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In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.
Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.
Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt

Als ich an der Demonstration in Weimar gegen die Vereinnahmung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald durch die pietätlosen Aktivisten mit ihrem Hasslappen teilnahm, fiel mir auf, dass aus etlichen Städten Iron-Dome-Gruppen dabei waren. In Hannover gibt es sogar schon einen Verein.
In Hannover ist auch die Iron-Dome-Idee entstanden. Ähnlich wie es Karoline Preisler tut, wollten sich fünf Frauen dem Antisemitismus in ruhiger Art und Weise, aber sichtbar entgegenstellen. Ähnlich wie Karoline Preisler stellten sie sich still am Rande sogenannter „propalästinensischer Proteste“ mit ihren kleinen Plakaten auf. Erstmals geschah das am 4. Januar 2025.

Eine Rede von Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti sorgte in den vergangenen Tagen für Empörung unter den linken Parteien der Stadt. Kalouti hatte die Oberbürgermeisterwahl im vergangenen Jahr überraschend gewonnen und ist der erste CDU-OB Dortmunds seit 1946. Der Schmerz sitzt tief bei der SPD, das sollte man auch bei dieser Debatte im Hinterkopf behalten. Wir veröffentlichen die Rede Kaloutis, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.
Am Vorabend des 1. Mai hielt Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) eine Rede, die bei SPD, Grünen, Linken, Tierschutzpartei und Volt für Empörung sorgte. In einer gemeinsamen Pressemitteilung schrieben sie:

Als sich Deutschland Anfang 2025 vorzeitig von der Ampel-Regierung verabschiedete, war die Erleichterung bei vielen fast schon greifbar. Nach Jahren voller Streit, halbgarer Kompromisse und einer Regierung, die sich oft selbst lähmte, klang der Wechsel zu Schwarz-Rot unter Friedrich Merz für viele wie der verheißungsvolle Neustart. Endlich sollte wieder „Führung“ her. Endlich Schluss mit Dauerchaos. Endlich jemand, der das Ruder fest in die Hand nimmt.
Nun ja. Heute, ein Jahr später, wirkt diese Hoffnung ungefähr so realistisch wie ein pünktlicher Berliner Flughafen-Eröffnungstermin anno 2010.

Unter der Oberfläche Nordrhein-Westfalens lagern zahlreiche Bodenschätze. Nicht immer lohnt es sich, sie zu fördern. Bei Gas ist das anders: Dort blockiert die Politik aus ideologischen Gründen den Abbau.
Am Rand eines Gewerbegebiets am Stadtrand Krefelds sitzt der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Was im Boden des Landes liegt, wird hier seit Jahrzehnten untersucht. Ein Wissen, das immer wertvoller wird. Vor allem, wenn es um die Energieversorgung geht.

Während die Fußball-Saison 2025/26 auf Vereinsebene in ihren letzten Zügen liegt, macht sich so langsam ein Gedanke im Hinterkopf breit: Die WM kommt. Angeblich.
Irgendwo zwischen XXL-Kommerz, politischer Dauerkrise und der schleichenden Selbstentfremdung des modernen Fußballs soll im Sommer also in den USA, Kanada und Mexiko das nächste „größte Sportereignis der Welt“ steigen. Früher hätte allein die Nachricht von einem anstehenden Fußball-Großturnier bei mir gereicht, um Vorfreude auszulösen. Heute löst der Gedanke daran bei mir bestenfalls ein müdes Schulterzucken aus. Vielleicht werde ich alt. Vielleicht hat der Fußball ein Problem. Wahrscheinlich beides.

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