Deutschland hätte auf eine Fußballmannschaft bei den Olympischen Spielen besser verzichten sollen!

Olympische Ringe. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei

Olympische Spiele in Zeiten einer Pandemie durchzuführen, das erscheint an sich schon mehr als diskutabel. Unnötige Reisen und Kontakte sind bekanntlich nach wie vor zu vermeiden. Ein Sportfest von Weltrang erscheint unter diesen Voraussetzungen zumindest entbehrlich. Dass die Spiele von Tokio in wenigen Tagen trotz aller Bedenken stattfinden werden, wird daher von vielen Seiten heftig kritisiert.

Denkt man an olympische Spiele, kommt einem das dabei veranstaltete Fußballturnier zudem wohl nur selten mit in den Sinn. Für Sportfans gehört Fußball nicht zu den Kernveranstaltungen bei Olympischen Spielen. Das wird auch im Jahre 2021 nicht anders sein. Trotzdem diskutiert Fußballdeutschland in diesen Tagen in diesem Zusammenhang leidenschaftlich über Begriffe wie ‚Ehre‘, ‚Egoismus‘ und ‚mangelnde Unterstützung‘.  Höchste Zeit für eine kurze, persönliche Einordnung.

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Angebliche Mega-Angebote für Haaland beim BVB: Der Klub sollte ihn ziehen lassen!

Erling Haaland in Dortmund. Archiv-Foto: BVB

Kaum ist die Fußball-Europameisterschaft vorbei, richtet sich der Blick der Fans bereits zunehmend auf die im August beginnende neue Bundesliga-Saison. Viele hoffen darauf, dass dann auch wieder Teil-Zuschauermengen erlaubt sein werden, was der Stimmung zweifelsohne guttun würde, wie bei der ‚Euro‘ ja kürzlich mitzuerleben war.

Es muss ja nicht gleich dermaßen übertrieben werden, wie in einigen Arenen zuletzt. Was aber schon ein paar Tausend Fans stimmungstechnisch ausmachen können, was war ja beispielsweise in der Arena in München mitzuerleben, wo rund 20 Prozent der Plätze belegt werden konnten.

Im Vereinsfußball dürfte das demnächst wohl ähnlich aussehen. Das freut viele, die zuletzt komplett auf einen Stadionbesuch verzichten mussten. Ob die Fans, die den Weg in das Westfalenstadion finden werden, dort noch auf Starstürmer Erling Haaland treffen werden, das erscheint aktuell völlig offen.

Borussia Dortmund bekräftigt zwar gefühlt bei jeder Gelegenheit, dass der Norweger auch in der neuen Saison für den Fußball-Klub spielen wird, wirklich vernünftig wäre das, in Anbetracht der kolportierten Angebote für den Spieler, aber wohl nicht.

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#EM2020: Was wird auf Dauer bleiben, außer dem Corona-Virus?

EM-Gewinner Sandro Wagner. Quelle: Wikipedia, Foto: Rufus46, Lizenz: CC BY-SA 3.0

So schnell gehen also vier Wochen um! Die Fußball-Europameisterschaft 2020, die, wie wir alle wissen, Corona-bedingt erst im Sommer 2021 ausgetragen werden konnte, ist inzwischen auch schon wieder Geschichte. Mit Italien, das sich am Sonntag im Finale im Londoner Wembley-Stadion gegen die Vertretung Englands im Elfmeterschießen durchsetzen konnte, hat das Turnier einen verdienten Sieger gefunden.

Die Italiener haben, auf die kompletten vier Wochen gesehen, einfach den schönsten und erfolgreichsten Fußball gespielt. England, das im Gegensatz zu allen anderen Teams im Turnier den Vorteil hatte, dass es bis zum großen Finale nur ein Spiel auswärts zu bestreiten hatte, war überraschend stark, konnte am Ende jedoch nicht so sehr überzeugen, wie der spätere Sieger.

Während sie in London und Umgebung jetzt also Trauer tragen und ihren Kater auskurieren, feiern sie in Rom und dem Rest von Italiens ausgelassen ihren Erfolg. Selbst hier bei uns in Deutschland soll die Freude bei einigen Fußballfreunden groß gewesen sein. OK, abhaken!

Was aber blieb sonst von diesem Mammut-Turnier, das aufgrund der Corona-Pandemie, ein ganz besonderes war? So einiges. Nicht alles war und ist schön.

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Corona-Einschränkungen: Lockern ja, aber wie und wann genau?

