BVB spaziert mit 3:0-Sieg gegen Donezk ins Viertelfinale der UEFA Champions League

bvbWas für ein Abend für die Fans von Borussia Dortmund! Mit einem überraschend klaren 3:0-Sieg gegen den ukrainischen Vertreter Schachtar Donezk qualifizierte sich der Double-Sieger von 2012 erstmals nach 1998 wieder für die Runde der besten acht Vereinsmannschaften Europas!

Bereits zur Halbzeit stand es im ausverkauften ‚Westfalenstadion‘ überraschend klar 2:0 für die Schwarzgelben. Treffer von Felipe Santana (31. Minute) und Mario Götze (37.) stellten die Zeichen früh auf Sieg für die begeisternd aufspielende Klopp-Truppe.

Im zweiten Durchgang erhöhte Jakub Blaszczykowski (59.) dann rasch auf 3:0, womit die Borussia frühzeitig über ein ziemlich beruhigendes drei Tore Polster, nach dem 2:2 Unentschieden im Hinspiel in Donezk, verfügte. Zum Ende der Begegnung hin gab es auf den Rängen stehende Ovationen.

Damit blieb der BVB auch im achten Spiel der diesjährigen Champions League Saison ungeschlagen.

Die Borussia hat damit zudem ihre wohl ‚letzte Titelchance‘ im Jahr 2013 auf eindrucksvolle Art und Weise gewahrt. Es dürfte für einige Fußballfreunde in Großraum Dortmund eine ‚kurze Nacht‘ folgen.

Großes Kompliment, auch an dieser Stelle, an die Dortmunder Mannschaft für eine souveräne Leistung, die auch endgültig bewiesen haben dürfte, dass der Verein inzwischen in der Lage ist auf Europäischen Top-Niveau mitzuhalten.

Es wurden aus den eher enttäuschenden Erfahrungen in der Europa League 2010/2011 und in der Champions League 2011/2012 inzwischen ganz offensichtlich die richtigen Lehren gezogen.

Der junge Kader scheint spielerisch inzwischen deutlich gereift zu sein. Die Vorrunde in der sogenannten ‚Todesgruppe‘ mit den Hochkarätern Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam war somit nun auch wahrlich keine ‚Eintagsfliege‘.

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

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9 Kommentare

  1. #1 | Berry sagt am 5. März 2013 um 23:21 Uhr

    Youri Mulder als Analyst im Holländischen Fernsehen:

    Frage: „BVB im Finale?“

    Youri: „Nein, natürlich nicht! Sie sind doch längst nicht so weit wie Real Madrid oder Juventus!“

  2. #2 | Frank sagt am 6. März 2013 um 04:06 Uhr

    @Berry: Wer ist Youri Mulder?

    @Robin: Gerne gelesen 🙂
    Übrigens übertrug das RBB Inforadio das Spiel live. (Beim WDR nimmt man vom BvB ja eher keine Notiz oder?)

  3. #3 | Stefan Laurin sagt am 6. März 2013 um 07:19 Uhr

    @Frank: Warum sollte der WDR das auch tun? Er ist ein Kölner-Sender 🙂

  4. #4 | Frank sagt am 6. März 2013 um 20:05 Uhr

    @Stefan: Das müssten die Westfalen dem WDR von der GEZ abziehen!

  5. #5 | Walter Stach sagt am 7. März 2013 um 17:49 Uhr

    Robin, was mir nach dem 3:0 wieder einmal nachdrücklich klar gemacht wurde:

    Viele Redakteure, zumindest viele von denen, die sich als solche ausgeben, und davon wiederum viele im Bereich Sport/Fußball sind ganz extrem darauf aus, sich Stimmungen anzupassen bzw. solche zu puschen, die aus ihrer Sicht den Gefühlen der Mehrheit ihrer Leser,Hörer,Seher genehm sind.

