
Tice ist eine Rapperin aus Düsseldorf. Im Jahr 2014 ging sie zum ersten Mal in Bochum in ein Studio, um ihre erste EP ›Each One Tice One‹ aufzunehmen. Damals hat sie noch nicht an ein größeres Publikum gedacht: „Ich wollte Musik irgendwie nur für mich persönlich machen.“ Tices Emotionen und persönliche Erfahrungen spielen eine große Rolle in ihrer Musik, ihre kulturelle Identität ist selbstverständlich ein Teil davon. Sie wurde 1985 in Ankara geboren und wächst als Kind türkischer Gastarbeiter in Velbert-Langenberg auf. „Schon früh habe ich in Deutschland gelernt, das Rassismus eine abartige Sache ist“, sagt sie. Tice trägt ihre emotionalen Werke so einnehmend, authentisch und wortgewaltig vor, dass man sich ernsthaft fragt, warum sie nicht zu den ganz großen Nummern im Rap-Game gehört. Im youtube-Roulette präsentiert sie uns ein paar ihrer persönlichen Favoriten.




Die Journalistin Golineh Atai spricht über den Freiheitskampf der Frauen im Iran, der Künstler Klaus Dauven verewigt überlebensgroß das Bochumer Opfer rechter Gewalt Josef Anton Gera, die Klimaaktivistin Lina Eichler erklärt, was die „Letzte Generation“ will, die Millionenerbin Marlene Engelhorn fordert, überreiche Menschen müssten anerkennen, dass ihr Geld keine Herrschaft rechtfertigt, Büchner-Preisträgerin Emine Sevgi Özdamar liest in und über Bochum.