Archiv des Autors: Peter Ansmann

Über Peter Ansmann

Weitgehend harmlos.

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Auf feindlichem Gebiet: PEgIdA in Duisburg

Dominierten gestern die Gegendemo: Die Plakate "Nazis töten." der PARTEI; Foto: Peter Ansmann

Dominierten gestern die Gegendemo: Die Plakate „Nazis töten.“ der PARTEI; Foto: Peter Ansmann

Am 13.09.2020 fanden nicht nur die Kommunalwahlen in NRW statt: PEgIdA NRW hatte für den Wahltag zu einer Kundgebung am Hauptbahnhof in Duisburg aufgerufen.

Fast einem Jahr nach der letzten Demo von PEgIdA in Duisburg.

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Wahlkampf-Endspurt: Betrachtungen aus Duisburg

Am Stand der CDU: Peter Ibe und Ralf Jörg Brotzki; Foto: Peter Ansmann

Am Stand der CDU: Peter Ibe und Ralf Jörg Brotzki; Foto: Peter Ansmann

Wahlkampf-Endspurt in Duisburg. Bei Kaiserwetter machte ich mich heute auf den Weg ins Epizentrum von Duisburg. Heute war viel los in der City: Vom Treiben her, kein Unterschied zur Pre-Corona-Zeit. Die Innenstadt ist voller Menschen, nur die Masken erinnern daran: 2020 ist kein Jahr wie jedes andere.

Neben einer Veranstaltung von Fridays for Future fand heute der Global Marijuana March – für die Legalisierung von Haschgift – in Duisburg statt. Daneben: Ganz viele Infostände – außer von der rechtspopulistischen „AfD“.

An den Infoständen von SPD, CDU, Junges Duisburg, Grünen und beim Spitzenkandidaten der PARTEI habe ich nachgefragt, wie der Wahlkampf so lief.

Vorab: Etwas entsetzt war ich beim Stand der CDU Duisburg – was nichts mit der CDU selbst zu tun hat, sondern mit der Stimmung die dort herrschte und mit dem was Peter Ibe und Ralf Jörg Brotzki – so ganz nebenbei – über diesen Kommunalwahlkampf in Zeiten von Corona berichteten.

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„Das ist keine Propaganda“

Der Autor von "Das ist keine Propaganda": Peter Pomerantsev; Foto: Jindřich Nosek (NoJin) / CC BY-SA

Der Autor von „Das ist keine Propaganda“: Peter Pomerantsev; Foto: Jindřich Nosek (NoJin) / CC BY-SA

Das Thema Propaganda, Manipulation über soziale Medien, Fake News: Seit Beginn der Coronakrise sind diese Themen (endlich) in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Im Februar habe ich in diesem Blog Die Psychologie des Postfaktischen: Hintergründe zu Fake News und Co. von Markus Appel vorgestellt.

Für mich immer noch eines der lesenswertesten Bücher zu diesem Themenbereich, wenn man etwas über die Hintergründe und Wirkungsweisen von Manipulation durch Medien und soziale Netzwerke erfahren möchte.

Beim Stöbern in der Buchhandlung fiel mir Anfang der Woche ein anderes Buch zu der Thematik in die Hände: Bereits im April 2020 erschien im SPIEGEL-Verlag Das ist keine Propaganda – Wie unsere Wirklichkeit zertrümmert wird von Peter Pomerantsev (Die Coronakrise ist auch eine Desinformationskrise).

Etwas ganz anderes als das oben erwähnte und im April 2020 vorgestellte Buch: Ein Rückblick auf Massenmanipulationskampagnen der jüngeren Vergangenheit – und auf die Macher dahinter.

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Wahlmanipulation in Duisburg?

Claus Krönke, stellvertretender Bezirksbürgermeister in Duisburg-Hamborn, bei der Gegendemo zum PEgIdA-Aufmarsch im November 2019; Foto: Peter Ansmann

Claus Krönke, stellvertretender Bezirksbürgermeister in Duisburg-Hamborn, bei der Gegendemo zum PEgIdA-Aufmarsch im November 2019; Foto: Peter Ansmann

In Duisburg geht es, zum Schluss des Kommunalwahlkampfes, noch hoch her: Der Begriff des Wahlbetruges steht im Raum. In der Lokalzeit Duisburg des WDR gab Claus Krönke, der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Duisburg-Hamborn (einem der betroffenen Stadtteile) ein Statement zum mutmaßlichen Wahlskandal ab.