Na, auch Lust auf Urlaub? Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Wer, wie ich, zu den etwas vorsichtigeren Zeitgenossen zählt, der wird sich mit der Frage vermutlich schon länger beschäftigt haben. Dass die Corona-bedingten Einschränkungen irgendwann wieder gelockert werden würden, wenn die Zahlen es zulassen, das war klar. Nur das Wie und Wann, dazu hörte man stets recht wenig Konkretes. Grundsätzlich war und ist das verständlich, denn eine solche Pandemie hat im Zeitalter der Globalisierung halt noch niemand von uns miterlebt. Viele Lösungswege sind daher mehr geschätzt als wirklich fundiert begründet, was man auch am regel-Wirrwarr der vergangenen Monate erkennen konnte.

Jetzt, wo die dritte Welle in Deutschland endlich abgeebbt ist, der Sommer vor der Tür steht, ist der Drang nach mehr Freiheiten und einer Rückkehr des altbekannten Lebens nur zu verständlich. Und doch kommen einem Zweifel an den derzeit beschrittenen Wegen, an der aktuellen Öffnungswut und dem Drang in ferne Länder zu reisen.

Täglich liest man andere Schlagzeilen. Die einen sehen den Weg der Lockerungen in dieser Form als unabdingbar an, den anderen geht es derzeit damit zu schnell. Was also ist der kluge Mittelweg?

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#EM2020: Wenn die Kommentatoren bei ARD und ZDF mal wieder zu sehr nerven…

Claudia Neumann. Foto: Copyright: ZDF/Peter Kneffel

Nebenan bei der WAZ beschäftigt man sich aktuell mit der ‚Freude am Meckern über TV-Kommentatoren‘. Das verwundert nicht, ist der sportliche Unterhaltungswert der laufenden Fußball-Europameisterschaft doch eher begrenzt und die Strahlkraft überschaubar. Da kommt ein Blick auf Randthemen wie dieses gerade recht.

Und tatsächlich erfreuen sich Diskussionen über die TV-Kommentatoren auch hier bei uns im Blog der Ruhrbarone traditionell immer einer besonderen Beliebtheit. Wenn Bela Rethy, Claudia Neumann oder auch Tom Bartels das Mikrofon ergreifen, dann kochen die Emotionen bei vielen Zuschauern hoch. Aber das nicht aus ‚Freude am Meckern‘, wie man bei der WAZ unterstellt, sondern schlicht aus Frust über die zu häufig schwachen Leistungen der angeblichen Reporterelite.

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#EM2020: Der Bundestrainer Joachim Löw geht als eine traurige Gestalt in die DFB-Geschichte ein!

Bundestrainer Joachim Löw im Einsatz. Quelle: Wikipedia, Foto: Danilo Borges/copa2014.gov.br, Lizenz: CC BY 3.0

Das Kapitel Joachim Löw ist beim DFB, nach dem abermals ernüchternden Auftritt beim 0:2 der Deutschen Auswahl gegen England bei der Fußball-Europameisterschaft 2020, endlich beendet.

Natürlich kann man in einem Achtelfinale in Wembley gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe, die dabei zudem einen Heimvorteil genießt, verlieren. Die Ära Löw wird in Deutschland bei der überwiegenden Mehrheit der Leute wohl trotzdem als eine große Enttäuschung in Erinnerung bleiben.

Und das aus gutem Grunde: Wer die Zeichen der Zeit einfach nicht versteht, sich stattdessen über Jahre hinweg lieber in einer selbstgerechten Beratungsresistenz inszeniert, der hat es am Ende auch nicht anders verdient, als am Ende wieder von dem Sockel gestoßen zu werden, auf den ihn weite Teile der Öffentlichkeit einst voreilig hoben.

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Sommerferien vor der Tür: Muss ein Urlaub im Ausland jetzt wirklich sein?

Urlaub in Portugal ist schön, aber im Sommer 2021 sehr riskant. Foto: Robin Patzwaldt

Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie können wir in Deutschland inzwischen beachtliche Fortschritte verzeichnen. Wer hätte schon vor ein paar Wochen gedacht, dass wir es wirklich schaffen können bis zum Herbst ‚durchgeimpft‘ zu sein, die ‚Herdenimmunität‘ zu erreichen? Es gibt also durchaus Grund für Optimismus, was eine Rückkehr zu einem halbwegs normalen Leben betrifft.

