
Mit dem Projekt „Zurück in die Zukunft“ soll in Hagen an die von den Nazis während der Reichspogromnacht zerstörte Synagoge gedacht werden. Die Idee: 1600 von Hagenern bemalte Ytongsteine, sie sollen Mini-Synagogen darstellen, sollen bei ihrer weiteren Verwendung zur Erinnerung beitragen. Die Steine können nun abgeholt werden. Wer sich die Steine allerdings näher anschaut wird sich wundern, denn viele von ihnen haben mit dem Gedenken an die zerstörte Synagoge und einem Bekenntnis gegen Antisemitismus nichts zu tun. Im Gegenteil: Auf den Steinen finden sich die Namen und Flaggen Irans und Syriens, zweier Staaten, auf deren Agenda die Vernichtung Israels steht. Mehrere der Steine wurden mit Palästina-Flaggen bemalt. Ein Stein mit einem Davidstern wurde zerstört.
Streit rund um den Brexit: Was bringt uns hierzulande eigentlich die EU?

Der Streit um den Brexit erhitzt weltweit die Gemüter. Natürlich wird die Thematik auch in der Ruhrbarone-Redaktion debattiert. Bei uns kam die Frage auf, was uns die EU eigentlich bringt bzw. gebracht hat. Hat diese aktuell schlicht ein Imageproblem, oder geht die Krise tiefer? Fünf unserer Autoren haben heute einmal kurz ihre aktuellen Gedanken dazu aufgeschrieben. Der Ausgangspunkt für weitere Debatten über den Sinn und Nutzen der EU hier im Blog?
Den Online-Versandhandel für Medikamente beschränken? Ein Pro und Contra

Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) verzichtet laut einer Meldung vom Dienstagnachmittag auf ein Verbot des Online-Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Dies sei europarechtlich unsicher. Stattdessen will er deutsche Apotheken fördern.
Eine Meldung, die auch innerhalb der Ruhrbarone-Redaktion zu lebhaften Diskussionen führte. Unsere Autoren Robin Patzwaldt und Sebastian Schmalz haben deshalb heute mal ein paar Gedanken zum Thema zusammengetragen
Ruhrbarone-Autoren zur Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Chefin

Beim CDU-Parteitag in Hamburg wählten die Delegierten gerade Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden. In der Stichwahl erhält die bisherige Generalsekretärin 517 der 999 abgegebenen gültigen Stimmen und setzt sich damit gegen ihren Konkurrenten Friedrich Merz durch, der 482 Unterstützer hatte. Nötig war eine Mehrheit von 500 Stimmen.
Jens Spahn war bereits nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden. Kramp-Karrenbauer war hier auf 450, Merz auf 392 und Spahn auf 157 Stimmen gekommen.
Das Team der Ruhrbarone-Autoren kommentiert die Entscheidung der CDU-Delegierten im Folgenden mit einem gewohnt breiten Meinungsspektrum:
Ruhrbarone-Autoren erinnern sich an den verstorbenen US-Präsidenten George Bush Senior

Am gestrigen 30. November 2018 verstarb George Herbert Walker Bush. Er amtierte von 1989 bis 1993 als 41. Präsident der Vereinigten Staaten und war der Vater des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush.
Nachdem sich Bush Senior 1980 zunächst vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei, der Republikaner, bemüht hatte, amtierte er von 1981 bis 1989 unter Ronald Reagan als dessen Vizepräsident. Die Präsidentschaftswahl 1988 gewann er dann und wurde Reagans Nachfolger im Weißen Haus.
Vier Jahre später musste er sich bei der Präsidentschaftswahl 1992 dem Demokraten Bill Clinton geschlagen geben, womit er 1993 nach einer Amtsperiode abgelöst wurde. Er wurde 94 Jahre alt und war damit bei seinem Tode der älteste aller US-Präsidenten.
Autoren der Ruhrbarone erinnern sich heute an den verstorbenen Politiker, der auch für die Geschichte Deutschlands durch seine wohlwollende Rolle im Prozess der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten nicht unerheblich war
Lindenstraßen-Aus: „Eine Fernsehserie wie die SPD“