Am 2. September 2020 tauchte zudem ein Video auf dem, neu eingerichteten, YouTube-Account Secim Gecim auf, in dem es um Geldfluss und Stimmen geht. Am Donnerstag  wurden Privat- und Geschäftsräume des BIG-Funktionärs Selgün C. von Ermittlern durchsucht.

Die Ruhrbarone haben heute mit Claus Krönke (SPD), der in Duisburg für klassische Kümmererarbeit in seinem Revier bekannt ist und seit Jahren für ein besseres Image des Stadtteils kämpft, über den mutmaßlichen Wahlbetrug und die Stimmung im Stadtteil Hamborn gesprochen.

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Sahra Wagenknecht: Sozialistische Tagträume in Duisburg

Endlich mal was los in Duisburg: Sahra Wagenknecht war zu Gast; Foto: Peter Ansmann

Endlich mal was los in Duisburg: Sahra Wagenknecht war zu Gast; Foto: Peter Ansmann

Am kommenden Sonntag werden in NRW die Kommunalparlamente und – in vielen Kommunen – auch die Bürgermeister neu gewählt. Besonders ereignisreich war dieser Wahlkampf bisher nicht. Das hängt natürlich auch mit der Coronakrise zusammen, die große Parteievents, wie früher, aktuell unmöglich macht.

In Duisburg haben sich in diesem Kommunalwahlkampf bisher Claudia Roth und Robert Habeck von Bündnis90/Die Grünen sehen lassen, jetzt zog DIE LINKE nach: Gestern suchte Sahra Wagenknecht das Epizentrum von Duisburg heim.

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Nord Stream 2 und Putins Querfront gegen den Westen

Russlands ewiger Präsident Wladimir Putin hat den Westen im Visier und setzt auf klassische Zersetzungsstrategien; Foto: Government.ru / CC BY

Russlands ewiger Präsident Wladimir Putin hat den Westen im Visier und setzt auf klassische Zersetzungsstrategien; Foto: Government.ru / CC BY

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin präsentiert sich gerne und – zugegeben – erfolgreich als starker und durchsetzungswilliger Macher – der nichts dem Zufall überlasst.

Trotz der offensichtlichen Demokratiedefiziten in seinen Land, auffällig vielen ungeklärten Todesfällen von Kritikern, der Annexion der Krim: Russlands starker Mann und ewiger Präsident hat nach wie vor seine Anhänger und Fans im Westen. Was dabei verwundert und zugleich fast bewundernswert ist: Putin hat es geschafft, in Deutschland eine Querfront gegen den Westen aufzubauen. Und trotz ideologischer Differenzen innerhalb dieser Front: Sie funktioniert. Leider.

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Tatort in HD: Horst Schimanski ist zurück

Kult: Görz George als Kommissar Horst Schimanski; www.horstschimanski.info / CC BY-SA

Duisburg, Schmuddeljacke, „Scheiße!“, eingetretene Türen – und das alles in HD: Der Tatort feiert seinen 50. Geburtstag. Und der WDR zeigt alle Tatort-Folgen des Ermittlerduos Schimanski/Thanner (Nicht am Stück, wie ich fälschlicherweise zuerst angenommen habe!). Trotzdem: Ich freue mich drauf!

Wenn in den frühen 80er Jahren um 20:15 Uhr Derrick, der Alte oder Tatort liefen, war ich selbstverständlich schon im Bett. Jugendmedienschutz und so. Über die Handlung dieser Krimiserien wurde am nächsten Tag eigentlich am Frühstückstisch niemals gesprochen.

Das änderte sich mit dem ersten Ruhrflorenz-Tatort, in dem Götz George, als Kommissar Horst Schimanski, ermittelte. Und fluchte. Diese Folge hieß dann auch Ruhrort – genau wie der romantische rechtsrheinische Stadtteil in Duisburg.

„Ruhrort“ war der erste Tatort, der in meiner Anwesenheit ausgiebig beim Frühstück diskutiert wurde. Kurz formuliert: Meine Eltern waren keine Schimanski-Fans. Eher waren sie Team Stoever und Brockmöller und bevorzugten – damals – eindeutig Kommissar Haferkamp.

