Europäer voller „Tatendrang“: Im Gespräch mit Theresia Töglhofer über ihren Debütroman

Im Gespräch über Tatendrang: Theresia Töglhofer (l.) und Anna Maria Loffredo (r.), Foto: Anna Maria Loffredo

Im Spannungsfeld europäischer Politik und Lobbyinteressen, zwischen Intrigen und Schatten-Netzwerken gibt es eine kleine Gruppe Young Professionals, die einen der begehrten Praktikumsplätze in der Europäischen Außenzentrale anstreben. Getrieben von „Tatendrang“, wie der Titel des Debütromans akzentuiert, erzählt die Schriftstellerin Theresia Töglhofer von Idealismus, Naivität und auch politischem Strategentum der nächsten Generation Politelite. Wie nah Niederlage und Erfolg in der Karriereplanung auf dem europäischen Parkett beisammen liegen, darüber habe ich mit der Autorin in Berlin gesprochen, ihrer Wahlheimat. Demnächst ist die gebürtige Österreicherin bei zwei Lesungen in NRW anzutreffen.

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Vor Ort mit Peter Lohmeyer: Diskussionsabend über die Arbeit und Identität des Ruhrgebiets

Peter Lohmeyer Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Essener Brost-Stiftung lädt zur künstlerischen Gesprächsrunde über Arbeit und Identität im Ruhrgebiet: Unter dem Titel „Heimat Ruhr – vor Ort mit Peter Lohmeyer“ diskutieren der renommierte Schauspieler Peter Lohmeyer und Tekin Nasikkol, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der thyssenkrupp Steel Europe

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This Is Not A Love Song: Ausstellung zur 50jährigen Herne-Wanne-Eickel-Städtehe

Ist die Identifikation mit der neuen Stadt Herne seit 1975 ausreichend gefördert worden? | Zeichnung: Oli Hilbring

Unter der Leitung des Historikers Ralf Piorr hat das Heimatmuseum „Unser Fritz“ mit Zeichnungen von Oli Hilbring die Ausstellung „This Is Not A Love Song“ konzipiert, die am Donnerstag (3. April) um 18 Uhr eröffnet wird. Sie beschäftigt sich mit der 50-jährigen Städteehe zwischen Herne und Wanne-Eickel.

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Die Fitzek-Buchmesse im Oblast Sachsen

Wo die bunten Fahnen wehen. (Foto: Sebastian Bartoschek)

Ich war auf der Buchmesse als Autor, aber auch als Besucher, und davon möchte ich jetzt berichten. Vorweg aber ein paar Anmerkungen an den geneigten Leser: Verschiedentlich wird ja behauptet, dass die Woken der Gipfel der Humorlosigkeit sind. Wer aber jemals einen Artikel über Ostdeutschland geschrieben hat, wird eines Besseren belehrt werden.

Die Dauerempörten im Osten sind eine ganz eigene Spezies. Und mitunter entsteht der Eindruck, dass das Problem, das viele Menschen im Osten mit Wokeness haben, darin besteht, dass sie der Meinung sind, nur sie selbst dürften humorlos sein und jammern. All diese Jammerer werden auch auf die folgenden Zeilen sehr jammernd und wütend reagieren. Und es kann nicht ausgeschlossen werden,

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Kreuzfahrt mit AIDA: Luxus oder Massenware?

Ganz schön erdrückend, der Anblick der AIDAnova im Hafen von Stavanger. Foto(s): Robin Patzwaldt

Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Die einen lieben es, die schönsten Tage des Jahres auf einem Kreuzfahrtschiff zu verbringen, während die anderen es geradezu verabscheuen, auf diese Weise die Welt zu erkunden. Ich persönlich hatte bis zur letzten Woche keinerlei Erfahrungen mit dieser Art des Reisens. Abgesehen von einer Fährfahrt von Lübeck-Travemünde nach Malmö (Schweden) hatte ich noch nie eine längere Schiffsfahrt unternommen.

Nun bot sich für mich die Gelegenheit, eine achttägige Norwegenkreuzfahrt zu machen. Meine Mutter suchte noch eine Reisebegleitung für einen Trip mit der AIDAnova von Hamburg nach Bergen und Oslo, mit Zwischenstopps in Stavanger und Kristiansand. Da die Reise nur acht Tage dauerte, entschloss ich mich kurzfristig, das „Risiko“ einzugehen und sie ohne große Erwartungen, aber gut gelaunt zu begleiten.

Von meinen Erfahrungen während dieser Reise möchte ich hier kurz berichten. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, oder es löst Widerspruch aus, wenn eure Erfahrungen mit Kreuzfahrten ganz anders waren.

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