Und doch, sind die Sorgen aktuell halt noch nicht verschwunden. Die Delta-Variante greift insbesondere in England und Portugal um sich, droht auch in Deutschland in den kommenden Wochen zum Problem zu werden. Noch liegt der Anteil der zwei Mal bze. vollständig geimpften Personen in Deutschland halt nur bei rund 34 Prozent. Zu wenig, um gänzlich unbesorgt zu sein, was den Herbst betrifft.

Stellt sich somit, wie auch schon im Vorjahr, zu Beginn des Sommers die Frage, ob ein Urlaub im Ausland in diesen Zeiten denn wirklich verantwortbar ist?

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#EM2020: Co-Kommentator Sandro Wagner im ZDF – Endlich unumstrittene, nationale Spitze!

Sandro Wagner. Quelle: Wikipedia, Foto: Rufus46, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der inzwischen 33-jährige Ex-Fußballprofi Sandro Wagner war noch nie ein einfacher Charakter. Auf und abseits des Platzes sorgte er als Profikicker immer wieder für teils heftige Diskussionen, provozierte Widerspruch und viel Kritik.

Fußballerisch unbestritten hochgradig veranlagt, verliefen große Teile einer aktiven Zeit, in anbetracht der prognostizierten Karrierechancen, doch ziemlich enttäuschend. Nach seiner Zeit in der Jugend des FC Bayern München zog es ihn quer durch die Republik. Unter anderem war er für den MSV Duisburg und den SV Werder Bremen und Hertha BSC im Einsatz, wobei ihm erst bei seinen späteren Stationen SV Darmstadt 98 und bei der TSG 1899 Hoffenheim der endgültige sportliche Durchbruch in der Fußball-Bundesliga gelang.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie – Was braucht man schon wirklich?

Wer braucht schon eine Wurst mit Emoji-Aufdruck? Foto: Robin Patzwaldt

Nebenan bei der WAZ beschäftigt man sich heute unter anderem mit einer kürzlich veröffentlichten Studie der Postbank, wonach die Pandemie das Kaufverhalten, insbesondere jüngerer Menschen, nachhaltig beeinflusst habe. „Onlinehandel verleitet in der Pandemie dazu, Sachen zu kaufen, die nicht benötigt werden. Das geben zwei von drei Jüngeren zu“, behaupten die Kollegen.

Mich selber hat das heute zum Nachdenken angeregt. Ich selber habe natürlich auch eine Veränderung in meinem Kaufverhalten beobachtet. So war ich zum Beispiel in diesem Kalenderjahr noch gar nicht in den Innenstädten von Dortmund oder Recklinghausen. Etwas, das so in früheren Jahren sicherlich gar nicht denkbar gewesen wäre.

Auch wenn ich in den vergangenen Jahren längst nicht mehr so häufig zum ‚Shoppen‘ vor Ort war, viel mehr im Internet gekauft habe als früher, wäre ich ohne Corona und den dazugehörigen Lockdown etc. doch sicherlich das eine oder andere Mal zum Einkaufen in einigen der mir vertrauten Revierstädte gewesen. Im Jahre 2021 ist das komplett entfallen. Zumindest bisher. Habe ich dadurch in nennenswerten Umfang andere Dinge gekauft als sonst? Nein!

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#EM2020: Der Wahnsinn ist zurück!

Fußballfans. Foto: Msamy Lizenz: Gemeinfrei

Überraschend gutklassig und unterhaltsam war er, der 4:2-Sieg der Auswahl Deutschlands gegen den amtierenden Europameister Portugal am Samstag. Wenige Tage nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Weltmeister Frankreich ließ sich die DFB-Elf im zweiten Gruppenspiel dieser Europameisterschaft dabei auch von einem frühen 0:1-Rückstand nicht verunsichern und siegte am Ende recht souverän. Das war stark!

Bundestrainer Joachim Löw und seine Jungs standen vor dem Spiel schon mächtig unter Druck, wäre eine zweite Niederlage in der Münchener Arena den Millionen im Lande doch kaum zu vermitteln gewesen. Ein frühes Aus in der Gruppenphase hätte dann im Raum gestanden. So aber ist die Stimmung am heutigen Sonntag in Fußballdeutschland deutlich positiver. Viel zu kritisieren gab es an diesem Auftritt der Mannschaft ja auch nicht. Schaut man durch die mediale Landschaft sind die Reaktionen sogar so positiv, dass dies in dieser extremen Form auch schon wieder absurd wird.

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