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Gelsenkirchen: Die Wahlkampagne von Karin Welge (SPD) wirft Fragen auf

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski begrüßt Karin Welge bei ihrem Amtsantritt als Beigeordnete für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz im jähre 2011; Foto:  Stadt Gelsenkirchen / CC BY

Das Neutralitätsgebot ist in Wahlkampfzeiten eine heikle Sache. In Duisburg wirbt die SPD mit Plakaten, auf denen Sören Link – Oberbürgermeister der Stadt Duisburg – zu sehen ist: Ohne den Namen oder das Amt zu erwähnen.

Natürlich: Der Oberbürgermeister ist Mitglied der SPD und stellvertretender Vorsitzender der SPD in NRW – die erste Verbindung, die der potenzielle Wähler bei der Ansicht der Plakate aber herstellt ist: „Oh, schön! Ein Foto des Oberbürgermeisters!“ – Beiträge von SPD-Gliederungen in Duisburg, die explizit auf die Anwesenheit des Oberbürgermeisters bei Infoständen hinweisen: Sie sind zumindest grenzwertig.

Wesentlich heftiger geht es im Kommunalwahlkampf in Gelsenkirchen zur Sache: Die Kämmerin der Emschermetropole, Karin Welge (SPD), möchte dort Oberbürgermeisterin werden.

Dass die Uhren in Gelsenkirchen, aka Leningrad an der Emscher, anders ticken: Geschenkt!

Die Wahlkampagne von Karin Welge (SPD) wirft trotzdem Fragen auf.

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Corona-Rebellion: The Empire strikes back

Der "Sturm auf Berlin" der Querdenker am 29. August 2020 war, im Vergleich zu dem der Roten Armee im Jahre 1945, eher ein Sturm im Wasserglas; Foto: Mil.ru / CC BY

Der „Sturm auf Berlin“ der Querdenker am 29. August 2020 war, im Vergleich zu dem der Roten Armee im Jahre 1945, eher ein Sturm im Wasserglas; Foto: Mil.ru / CC BY

Die verpatzte Revolution gegen das Corona-Regime ist jetzt zwei Tage her: Russische und amerikanische Panzer und das alliierte Oberkommando haben nicht eingegriffen um die Geschäftsführerin der BRD-GmbH – Dr. Angela Merkel – abzusetzen. Ergo: Wir leben jetzt (schon wieder) in der NWO, der zweite Lockdown wurde verhängt, Bill Gates, die Rothschilds und Angela Merkel haben ihre Macht auf Jahre gesichert.

Die (Corona-)Rebellen haben das System nicht überwunden. Genau wie in Das Imperium schlägt zurück, können Imperatorin Angela und Darth Spahn ihre finstere Agenda umsetzen.

Die Verschwörungstheoretiker, Aktivisten in den Reihen von QAnon und Querdenkern, Reichsbürger und Nazis: Sie lagen – wie bisher mit all ihren Prognosen – wieder mal daneben.

Die Republik besteht. Verwaltungsgerichte funktionieren weiterhin und kippen auch Demonstrationsverbote. Es wurde keine Bundeswehr im Inland eingesetzt. Der Biowaffenangriff über Berlin, von Attila Hildmann auf Telegram angekündigt, ist ausgeblieben.

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Subbotnik und Infostände in Duisburg: Nur die SPD!

Sören Link Foto: Peter Ansmann

Der kommunale Wahlkampf während der Coronakrise: Er dümpelt vor sich hin. Viele Aktivitäten sind in Duisburg nicht zu verspüren. Die FDP verzichtet auf Plakatierungen. Große Veranstaltungen sind, wegen der Seuchenlage, nicht möglich.

In Duisburg zeigt sich bisher nur die SPD richtig staatsmännisch – und zeigt auf Facebook Infostände der SPD mit Oberbürgermeister Sören Link: Der den potenziellen Wähler auch auf zahlreichen Plakaten in der malerischen Ruhrmetropole anlächelt.

Die Ruhrbarone wollten von der FDP und Bündnis90 / Grüne in Duisburg, sowie von der kommunalen Wählergemeinschaft Junges Duisburg wissen: Wieso sieht man eigentlich den Oberbürgermeister nie bei ihren Infoständen?

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