“Fräulein könn’ Sie linksrum tanzen” – Berlinskibeat kommen nach Bochum

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Neues Album: “Fräulein könn’ Sie linksrum tanzen” VÖ: 26.08.2016

 20er Jahre, Straßenmusik, Berlin: Das ist BerlinskiBeat.

Die Berliner Straßen sind international; und ebenso beleben Berlinski Beat die 20er Jahre mit internationalem Flair wieder: Berliner Klassiker mit tanzbaren Rhythmen, Balkan Beats und Mariachi Musik. Ob in den Clubs oder auf der Straße: Mit diesem Projekt übertragen die weltoffenen Berliner Musiker die Maximen und Texte der Goldenen 20er in die Gegenwart. Unterstützt werden BerlinskiBeat unter anderem von einem hochkarätigen deutschen Musiker: Rodrigo González von „Die Ärzte“.

Auf ihrem neuen Album (VÖ: 26.08.2016) werden nicht nur die einschlägigen Gassenhauer in modern-internationalem Sound der Berliner Straße salonfähig gemacht. Auch aktuelle Thematiken wie Straßenmusik in der Ringbahn und Bauwagenleben werden musikalisch verarbeitet und im Stile der 20er Jahre Gassenhauer glorifiziert. Ein musikalischer und thematischer Brückenschlag der Berliner Straßen- und Tanzmusik: Decadénce und Gegenwart in Einklang gebracht.

Das Universum von Berlinskibeat:

Ein polnischer Dudelsackspieler, ein deutscher Tubist, ein tschechischer Trompeter, ein Sänger aus der Blutlinie eines waschechten Zigeunerkönigs, ein DJ aus Bosnien und West- und Ostberliner Schlagzeuger und Percussionisten oder auch einfach nur Harmann der Drescher, Castus Rabensang, Steve The Machine, PanPeter, Bernd Dobbrisch, Hatz und Vit!

Natürlich geht’s nach der Veröffentlichung auch gleich auf Tour und los geht es am 8.9.2016 in der Matrix in Bochum! Tickets gibt es bei Ticketmaster und im Matix Ticketshop !

Veranstalter : Killpop Events

 

Milow beschert einen heißen und romantischen Sommerabend am See

michalak-197Im gestrigen Abend hieß es auf dem Zeltfestival Ruhr Bühne frei für den belgischen Singer und Songwriter Jonathan Vandenbroeck alias Milow. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er noch am selbigen Abend : “We had an incredible night in Bochum, one of my favorite concerts all year, and by far the hottest one! “

Dem ist nicht viel hinzuzufügen.

Belgiens großartigster Charme-Export präsentierte sich trotz glühend heißer Temperaturen im ausverkauften Stadtwerkezelt in bester Laune und  brauchte keine zwei Songs, schon sprang er von der Bühne herunter in den Graben und begrüßte seine Fans in den ersten Reihen hautnah.

Mit im Gepäck hatte das belgische Sextett nicht nur ihre älteren Hits wie „Ayo Technology“ und „You Don’t Know„, die an dem wunderbaren Somnmerabend eine eher romantische Stimmung erzeugten, auch Lieder vom aktuellen und sechsten  Album „Modern Heart“ (Vö :13.Mai 2016) wurden präsentiert.

Songs, die Bezug zu verschiedenen Musikrichtungen aufnehmen, House-, R&B- und Hip-Hop-Elemente sorgen für ein entsprechendes Sommer-Feeling („Howling at the moon“ aus dem aktuellen Album Modern Heart läuft gerade im Radio rauf und runter und ist für viele bereits der Sommerhit des Jahres 2016 )

Genau das richtige für einen weiteren tollen musikalischen Abend am See.  Hier sind die Fotos:

Das weitere Programm auf dem Zeltfestival Ruhr:

25.08.2016

Romi / Helge Schneider / Scudetto

26.08.2016

MIckey’s Monkey Party / Wingenfelder / Tom Beck /  Gregor Meyle

27.08.2016

Der kleine Prinz / Monsieuer Klaas / Santiano / Boy

Karten gibt es an der Abendkasse !

 

Think inside the box und geh in sie hinein! Interview mit Julian Gerhard über sein Kunstprojekt „Lighthouse Square“

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Foto: Cristóbal Márquez

Julian Gerhard (ganz rechts im Bild), 32, hat kürzlich seinen Master in „Szenischer Forschung“ an der Ruhr-Universität abgeschlossen und war in Bochum zuletzt im Schauspielhaus mit seinem Konzept des Künstlerroulettes zu sehen. Am Sa, den 27.08.16 ab 16.30 Uhr möchte er nun auf dem Vorplatz des Rathauses in Bochum Passant*innen und Interessierten geflüchtete Menschen und deren Geschichten näher bringen. Dafür wurden eigens würfelförmige Häuschen angefertigt, die am kommenden Wochenende rund um eine Feuerstelle platziert werden. In den Würfeln ist immer nur Platz für genau zwei Menschen, nämlich für eine*n Geflüchtete*n und eine andere Person. Ob die etwa 20-minütige Zeit innerhalb der Box ausschließlich für die vorbereiteten, autobiographisch angelegten Performances, vielleicht aber auch für weiterführende Fragen, Gespräche oder was auch immer genutzt wird, steht den Beteiligten frei und bleibt offen. 

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‚Der letzte Zeitungsleser‘ – Eine Liebeserklärung an die gedruckte Zeitung

DSC07804 (617x800)Print stirbt! Wer die Gegenwart aktuell verfolgt, der kann es sehen. Jeden Tag! Die morgendliche Lokalzeitung auf dem Frühstückstisch ähnelt in vielen Fällen inzwischen mehr und mehr einer Ansammlung von belanglosen Pressemeldungen. Häufig extrem dünn, und eben kaum noch mit eigenem redaktionellen Inhalt. Viele der verbliebenen Inhalte kennt man dann auch schon vom Vortag so aus dem Internet. Braucht man das aktuell überhaupt noch?

