Diese Meisterschaft des FC Bayern München ist in erster Linie eine Ohrfeige für die Konkurrenz!

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Der FC Bayern München ist seit diesem Wochenende die 31. Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Es ist die neunte (!!!) in Folge. Seit dem der BVB im Jahre 2012 die Fußball-Bundesliga mit Trainer Jürgen Klopp in großes Entzücken versetzte, ist es keinem anderen Team mehr gelungen diesen Titel zu erringen als den Münchenern.

Und ausgerechnet die Dortmunder waren es auch, die die Bayern am Samstagnachmittag abermals auf den nationalen Fußball-Thron hievten. Borussia bezwang am 32. Spieltag den Tabellenzweiten RB Leipzig im heimischen Westfalenstadion mit 3:2 und sorgte dadurch dafür, dass die Bayern schon vor ihrem drittletzten Spiel der Spielzeit gegen Mönchengladbach nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen waren.

Der Jubel in München, er hielt sich coronabedingt in engen Grenzen, wäre in Anbetracht der inzwischen gewonnenen Routine im Feiern aber wohl auch sonst überschaubar geblieben. Dass die Bayern dann im Top-Spiel des Spieltags die andere Borussia vom Niederrhein mit 6:0 aus dem Stadion schossen, interessierte dann schon noch kaum jemanden, war das Spiel der Münchener dann doch sportlich schon bedeutungslos, was das Meisterrennen betraf.

Wobei ‚Rennen‘? Ein richtiges Rennen war es auch in dieser Saison wieder nicht, was aber gar nicht so sehr an den schier übermächtige Bayern selber lag.

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Noch eine weitere Bundesliga-Saison ohne Fans in den Stadien wäre fatal!

Das voll besetzte Stadion in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Wir haben Anfang Mai und die Fußball-Bundesliga geht, nachdem sie im Vorjahr coronabedingt zu diesem Zeitpunkt noch nicht soweit war, wieder einmal in die entscheidende Phase. Drei Spieltage noch, dann ist die Saison 2020/21 bereits Geschichte.

Trotz einiger Spielverschiebungen und kurzfristiger Ausfälle, scheint die Spielzeit am Ende doch überraschend unproblematisch über die Bühne gegangen zu sein bzw. zu gehen. Den Machern und Verantwortlichen wird verständlicher Weise ein großer Stein vom Herzen fallen. In Pandemiezeiten den Spielbetrieb fast wie normal abwickeln zu können, das war und ist eine gigantische Herausforderung. Und doch gilt es am Ende der laufenden Runde festzustellen: So kann es nicht weitergehen!

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Thomas Tuchel hat sich seit der Trennung vom BVB weiterentwickelt, sein Ex-Verein eher zurück

Thomas Tuchel als BVB-Trainer. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Am Mittwochabend bezwang der FC Chelsea aus London die Mannschaft von Real Madrid in der UEFA Champions League mit 2:0 und zog in das Finale der Königsklasse ein. Dort treffen die Londoner auf BVB-Bezwinger Manchester City, der sich einen Tag zuvor im Rückspiel gegen Paris SG durchgesetzt hatte. Warum uns das hier im Blog der ‚Ruhrbarone‘ beschäftigen sollte? Weil der Trainer des FC Chelsea der Deutsche Thomas Tuchel ist. Der Trainer also, dem der BVB im Sommer 2017 das Vertrauen entzog.

Tuchel erreichte am Mittwoch zum bereits zweiten Mal hintereinander das Finale der Champions League. Im Vorjahr stand er noch bei Paris an der Seitenlinie, unterlag damals im Endspiel mit seiner Mannschaft dem FC Bayern München. Ein Schicksal, das auch Borussia Dortmund im Jahre 2013 ereilte. Doch während sich der ambitionierte Coach Tuchel seit 2013 zu einem der besten Trainer der Welt mauserte, ging es beim schwarzgelben Revierklub seither sportlich eher abwärts. Das sollte allen, die es mit dem BVB halten, zu denken geben.

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Von Götze bis Haaland – Warum der BVB seine Personalpolitik dringend hinterfragen sollte

Erling Haaland in Dortmund. Archiv-Foto: BVB

Borussia Dortmund hat den Pflichtsieg im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Holstein Kiel am Samstag auf überzeugende Art und Weise eingefahren und sich beim 5:0 (5:0)-Erfolg im Westfalenstadion am Samstagabend als würdiger Pokalfinalist gezeigt. Die zuletzt häufig für ihre Wankelmütigkeit und Inkonstanz kritisierte Mannschaft zeigte sich dabei konzentriert und motiviert. Das war für die Anhänger schön zu erkennen.

Weniger schön war schon die Verletzung, die sich Mateu Morey zuzog. Ohne Fremdeinwirkung überdehnte sich der Eingewechselte das Knie in der zweiten Halbzeit und wurde unter Schmerzen abtransportiert. Das tat schon beim Zugucken weh.

Doch noch ein anderes Problem offenbarte sich für die Dortmunder am Samstag. Und das nicht zum ersten Mal.

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Das Wochenende, an dem sich der BVB die Saison endgültig versauen kann

Der BVB im DFB-Pokalfinale 2015. Archiv-Foto: Meike Ruschmeyer

Auf dem Papier ist es eine scheinbar ausgemachte Sache: Ein Halbfinale im DFB-Pokal daheim gegen einen Zweitligisten? Da kann der Teilnehmer am DFB-Pokal-Finale am 13. Mai 2021 in Berlin doch nur Borussia Dortmund lauten! Oder?

