieben, die keine Berührungsängste gegenüber klerikal-faschistischen Gruppen wie der Hamas und ihrer Vorfeldorganisationen hat. So steht zu befürchten, dass Frau Conrads – als machtbewusste, ehrgeizige und aufstrebende „Nachwuchspolitikerin“ wohl eher aus Gründen der politischen Opportunität, dennn aus wirklicher Überzeugung, den Anitsemiten Dierkes für „untragbar“ hält.

  • #26
    Michael (Niedworok)

    Es gibt ressentiment-geladene Menschen in der Linken wie überall. Es gibt einen für den Kenner der Szene völlig eindeutigen arabischen Anti-Semitismus. Auch einen türkischen: So ist Erdogan, der politische Ziehsohn des üblen Hetzers Erbakan, völlig zu Recht auf der Liste gelandet. Dierkes allerdings ist einer, der seit Jahr und Tag mit dem Vorwurf gejagt wird. Ganz offensichtlich spielt er nicht in der Liga, nicht einmal annähernd das selbe Spiel mancher der anderen dort in einem gewissen Muster genannten. Deswegen mußte ihm das Flugblatt (vielleicht auch irrtümlich) in die Schuhe geschoben werden. Wer nun behauptet, diese Frage sei ein Nebenschauplatz – d.h. also das die Anklage untermauernde „Beweismaterial“ – zeigt selbst seine moralischen Qualitäten.

    Weiter nun gibt es allergrößte Freunde Israels, die auf ihre Freundschaft immer dann ungefragt zurückkommen, wenn irgendwo mal wieder 270 Panzer abgesetzt werden sollen. Oder wenn mal wieder politische Gegner in der eigenen Partei bekämpft werden. Diesen Vorgang nennt man „Instrumentalisierung“.

  • #27
    Michael (Niedworok)

    @Arnold Voß:

    Deinen Kommentar habe ich eben erst gesehen. Daher noch angemerkt: Stimmt, der Unterschied zwischen Erbakan und Erdogan ist auch nicht gering einzuschätzen. Daher ist natürlch zu fragen, wieso Erdogan auf der Liste gelandet ist und nicht viel schlimmere Hetzer, die es in der Türkei zuhauf gibt. Die Antwort dürfte lauten: Tagespolitik und Bekanntheitsgrad.

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  • #30
    cabanni

    „““Allein Dierkes Einordnung der auf der Liste stehenden Personen ist zynisch angesichts von Äußerungen dieser wie:[…] so John Galliano, eine der nach Dierkes engagierten Persönlichkeiten für Menschenrechte, Völkerrecht und Frieden.[…]“““

    Das Dierkes einen Modeschöpfer wie Gallino nicht zu den Verfechtern von Menschenrechten zählte sondern das andere Personen gemeint waren ist jawohl jedem klar, ! Das diese König diesen durchgesoffenen und verkoksten Modeschöpfer nun für ihre Argumentation heranzieht, zeigt nur was für eine argumentativen Dreckschleuder sie sich bedient!

  • #31
    cabanni

    http://www.jungewelt.de/2011/12-19/051.php

    Herr Dierkes äußert sich in diesem Artikel auf der JungenWelt detaliert zu der Liste, was er davon hält und im übrigen auch zu der ominösen Datei. Ich wäre eher dafür das solche Menschen wie Sie Frau König, wegen parteischädigenden Verhalten schleunigst aus der Partei rausgeschmissen werden, aber das hören Sie sicher nicht das erste mal!

  • #32
    Stefan Laurin

    @cabani: Das Interview mit Dierkes führte Peter Wolter: „Peter Wolter (* 1947) ist ein deutscher Journalist und Publizist und ehemaliger Agent für die Hauptverwaltung Aufklärung im Ministerium für Staatssicherheit der DDR“ http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wolter
    Tja, die haben schon ganz besondere Leute bei der Jungen Welt…

  • #33
    Thomas

    Wolters Chefredakteur ist Arnold Schölzel. Auch ein IM. Aber abgefeimter.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sch%C3%B6lzel

    Lustiges Kampfblatt, das.

  • #34
    Ulrich

    @cabanni

    Ist es auf Dauer nicht zu langweilig, immer nur die Reihen fest geschlossen zu halten und Jagd auf angebliche „Nestbeschmutzer“ zu machen?

  • #35
    Nicolai

    @Cabanni

    Eine Gesellschaft, in der die Freiheit eines jeden die Bedingung der Freiheit aller ist.

    Wer das nicht vertritt, darf sich wohl kaum Kommunist schimpfen. Wenn Sie natürlich nur ein Sozialdemokrat sein möchten, bitte ich um Verzeihung, machen Sie ruhig weiter, Sie stehen in einer großen Tradition…

  • #36
    Arnold Voß

    @ Nicolai # 35

    Hallo Nicolai,

    ist damit auch die Freiheit von Katharina König gemeint, sich hier so zu äußern wie sie es für richtig hält?

    Ach noch was. Bevor sie so richtig Kommunist geworden sind, ich meine der ideale Kommunist, versuchen sie erst mal Mensch zu werden. Das ist schon schwer genug.

  • #37
    Stefan Laurin

    @Und darüber wer sich hier äussern kann oder nicht entscheiden ganz bestimmt keine Kommunisten 🙂

  • #38
  • #39
  • #40
  • #41
    Thomas

    #39 | Stefan Laurin sagt am 19. Dezember 2011 um 23:16

    „Wir sind und bleiben ein antiautoritäres Blog.“

    Soso.

    Die Baronskis – der Summerhill im Garten der Gruppe.

    http://www.summerhillschool.co.uk/

    Darauf erst mal Pippi Langstrumpf:

    http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0

    Soweit zum Konzept der Nichtadolezens, Arnold (#40).

    (;

  • #42
    Gulliver

    @Cabanni: Dieses Interview ist wohl eher Ausdruck von fortgeschrittenem Verfolgungswahn: „Wir haben allerdings den Verdacht, daß dieser Text [gemeint ist das Flugblatt mit Hakenkreuz und Davidstern – Gulliver] mit Absicht auf unserer Jugend-Homepage an unübersichtlicher Stelle plaziert wurde, um ihn zu einem geeigneten Zeitpunkt gegen uns instrumentalisieren zu können.“ Schade, dass Dierkes nicht gleich Roß und Reiter nennt. Die Israel-Lobby? Der Mossad? Die Ruhrbarone? – Man will ehrlich gesagt gar nicht genau wissen, was es in Dierkes Kopf so alles denkt.

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