K.I.Z., Sonntag, 11. September, 20.00 Uhr, Halle Münsterland, Münster
K.I.Z., Sonntag, 11. September, 20.00 Uhr, Halle Münsterland, Münster

Mit 30 kleineren und größeren Innenhöfen verzeichnet das Quartiersmanagement Nordstadt eine gute Teilnahmebestätigung für die diesjährigen Hofmärkte. Am Samstag ab 11.00 Uhr findet die sechste Ausgabe der Hofmärkte in der Nordstadt statt. Die Trödler*innen freuen sich auf kaufwillige Interessenten, nachbarschaftliche Gespräche und freundliche Gäste. „Die Hofmärkte in der Nordstadt sind ein ganz besonderes Format für alle
Beteiligten. Zudem stärkt es das Miteinanders der Nachbarschaft und macht allen Trödlern und Besuchern große Freude“, sagt Lisa Faulenbach vom Quartiersmanagement Nordstadt.
Night Demon, Samstag, 10. September, 20.00 Uhr, Turock, Essen

Wie in Japan oder Amerika so gibt es auch in Deutschland, hier insbesondere in Nordrhein-Westfalen, eine sehr vitale Noise- und Elektroklang-Szene, die weitgehend unterhalb des Radars der popkulturellen Öffentlichkeit agiert. Dies trotz einer kaum überbietbaren Radikalität und Konsequenz. Der Autor und Filmemacher Peter Hesse hat die Noise-Szene zwei Jahre lang beobachtet und mit ›Die Stille überlebt‹ eine sehr abgefahrene und warmherzige Dokumentation über eine sehr schwer fassbare Szene gedreht. Für die Ruhrbarone erklärt er ein paar Hintergründe zum Film.

„We Talk, you Listen“ ist ein eindrucksvolles Buch über beeindruckende Initiativen der Ureinwohner Nordamerikas, in dem es um ihre Bürgerechte geht. Erworben hatte ich das mein heutiges Denken bestimmende Buch in den 90er Jahren im „National Museum of the American Indian“ auf Manhattan/New York. Ich war schwer von dem von Indigenen geleiteten Museum angetan. So gab es eine Replik des Tomahawks von Chief Sitting Bull zu bewundern, das man in die Hand nehmen konnte, um zu erleben wie sich eine Streitaxt der Sioux anfühlt. Schon als Kind hatte ich ein Tomahawk von meinem Vater erhalten. Ein „Indianer“ verkaufte es zusammen mit anderen indianischen Spielsachen in einem von uns besuchten Kaufhaus und überreichte es mir würdevoll und mit großer Ernsthaftigkeit. Ich fühlte mich mit dieser Geste den Indianern damals zugehörig und liebte das Kriegsbeil. Jetzt aber hielt ich tatsächlich ein echtes in der Hand!
Das Museum heißt immer noch Nationalmuseum der amerikanischen Indianer. Einer der wichtigsten Organisationen der indigenen Völker der USA heißt American Indian Movement, die vor allem in den 70ern mit militanten Aktionen auf sich aufmerksam machten. Ich saß damals fasziniert als 9jähriger vor dem Fernseher, als sie 1972 die indianische Gedenkstätte Wounded Knee besetzten und dabei Waffen trugen. Winnetou schien es wirklich zu geben. Die Lakota hatten damals wohl eher Sitting Bull im Sinn.
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Donnerstag, 8. September, 20.00 Uhr, Subrosa, Dortmund
Neun Jahre lang begleitet der Bonner Dokumentarfilmer Aljoscha Pause, der Lesern der Ruhrbarone ja spätestens seit seinen vielbeachteten Filmen ‚Being Mario Götze‚, ‚Trainer‚, ‚Inside Borussia Dortmund‚, ‚Wie ein Fremder‚ und ‚Tom Meets Zizou‚ ein fester Begriff ist, den ehemaligen Wirtschafts-Juristen Bernhard Zünkeler um die Welt: bei seiner Abkehr vom alten Leben als Arbeitgeberanwalt, der für die größte Bank der Welt Entlassungsgespräche führen musste.
Bei seiner kompromisslosen Zuwendung zu der Kunst und seinem ganz eigenen Konzept von einem gelungenen Leben. Bei seinem erklärten Versuch mit Kunst die Welt zu verändern und bei seinem Kampf mit dem etablierten Kunstmarkt und überkommenen Denkmustern.
Die Doku-Serie folgt Bernhard Zünkeler beim Aufbau eigener Artlabs und Künstlerkollektive und beim Etablieren eines globalen Netzwerks mit Gleichgesinnten: ob mit kubanischen Dissidenten oder Gangmitgliedern aus South Central Los Angeles. Und nicht zuletzt bei den Forschungen rund um seine These von Kunst als Bewusstseinszustand.

Auf der documenta fifteen sind trotz Warnungen im Vorfeld über Monate hinweg mitten in Deutschland mehrere Objekte ausgestellt worden, die antisemitischen Inhalt erkennen lassen. Die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär, nahm mit Blick auf die schleppende Aufarbeitung der Vorfälle in Kassel nach einem persönlichen Austausch mit Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wie folgt Stellung: „Es geht nicht nur um eines oder mehrere Werke mit antisemitischer Bildsprache, die auf der documenta gezeigt wurden, sondern um judenfeindliche Tendenzen im Kunstbetrieb im
Peter Heppner, Dienstag, 6. September, 20.00 Uhr, Christuskirche, Bochum