„Could be his last Hurrah“: Roger Waters und Claudia Roth. Und CTS Eventim

Roger Waters, „The Wall“ Juni 2012 by GabboT cc 2.0

Er ist der Brüllwürfel des BDS, die Türen größter Hallen stehen Roger Waters offen, und alle tun so, als hätte ihm niemals jemand jemals eine Tür geöffnet. Eine Situation wie vor der Documenta: viel Judenhass, niemand verantwortlich. Und wie in Kassel vergangenen Jahres ist es abermals Claudia Roth, die sich wegduckt unter ihrem Tisch, der im Kanzleramt steht. Dabei sind es kulturpolitische Entscheidungen gewesen, die zuerst die staatsfinanzierte und jetzt die privat riskierte Kultur in die BDS-Brühe führen. Und, wollte Roth dies denn, auch wieder hinausführen könnten. Ihr Partner in Crime: Klaus-Peter Schulenberg, der Mann, der Waters die Bühnen bereitet.

„Antisemitismus ist nicht verschwunden, er ist frecher und lauter, als wir uns das je hätten vorstellen können in diesen Jahren, diesen Jahrzehnten nach der Shoah“, so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, im Dezember in der Synagoge Bochum: „In Köln, meiner Heimatstadt, soll im Mai Roger Waters auftreten, der Bassist von Pink Floyd, mit deren Musik ich groß geworden bin, die ich geliebt habe. Wir versuchen das zu verhindern.“

Ein realistischer Versuch? Ja. Erstens wegen Roger Waters, der sich seit Jahren selber radikalisiert, wer ihn bestellt, kriegt ihn serviert. Zweitens wegen Claudia Roth, die sich bescheinigen ließ, dass sie verpflichtet sei, Roger Waters auszubremsen. Drittens wegen CTS Eventim, dem Ticketportal, das mehr ist als das, ein Global Player auf dem Markt für Kultur, auf dem mit Judenhass gehandelt wird. Der Reihe nach:

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Als Reagan der Sowjetunion den Krieg erklärte: „We can fuck forever but you will never get my soul“

Ronald Reagan (1985) Foto: Pete Souza Lizenz: Gemeinfrei

Am 18. Oktober 1984 erklärte der damaligen US-Präsident Ronald Reagan der Sowjetunion den Krieg. Ganz nebenbei, aus Spaß und jugendlichem Leichtsinn, denn mit gerade einmal 73 Jahren war Reagan nach heutigen Maßstäben für einen Präsidenten ein junger Mann und entsprechend noch etwas grün hinter den Lausbubohren. Reagan sagte während einer Tonprobe für seine Samstagsansprache „Meine amerikanischen Mitbürger, ich bin

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„Pitcher LateNight – Die Talkshow“ geht in die nächste Runde

Bei „Pitcher – Die Talkshow“ empfängt Moderator Marcus Schönhoff Gäste aus der Popkultur – hier interviewt er die Rapperin Tice | Bild: PR

Ein sehr lockeres und unterhaltsames Gesprächsformat hat der Düsseldorfer Medienmann und Moderator Marcus Schönhoff mit „Pitcher LateNight – Die Talkshow“ auf die Beine gestellt. Einmal im Monat lädt er Gäste aus der Popkultur ein und spricht mit ihnen auf der Bühne des Düsseldorfer Clubs Pitcher. Dazu gibt es Comedy-Einlagen und Livemusik.

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„Der Schmerz über ein unvollendetes Leben…“

Aslı Erdoğan Foto (Ausschnitt): Carole Parodi Lizenz: CC BY-SA 4.0


Aslı Erdoğans literarische Spurensuche. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

„Gut, fangen wir an. Sofort. Wir wollen über das Leben reden, da haben wir nicht viel Zeit.“ Dies ist der literarische Ton, in dem die 1967 in Istanbul geborene türkische Schriftstellerin und Publizistin Aslı Erdoğan dem Leser entgegen tritt. Seit 2017 ist sie ganz offiziell eine Exilantin: Mit Unterstützung des bundesdeutschen PEN vermochte sie, in die Bundesrepublik zu gelangen. Zuvor wurde sie mehrfach, so 2016, wegen ihrer Texte und ihres Engagements für die Menschenrechte mit dem

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Documenta: Gutachten und Wirklichkeit

Friedrichsplatz 2022-06-21 by C.Suthorn cc-by-sa-4.0

Darf der Staat bei Kunstskandalen wie der Documenta eingreifen? Ein neues Gutachten entlastet scheinbar die Politik. 

Man spürt zwischen den Zeilen die Erleichterung von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) in ihrer Stellungnahme zum Gutachten von Christoph Möllers zur Kunstfreiheit: „Das Gutachten beschreibt klar und deutlich die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Kulturpolitik im Spannungsfeld zwischen Kunstfreiheit und anderen Rechtsgütern. Es macht deutlich, wo staatliche Kulturpolitik eingreifen kann und darf und wo sie sich zurückhalten muss“, sagte Roth. Ein

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