Daniel Fallenstein: Ich finde es wirklich schade, dass die Sesamstrasse eingestellt wird. Ich werde Graf Zahl ganz besonders vermissen.
Robert Herr: Erst Merkel, jetzt die Lindenstraße. Wo soll das alles noch hinführen?
Peter Hesse: Sodom und Gomera! Das war eine Art Dauerwutausbruch bei Else Kling, der vielleicht bekanntesten Lindenstrassen-Darstellerin. Ihr Gatte Egon war viele Jahre lang mein Lieblingscharakter in der Sonntagsabendserie: ein gutmütiger, fröhlicher Mensch, der seine Bequemlichkeit, sein Bier und seine Zigaretten liebt. Bei seiner Gattin hat er nichts zu lachen, sie führt viele Jahre ein strenges Reglement über ihn. Und sein Working-Class-Ethos steht auch unter keinem guten Stern: im Juli 1987 wird Egon arbeitslos, da der neue Hausbesitzer Phil Seegers seine Stelle als Hausmeister wegrationalisiert. Daraufhin übernimmt Egon die Vertretung im Kiosk der Familie Griese an. Aber in der folgenden Zeit leidet der viel zu gutmütige Egon immer stärker unter der Herrschsucht seiner Frau und flüchtet sich in die
Ruhrbarone mit Gedanken zum denkbaren Ende der GroKo in Berlin nach der Hessen-Wahl 2018:

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer schloss wenige Tage vor der heutigen Landtagswahl in Hessen ein Auseinanderbrechen der großen Koalition in Berlin offiziell nicht aus. Die Situation der deutschen Regierungsparteien CDU, CSU und SPD sei in der Tat angespannt, beteuerte sie bei einer Veranstaltung in Frankfurt.
„Deswegen kann, glaube ich, niemand zu 100 Prozent sagen, wie stabil das bleibt, was sich vor allem an Dynamiken in den einzelnen Parteien entwickelt“, sagte die CDU-Generalsekretärin angesichts des anstehenden Wahl in Hessen. „Sollte diese Regierung jetzt auseinanderbrechen, wird es auf Neuwahlen herauslaufen.“
Wir Ruhrbarone haben uns daher aktuell auch einmal Gedanken gemacht, was ein Auseinanderbrechen der GroKo auf Bundesebene für unser Land bedeuten würde.
Hier das Ergebnis:
Angela Merkel: „Wann wird ihre Verklärung beginnen?“

Volker Kauders Niederlage gegen Ralph Brinkhaus in der Abstimmung um den Fraktionsvorsitz gilt als beleg für den Niedergang Angela Merkels. Auch unsere Autoren haben sich dazu ihre Gedanken gemacht.
Sebastian Bartoschek: 2000 Zeichen darf ich liefern zu der Frage des nahen Merkel-Endes. Die werde ich nicht brauchen. Weil es kein nahes Merkel-Ende gibt. Ich habe Merkel nie gewählt, und ich wünsche mir auch einen anderen Kanzler, am liebsten einen aus Reihen der FDP. Das ist aber ebenso realistisch wie der Glaube, Frau Merkel würde nun bald abtreten, nur weil irgendein anderer Mensch als Volker Kauder jetzt Fraktionschef ist. Merkel hat eine interne Wahl verloren, und in zwei Wochen ist das egal. Weil die Ablenkungsschlümpfe Andrea und Horst wieder liefern werden. Da ich nun erst knapp 600 Zeichen habe, möchte ich mit einem
#Hambi: Fickt euch doch einfach!

Hambi hin, günstiger Strom her – es ist inzwischen total egal, auf welcher Seite man steht. Wir sind da auch geteilter Meinung: Vanessa ist für den Erhalt des Forstes, und Sebastian für die finale Abholzung. Aber so richtig brennen wir beide da nicht: Hambi ist nicht unser Thema. Wir waren nicht vor Ort. Wir haben nicht demonstriert, nicht dafür, nicht dagegen. Jetzt schreiben wir doch was. Nichts Langes und Ausgearbeitetes, sondern einen kurzen Zwischenruf – von Vanessa Stracke und Sebastian Bartoschek, weil wir das Kotzen kriegen.
021 Stranger Things
Statt Sebastian und Sebastian podcasten heute Robert und Robert über die erfolgreiche Netflix-Serie „Stranger Things“. Retrospektive auf Staffel 1 & 2 und Ausblick auf Staffel 3.
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