Hamza Howidy ist Palästinenser, aber keiner, der bei den Neuköllner Demos „Free, free Palestine“ ruft. Er ist in Gaza aufgewachsen und wollte ein Leben in Freiheit mit einer Perspektive auf eine lebenswerte Zukunft, aber so etwas wird unter einem Terrorregime wie der Hamas nicht geduldet. 1998 in Gaza geboren, war er an den Protesten unter dem Motto „Wir wollen leben“ beteiligt und wurde 2019 und 2023 von der Hamas verhaftet.
Weil er seine Stimme gegen das Terrorregime erhob, war er in einem fensterlosen Kellerverlies Schlägen und Demütigungen ausgesetzt. Schwer traumatisiert durch die monatelange Haft und die Brutalitäten der Terroristen gelang ihm schließlich im August 2023 die Flucht über Ägypten und Griechenland nach Deutschland.
Mit einem einzigen Wort machte Bundeskanzler Friedrich Merz die ganz große Koalition der Anhänger der Totalitären Internationale sichtbar,die häufig bemüht sind, ihre Unterschiede in den Vordergrund zu stellen.
Bundeskanzler Friedrich Merz gelang es mit einem Wort in einem ZDF-Interview, bei allen Freunden der Totalitären Internationale Schnappatmung auszulösen: Diana Zimmermann fragte ihn: „Ist das nicht sehr verlockend, dass die Israelis jetzt die Drecksarbeit machen für ein Regime, das sehr viele in der Welt als einen wirklich großen Störfaktor wahrnehmen?“ und der Kanzler antwortete: „Frau Zimmermann, ich bin Ihnen dankbar für den Begriff Drecksarbeit. Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht, für uns alle.“
(von links nach rechts: S.E. Damir Arnaut, Botschafter der Republik Bosnien und Herzegowina in Berlin, Foto: Botschaft BiH; Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., Foto: Stefan Kaminski; Gady Gronich, CER-Geschäftsführer, Foto: Eli Itkin)
Ausgerechnet in Sarajevo, dem sog. „Jerusalem des Balkans“, wurde die Europäische Konferenz der Rabbiner (CER) kurz vor knapp gecancelt. Spanische, französische, deutsche, schwedische, chinesische und amerikanische Stimmen tummeln sich fasziniert im Gewimmel des Basars in der Altstadt von Sarajevo – eine vielstimmige Gleichzeitigkeit auf europäischem Boden, mit der sich Sarajevo als multiethnisches Herzstück Bosnien-Herzegowinas um einen Beitritt in die EU bemüht.
„Eine Schande“ wird Pinchas Goldschmidt in der Jüdischen Allgemeinen zitiert, gepaart mit dem freundlichen Hinweis auf die Werte und die Grundrechtecharta der Europäischen Union. Kurzerhand wird der Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz und Träger des Aachener Karlspreises 2024 sowie mit ihm ein Dutzend europäischer Rabbiner vor vollendete Tatsachen gestellt, fünf Tage vor dem geplanten Konferenztermin.
Die Einheimischen Sarajevos zeigen sich gewöhnlich gastfreundlich. Ihre zurückgewonnene Heimat seit dem Beschuss durch Scharfschützen der Republika Srpska und ihrer ethnischen Säuberung wie in Srebenica soll der Welt 30 Jahre nach dem Bosnienkrieg zugewandt wieder offenstehen. Was ist also Mittel und Zweck, die höchsten Vertreter jüdischen Glaubens an dem Ort auszuladen, der pars pro toto für interreligiösen Dialog stehen will?
Irans oberster Terrorführer Ali Chamenei Foto (Ausschnitt) : Khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0
Merz wird angegangen, weil er Israels militärisches Vorgehen gegen den Iran und sein Atomwaffenprojekt zur Vernichtung des jüdischen Staats das nennt, was es ist. Was wieder einmal zeigt: Das linke Lager ist komplett lost.
Im idyllischen Buxtehude schlug mir am Mittwoch ein türkischstämmiger Mann mit der Faust ins Gesicht, nur weil ich gehupt hatte, da er mit seinem Mercedes die Straße versperrte und ich meine Frau zur medizinischen Fußpflege bei einer 90Jährigen fahren musste. Als ich den Angreifer abzuwehren versuchte, rief er: „Du hast mich geschlagen!“ So ähnlich kommte es mir vor, wenn Israel wie schon im Abwehrkampf gegen die Hamas vorgeworfen wird, das Völkerrecht zu verletzen, nur weil es nicht abwarten möchte, bis der iranische Diktator Khamenei tatsächlich Atomwaffen hat, um 7,5 Millionen Juden und zwei Millionen Araber in dem kleinen Land einem Völkermord zuzuführen – schlimmer als den der Nazis. Wer könnte es den Israelis verdenken?
Windpark La Muela in Aragonien Foto: Willtron Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Medienbeiträge dieser Tage lesen sich doch ganz anders, die Kronzeugin hat gesprochen. Die Spanische Regierung hat Überspannung und Fehlplanung als Ursachen für den Blackout und Fehlplanung ausgemacht. Die mit erneuerbarer Energie betriebenen Anlagen (EE-Anlagen) waren es nicht, die Kritiker hatten Unrecht, der Triumph wird ausgekostet.
Und das ist das Problem, wenn ein 180-seitiger Expertentext auf Social Media Eignung gekürzt wird, ohne verstanden worden zu sein. Und insbesondere, wenn zahlreiche Kommentatoren darauf anspringen, die noch viel weniger verstehen, worüber sie schreiben. Glaubenskriege sind nie eine gute Idee. Die
Javier Milei mit Kettensäge Foto: Gage Skidmore Lizenz: CC BY-SA 2.0
Gestern fand im Luftschiffhangar Mülheim die Wirtschaftskonferenz Ruhr statt. Im Zentrum stand das Thema Bürokratieabbau.
Im Luftschiffhangar in Mülheim trafen gestern Garrelt Duin (SPD), der Chef des Regionalverbands Ruhr, Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU), WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock, Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Initiativkreises Ruhr, der Chef-Wirtschaftsförderer des Ruhrgebiets, Jörg Kemna, und der Grünen-Bundesvorsitzende Felix Banaszak zusammen. Das große Thema des Treffens war der Bürokratieabbau. Es herrschte Einigkeit darüber, dass es ein Problem mit der Bürokratie gebe und man etwas dagegen machen müsse.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
NRW: Warum Hendrik Wüst die AfD weiter „Nazi-Partei“ nennt(€)…WAZ NRW: Für Wüsts Jubelstimmung gibt es keinen Grund…NW NRW: Oberstufenreform verzögert sich…WAZ
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