    Die selben Typen, die den BVB gnadenlos „platt gemacht“ haben nach dem 0:1 in München, die unschwer zu verstehen gegeben haben, daß für sie das Ausscheiden des BVB aus dem Cham.Liga wahrscheinlich war, die Klopp als „Spitzentrainer“ kritisch hinterfragt haben, ja, die selben Typen überschlagen sich nach dem 3:0 in Lobeshymnen über den BVB, über Klopp, über weitere Chancen des BVB in der Cham.-Liga bis hin zu Endspielaussichten.

    Wir Fans sind allesamt gut beraten, ich habe das hier bei den Ruhrbaronen schon ‚mal gesagt, uns unsere eigene Meinung zu bilden und im in guten wie in schlechten Zeiten bei aller Emotionalität sachlich und gelassen zu bleiben.

    Irgend jemand -ich glaube, es war Julius Cäsar-hat ‚mal gesagt:

    „Bescheiden im Sieg, stolz in der Niederlage“.

    Ein Motto, daß man sich nicht nur als Fußballfan zu eigen machen sollte.

  6. #6 | Robin Patzwaldt sagt am 7. März 2013 um 18:38 Uhr

    @Walter: Auch mir geht es in den modernen Medien häufig schlicht zu schnell von einem Extrem zum Anderen. Das betrifft aber nicht nur den Fußball. Da werden Leute so schnell zu Superstars gemacht, und anschliessend geht es mindestens genauso rasch in die Gegenrichtung. Für beide Extreme sieht man da häufig schlicht gar keinen Grund.
    Aber ob wir das nun mögen oder nicht, das wird den Lauf der Dinge nicht ändern, fürchte ich. Aber auch ich sehe das ähnlich kritisch wie Du.

    Sehr beeindruckend fand ich in diesem Zusammenhang heute übrigens Jürgen Klopp auf der PK des BVB, der Versuche an möglichst spektakuläre Aussagen zu den jüngst aufgetretenen Gewalttaten im Fußball von ihm zu kommen, entschieden und recht clever schon im Keim erstickt hat.
    Zu sehen ist die heutige PK nun auch hier: https://www.meinbvb.de/

  7. #7 | Walter Stach sagt am 7. März 2013 um 20:33 Uhr

    Robin, ändern können wir in der Tat diese sog. Medienhype nicht, eben auch nicht wenn es um den Fußball im allgemeinen und den BVB im besonderen geht.

    Es ist in der Tat so, daß die Medienmacher und ihre Kunden immer mehr darauf abfahren,daß tagtäglich Sensationelles produziert und konsumiert werden muß, egal ob Schlechtes oder Gutes, Positives oder Negatives-, und das Ganze am besten „aufgehängt“ an Personen -an Klopp und Steinbrück, an Brüderle und Gauck, an Lewandowsky und am Papst, und das Ganze ist möglichst strategisch so konzipieren, daß „man“ zumindest mehre Tage ‚was davon hat. Mittlerweile gelingt es ja selbst den Redakteuren, die für das Wetter zuständig sind, aus der Tatsache, daß es z.B noch einmal winterlich werden könnte, was bekanntlich selbst im April nicht ungewöhnlich ist, Nachrichten zu basteln, die medial aufgeputscht Sensationscharakter erhalten.

    Robin, nur muß niemand von uns, auch nicht als BVB Fan, sich von diesem Mediengetöse anstecken lassen und selbst noch dazu beitragen, daß der Inhalt des Getöses irgend wann als Lebensrealität wahrgenommen wird;was bekanntlich schon jetzt bei vielen Fußball-Fans so ist, und was wir -sh.einleitend- in der Tat nicht ändern können.

    Also noch einmal:
    Ich bemühe mich um Gelassenheit, wenn es darum geht, die Leistungen des BVB im allgemeinen und die Leistung in jedem konkreten Spiel möglichst gelassen zu bewerten. Dem steht nicht entgegen, daß mich das jeweilige Ergebnis und der Tabellenstand durchaus Freude oder Ärger bereiten können.

