Grüne, Linke und SPD verkündeten heute mit gleichlautenden Erklärungen, den Mikroblogging-Dienst X zu verlassen. Die Begründung ist erheiternd.
Die Accounts der Parteien und zahlreicher Politiker von Grünen, SPD und Linken auf X verkündeten heute in gleichlautenden Erklärungen: „X ist in den letzten
„TERFs Can Suck My Trans Dick“ (Deutsch: „Terfs können meinen Trans-Schwanz lutschen“), Plakat beim Christopher Street Day, Berlin 2023 Foto: Lucas Werkmeister Lizenz: CC BY 4.0
Beim IACAPAP-Kongress, der im Juli in Hamburg stattfindet, gerät ein lange tabuisiertes Thema in Bewegung: Die Fachwelt diskutiert offener über Zweifel an schneller Affirmation, Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen, das heißt sogenannten Transkindern. Was bedeutet das für Praxis, Politik – und den Diskurs? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung
Seit vielen Jahren galt bei Kindern und Jugendlichen, die unter ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen leiden, ein Ansatz als sakrosankt, der auf eine schnelle Bestätigung der Geschlechtsidentität und medizinischem Eingreifen mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen setzte. Für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, die Zweifel daran hatten, ob damit wirklich allen dieser jungen PatientInnen geholfen ist, war es nahezu unmöglich, diese Gedanken in
Der Kiepenkerlbrunnen in Waltrop wird durch einen ‚Klimaplatz‘ ersetzt – Fördergeld macht es möglich. Foto(s) Robin Patzwaldt
Dass viele Städte im Ruhrgebiet finanziell längst nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Doch was sich aktuell wieder zwischen klammen Stadtkassen, grotesken Förderprogrammen und kommunalpolitischer Realitätsverweigerung abspielt, lässt einen als halbwegs denkenden Bürger regelmäßig zwischen Fassungslosigkeit und Galgenhumor pendeln.
Spatenstich für die Microsoft Rechenzentren im Rheinischen Revier im März Foto: Land NRW / Marius Becker
Nordrhein-Westfalen setzt für seine wirtschaftliche Zukunft auf Künstliche Intelligenz. Doch die Infrastruktur des Landes ist ein Problem.
Vom Industriebetrieb über Hochschulen bis zum Jugendlichen im Kinderzimmer werden in den kommenden Jahren alle auf die Leistung von Rechenzentren angewiesen sein. Ob für KI-Modelle, Bürosoftware oder Streamingdienste: Ohne Rechenzentren läuft nichts.
Thyssenkrupp-Hauptquartier Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ruhrgebiet:Thyssenkrupp will Stahlsparte vorerst doch behalten…Spiegel NRW: CDU-Arbeitnehmer warnen Union und SPD(€)…WAZ NRW:Wüst fordert weniger Geschimpfe in Politik und Wirtschaft…RP
Verantwortlich für die Minireform: Arbeitsministerin Bärbel Bas. Foto: Sandro Halank, Lizenz: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Duisburg: Arbeiterführerin Bas hat eine Botschaft für den Kanzler(€)…Welt NRW: 100.000 Teilnehmer bei Mai-Demos…NTV NRW: Der Ausstieg aus dem Ausstieg(€)…FAZ
NRW:Kommunen stürzen in den finanziellen Abgrund…RP NRW: NRW will Verbot für Handel mit Holocaust-Dokumenten…JA NRW:„Die Beschäftigten sind nicht schuld an der Krise“(€)…RP
In den 70er Jahren stand die SPD für Fortschritt, Wachstum und technologische Modernisierung. Heute will sie davon nichts mehr wissen. Sie ist die Partei Erhard Epplers geworden.
Willy Brandt, Helmut Schmidt, vielleicht noch Herbert Wehner: Das sind die Namen der Politiker, die einem einfallen, wenn es um die Frage geht, wer die SPD in den 70er Jahren, dem goldenen Jahrzehnt der Sozialdemokratie in Deutschland, prägte. Doch mit der heutigen SPD haben sie alle nichts zu tun. Die SPD war damals eine Hightech-Partei, die auf Wachstum setzte. In einem Werbespot aus dem Jahr 1969 setzte sie auf den Ausbau der naturwissenschaftlichen Forschung, Kernkraft und
Anti-Israel-Demo am 7.10.2024 in Essen (Foto: Roland W. Waniek)
NRW: Deutlich mehr extremistisch motivierte Gewalt in NRW…Zeit NRW: Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren…Stern NRW: Steuerfahnder ermitteln wegen Gewerbesteueroasen…Zeit
Darüber, dass die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone wohl großteils illegal waren und keinen rechtsstaatlichen Prinzipien folgten, bsteht Einigkeit. Trotzdem erhalten die Enteigneten bis heute ihr Eigentum nicht zurück – die Bundesrepublik macht es sich einfach. Grafik: DALL-E
Die deutsche Einheit war ein historischer Glücksfall. Doch auch historische Glücksfälle haben Schattenseiten. Eine davon liegt bis heute auf den Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone zwischen 1945 und 1949. Was damals unter Begriffen wie Bodenreform, Entnazifizierung und Neuordnung der Eigentumsverhältnisse geschah, war vielfach keine rechtsstaatliche Korrektur von Schuld, sondern politische Besitznahme.