Energiearmut: Wenn der Winter kalt und dunkel ist

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Viele Menschen können ihre Strom- oder Gasrechnung nicht bezahlen. So unterschiedlich die Gründe auch sind, am Ende steht eine kalte und dunkle Wohnung.

Die Frau kam mit ihren Kindern aus Rumänien nach Dortmund. Besser sollte das Leben hier werden. Sie wollte arbeiten und mehr verdienen, als die 200 Euro im Monat, die viele Rumänen bekommen, die auf den Feldern arbeiten, wenn es denn Arbeit gibt in der Landwirtschaft. Doch der Traum eines besseren Lebens hat sich nicht erfüllt. Die Wohnung ist kalt und dunkel. Die Stadtwerke haben den Strom abgestellt, nachdem die Rechnungen nicht gezahlt wurden. Einen Job hat die junge Mutter nicht, Hartz IV erhält sie nicht. Das einzige Einkommen ist das Kindergeld. „Wahrscheinlich,“ sagt Björn Bauernfeind vom Interkulturellen Zentrum der AWO Dortmund, „wäscht sie jetzt die Wäsche und badet die Kinder bei Freunden und Bekannten.“ Dort werden die Stromrechnungen steigen, und nicht alle werden sie zahlen können, ein Teufelskreis.

Die Dortmunderin hatte Pech. Sie wurde schon vom Stromnetz getrennt, bevor der Weihnachtsfrieden einsetzte, während dem die meisten Energieversorger darauf verzichten, neue Stromsperren in Auftrag zu geben. RWE hat zwischen dem 4. Advent und dem 4. Januar keine Stromsperren in Auftrag gegeben, und auch die Dortmunder Stadtwerke DSW21, Emscher Lippe Energie (ELE) oder Rheinenergie haben eine Feiertagsruhe eingehalten.

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bockwurst_nazisDas Bündnis Blockado ruft für heute Nachmittag zu Protesten gegen einen geplante Nazi-Kundgebung in der Dortmund-Nordstadt auf. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr im Keuningpark.
Nachdem die Nazi-Partei Die Rechte am 21. Dezember durch Blockaden daran gehindert wurde, in der Nordstadt eine Kundgebung abzuhalten, wollen sie es heute noch einmal versuchen. Am Rand der gescheiterten Nazi-Kundgebung kurz vor Weihnachten wurde gegen die im KZ ermordete Anne Frank und das NSU-Opfer Mehmet Kubasik gehetzt. Der  dreifachen Polizistenmörder Michael Berger wurde indes bejubelt.

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Essen: Bündnis will HoGeSa-Demonstration verhindern

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HoGeSA-Krawalle in Köln

Das Bündnis Essen stellt sich quer (Essq) will die für den 18. Januar geplante Demonstration des Hooligan-Zusammenschlusses Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa“ in Essen verhindern. Auf dem Willy-Brandt-Platz, auf dem auch HoGeSa aufmarschieren will, hat Essq zeitgleich eine eigene Demonstration angemeldet.

Die Ankündigung von HoGeSa, am 18. Januar in Essen zu demonstrieren, hat Polizei und Politik in Aufregung versetzt. Die Polizei prüft ein Verbot der Demonstration und hat mit den Planungen für den größten Einsatz der vergangenen Jahre begonnen. Das Problem: Im Gegensatz  zu den Beamten in Köln verfügt die Essener Polizei über relativ wenig Erfahrungen mit Großdemonstrationen – und selbst die erfahrenen Kölner waren im Oktober überfordert,

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