Gründe zu finden für so etwas dann auch noch immer mehr Geld auszugeben fällt zunehmend immer schwerer. Auch mir. Und das will im konkreten Fall schon etwas heißen, denn ich habe ursprünglich selber mal Verlagskaufmann gelernt, und dann auch rund zehn Jahre für diverse Verlage im Bereich der Tageszeitungen gearbeitet.

Ich mochte diese Branche schon als Kind. Sie fazinierte mich immer schon. Letztendlich hat mich das dann auch dazu gebracht beruflich ‚irgendetwas mit Medien‘ machen zu wollen. Habe ich dann ja auch getan. Allerdings war der Start ausgerechnet im Bereich ‚Print‘ (Anfang der 1990er-Jahre) damals wohl, im Nachhinein betrachtet, nicht die allerschlaueste Wahl.

Trotzdem mag ich gedruckte Erzeugnisse grundsätzlich auch heute noch immer sehr gerne. Ein Buch oder eine Zeitung wirklich in der Hand zu halten hat irgendwie etwas vergleichsweise Gemütliches, etwas Praktisches, aber inzwischen halt auch etwas Nostalgisches an sich.

Und so hat mich dann auch das jüngst erschienene Büchlein ‚Der letzte Zeitungsleser‘ direkt angesprochen. Autor Michael Angele ist auch ein großer ‚Zeitungsfan‘. Sogar noch bis heute. Und an seiner Begeisterung für diese sterbende Darreichungsform für Nachrichten und Meinungen lässt er die Leser seines Buches nun teilhaben. Das hat etwas Nostalgisches, etwa Rührendes an sich. Irgendwie schön!

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Die Berliner Stadtcowboys von The BossHoss rocken am See

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Yee-haw!

Der gestrige Abend in der weißen Stadt am See ließ die Fans der Berliner Country-Rocker The BossHoss überglücklich zurück.

Die siebenköpfige Formation um die Frontmänner Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer verwandelte das ausverkaufte Sparkassenzelt in Sekundenschnelle in eine fette und feucht-fröhliche  Saloonparty und legte eine Live-Show der Superlative aufs Parkett, bei der alle musikalischen und unterhaltungstechnischen Register gezogen wurden. Unterstützt wurde die Band dabei von drei Bläsern, The Tijuana Wonderbrass und gemeinsam wurde mit 5000 Gästen gute zwei Stunden ausgelassen getanzt, gesungen gerockt und gefeiert.

Ein Hit folgte dem nächsten und  ließ den Abend für die vielen The Boss Hoss-Anhänger perfekt werden. Hier sind die Fotos : 

 

Das Programm für heute und morgen :

  1. August 2016

Veranstaltung 1 G-Eazy

Veranstaltung 2 Joris (ausverkauft!)

Veranstaltung 3 Zauberer Kris

Veranstaltung 4 Jan Röttger

  1. August 2016

Veranstaltung 1 Milow

Veranstaltung 2 Zauberer Kris

Veranstaltung 3 Los Gerlachos

Karten gibt es an der Abendkasse !

www.zeltfestivalruhr.de

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Das Konzert von Asking Alexandria in der Live Music Hall Köln

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Am gestrigen Sonntagabend stand die Metalcore-Band Asking Alexandria für ein exklusives Showcase in der Live Music Hall in Köln auf der Bühne. Aufgrund der großen Nachfrage, war das Konzert vom Gloria Theater dorthin verlegt worden.

Es war das erste Mal, dass ich die Band mit ihrem neuen Frontmann, dem ehemalige Make-Me-Famous-Sänger Denis Shaforostov, alias Denis Stoff, live erlebt habe, der nach dem Ausstieg von Danny Worsnop im letzten Jahr das Mikrofon übernommen hat.  Mit im Gepäck hatten die Briten ihr am 25. März diesen Jahres erschienenes viertes Album “The Black”, mit dem sie an ihren bemerkenswerten internationalen Erfolg anknüpfen konnten, den sie schon mit dem Vorgängeralbum „From Death To Destiny“ (2013) erzielt hatten.

Die Basis des energetischen, raumgreifenden Sounds der fünf Jungs ist wie bei vielen anderen jüngeren Protagonisten des harten Genres der Metalcore, angereichert mit einer Vielzahl an Stimmen und Melodien sowie trancigen Elementen, die eher an Ambient-Musik angelehnt sind als an modernen Heavy Metal. Mit dieser Mischung konnte die Band, die 2003 unter dem Namen Amongst Us in Dubai/Vereinigte Arabische Emirate gegründet, 2007 vorübergehend aufgelöst und 2008 in England (York/North Yorkshire) mit neuen Mitgliedern reformiert wurde, demnach schon ordentlich punkten.

Nicht verwunderlich also, dass einige weibliche Fans schon seit den frühen Morgenstunden vor der Live Music Hall auf den Einlass gewartet haben und auch noch weiter tapfer duchhielten, als sich am Abend der Konzertbeginn aufgrund technischer Probleme um gut 50 Minuten verzögerte. Dann aber gab es kein Halten mehr, als Asking Alexandria endlich die Bühne stürmen konnten. Leider ohne Gitarrist Ben Bruce, der aufgrund seines unmittelbar bervorstehenden Vaterwerdens verständlicherweise daheim geblieben war.
Hier sind die Fotos :


Veranstalter : www.kingstar-music.com & www.livenation.de