    Das Gesagte gilt so auch mit Blick auf das Derby am Samstag.

    Der BVB ist Tabellenzweiter und auf gutem Wege, sich wieder direkt für die Champ.Liga zu qualifizieren. Dafür reicht bekanntlich auch der 3.Tabellenplatz.

    Der BVB hat es unter die letzten 8 Mannschaften in der Cham.Liga geschafft.

    Wir haben 10 Punkte vor S0 4, also selbst bei einer Niederlage noch 7.
    SO 4 steht unter Druck, nicht der BVB.

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Mannschaft selbstverständlich besonders motiviert und besonders konzentriet ins Spiel gehen wird, gelassen und selbstbewußt, aber nicht überheblich, und daß „man“ sich nicht provozieren lassen wird, was auch für die Fans gelten sollte; und so werden wir dann gelassen und selbstbewußt sehen ‚was wird.

  8. #8 | Robin Patzwaldt sagt am 7. März 2013 um 21:38 Uhr

    @Walter: Ich bemühe mich auch um Gelassenheit. Wie ich zuvor schon an anderer Stelle geschrieben hatte, hat sich da im Laufe meines Lebens auch schon viel geändert. In den 90-er Jahren konnten mich Niederlagen des BVB schon hin und wieder davon abhalten am Abend noch in die Disco o.ä. zu gehen, da ich schlicht zu sauer war. Inzwischen gehe ich zwar altersbedingt eh nicht mehr in Discos, bin aber auch so etwas ‚ruhiger‘ geworden, wenn das Sportergebnis nicht passt. Allerdings war ich auch niemals der Typ für Gewalttaten o.ä. in diesem Zusammenhang. Ich war dann immer schlicht nicht in Stimmung für Partys o.ä.. Wenn man, wie ich jetzt, ca. 35 Jahre lang intensiv BVB-Fan ist, ich bin Jahrgang 1971, dann hat man vieles schon miterlebt. Das relativiert auch vieles. Aber ärgern und aufregen kann ich mich immer noch ziemlich über die Ergebnisse des Wochenendes. Zum Glück ist das, bei den Erfolgen der Borussia, aber in letzter Zeit nicht mehr so häufig wie schon früher der Fall. 😉

    Das Derby am Wochenende halte ich für sportlich eines der unbedeutendsten der letzten Jahre. Es geht weder direkt um Titelchancen noch um Vorentscheidungen in Sachen ‚Internationales Geschäft‘. So gesehen ist es ’nur‘ das Prestige, um das es geht. Egal wer am Samstag verliert, die Saison kann immer noch für beide Teams erfolgreich zu Ende gespielt werden.

  9. #9 | Walter Stach sagt am 9. März 2013 um 15:20 Uhr

    Robin, Du hast wohl recht, wenn Du Gelassenheit auch mit dem Alter in Verbindung bringst.
    Ich war früher nach Niederlagen, wenn ich selbst gespielt hatte, aber auch nach deftigen Schlappen des BVB, wenn die auf eine desolate Leistung zurückzuführen waren, für einig Zeit für niemanden zu sprechen;ich habe mich sozusgen im Stillen geärgert und versucht,den Ärger mit Bier/Schnaps herunter zu spülen.Jetzt schafft ich es-meistens-mit der mir selbst abgeforderten -nciht selbstverständlichen- Gelassenheit.

    Und heute nachmittag fällt mir das um so leichter, da selbst bei einer Niederrlage der BVB 7 Punkte vor SO4 sein wird und selbst dann gute Aussichten hat, Zweiter oder Dritte zu werden; und das wäre für mich dann „ein tolles Ergebnis“.

    Also…gleich wird es in jedem Falle spannend,interessant,aufregend, aber….-s.oben-: „ich bemühe mich um Gelassenheit!!“.

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