Doch genau darin besteht auch die Gefahr: Versaut der BVB das Spiel am Samstagabend gegen Holstein Kiel, es wäre wohl die negative Krönung für eine ohnehin schon durch viel zu viele Pleiten und Rückschläge geprägte Spielzeit 2020/21, die die Dortmunder endgültig zum Gespött der gesamten Fußballnation machen würde.

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Traurige Corona-Bilanz: 81.158- Ein ganzes Westfalenstadion voller Toter

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Laut der offiziellen Zahlen des RKI betrug die Anzahl der an oder mit Corona verstorbenen Personen am gestrigen 23. April exakt 81.158. Seit vielen Wochen und Monaten wird darüber diskutiert, ob die Pandemie denn wirklich so harte Maßnahmen erforderlich macht, wie wir sie alle gemeinsam seit dem vergangenen Frühjahr in unterschiedlichen Intensitätsstufen durchlaufen müssen.

Gerade in diesen Stunden ärgern sich viele über die abermaligen Verschärfungen der Bundesregierung. Auch ich mag diese Einschränkungen nicht, selbst wenn ich in der glücklichen Lage bin als Single, ohne Kinder, mit Garten und seit jeher einem Homeoffice-Job davon nicht in dem Maße betroffen zu sein, wie manch ein anderer unserer Leser hier.

Und doch klingelte mir in Anbetracht der Zahl 81.158 das Ohr. Denn diese Zahl, sie bedeutet mir etwas.

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Das Ergebnis der Spitzenkandidatenkür für die Bundestagswahl ist ein Armutszeugnis!

Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet im Gespräch (Archiv-Foto: Roland W. Waniek)

Es ist endlich vorbei! Mit Armin Laschet steht der Sieger des unwürdigen Kandidatenringens in der Union fest. Damit ist das klar, welche Politiker im Herbst für die schwierige Aufgabe in Frage kommen, Deutschland in Richtung Zukunft zu führen, das Erbe von Angela Merkel anzutreten.

Armin Laschet (CDU/CSU), Annalena Baerbock (Bündnis90/Die Grünen) oder aber vielleicht doch Olaf Scholz (SPD)? Einer von den Dreien wird die riesigen Herausforderungen wohl meistern müssen, die in den kommenden Jahren auf uns alle warten. Ein Blick auf den Kandidatenkreis zeigt schon, es könnte schnell unangenehm werden, nach Angela Merkel.

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Die große Empörung rund um die geplante Super League im Fußball ist unehrlich

Im Stadion in Dortmund – Spielt hier auch bald die neue Super League?. Foto: Robin Patzwaldt

Die Diskussionen rund um die geplante Super League im Fußball bestimmen aktuell die Schlagzeilen im Bereich Sport. Das verwundert nicht, denn wenn sich drei Klubs aus Spanien, sechs aus England und drei aus Italien zusammenschließen wollen und damit ganz offen auf Konfrontationskurs zur Uefa und deren Champions League gehen, dann beschäftigt das naturgemäß viele Menschen.

In der neuen Liga sollen insgesamt 20 Mannschaften antreten. Für die Gründungsmitglieder sind 3,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das verdeutlich, dass die Konsequenzen groß sein werden, wenn dies Pläne tatsächlich Realität werden sollten.

Dass die Neugründung vielen Traditionalisten unter den Fußballfans nicht gefällt, ist logisch. Die aktuell riesige Aufregung hingegen nicht.

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Falsche Taktik beim Umgang mit Markus Söder? – CDU-Chef Armin Laschet droht die totale Pleite

Armin Laschet (CDU): „Dies hätte ich mir nie im Leben vorstellen können!“ (Foto: Roland W. Waniek)
Armin Laschet (CDU). Foto: Roland W. Waniek

Noch vor wenigen Wochen hätte man sich das Schauspiel, das uns CDU und CSU aktuell beim Ringen um ihren gemeinsamen Kandidaten für das Bundeskanzleramt liefern, gar nicht ausmalen können. CDU-Vertreter Armin Laschen und CSU-Politiker Markus Söder zeigen sich seit Tagen unbeirrt, streben beide offiziell nach der Macht im Herbst. Je länger diese Hängepartie dauert, je schlechter erscheinen dabei die Chancen für den ursprünglichen Favoriten, NRW-Ministerpräsident Laschet.

Sollte es am Dienstag tatsächlich zu einer Art Kampfabstimmung in der gemeinsamen Fraktion in Berlin kommen, dürfte Söder dabei als Sieger hervorgehen, wenn man den Berichten im Vorfeld glauben kann. Damit würde sich dann zugleich der auch in den Umfragen bei den Wählern deutlich beliebtere Kandidat durchsetzen. Für Armin Laschet hingegen, wäre das eine politische Katastrophe.

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Von den Ungerechtigkeiten bei der Vergabe der Corona-Impftermine

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Ok, es ist Samstag, und daher sind wir hier heute wieder einmal mit unseren Stammlesern weitestgehend unter uns. Ich nutze einmal die günstige Gelegenheit und erzähle euch hier und heute kurz von meinen persönlichen Erfahrungen, die ich bei der Beschaffung eines Corona-Impftermins machen musste. Vielleich ging es euch ja ähnlich, oder aber ihr habt gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt.

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