Ein angezeigter Hai und die Polizei als Meteorologen: die skurrilen Wüchse des Verhüllungsverbotes in Österreich


Eigentlich sollten ja nur Burkas verhindert werden, doch weil man das nicht so explizit in Form eines Gesetzes pressen konnte, wurde ein eher fragwürdiges Gesetz auf den Weg gebracht, welches sich bisher in einigen Situationen gegen das eigene Volk gerichtet hat. Von unserem Gastautor Andre Wolf.

Seit dem 1. Oktober 2017 ist in Österreich ein neues Anti-Gesichtsverhüllungs-Gesetz in Kraft, auch Verhüllungsverbot genannt. Dieses Verhüllungsverbot verbietet eine Vollverschleierung von Personen im öffentlichen Raum und soll zur Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einer offenen Gesellschaft dienen.

Man möchte also aus Sicherheitsgründen das Gesicht eines jeden einzelnen Menschen in der Öffentlichkeit erkennen können. Das ist verständlich, auch wenn hier ein wenig der Beigeschmack vorherrscht, dass man primär keine Burka im öffentlichen Raum haben will, obschon bis dato keinerlei burkatragende Frauen einen Terroranschlag auf österreichischen Boden ausgeübt haben.

Es handelte sich bei der Inkraftsetzung des Gesetzes also wohl eher um die präventive Eindämmung einer vorherrschenden Angst, sowie auch ein schneller Vorstoß der (noch) regierenden Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP, um die Sicherheitsfrage bezüglich Asylbewerbern nicht allein der FPÖ (Anmerkung: das deutsche Pendant zur FPÖ ist die AfD, nicht die FDP) zu überlassen.

Um jedoch Religionsfreiheit zu wahren, sowie auch nicht anerkannte Religionsgemeinschaften zu diskriminieren, musste dieses Verbot so säkular wie möglich gehalten werden. Sprich: es muss so ausgelegt werden, dass es nicht allein die Burka trifft, sondern allgemein angewendet werden kann. Religionsneutral as possible. Das Ergebnis daraus, sowie auch die ersten Anwendungen in der Praxis, sind daher eine bizarre Einschränkung der Freiheit geworden, die so wohl niemand gewollt hat.

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IG-BCE-Vorsitzender warnt vor „ideologisch verblendeter Politik“

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE Foto: IGBCE

Während Gewerkschaften wie die GEW und Verdi längst wie der verlängerte Arm der Grünen klingen, hört man von Gewerkschaften wie der IG Metall und Der IGBCE oft kluges. Klar, ihre Mitglieder erwirtschaften den Wohlstand, von dem wir alle leben und sie sind es, deren Jobs durch die Prediger der Ökoreligion gefährdet sind, für die jeder Industriebetrieb ein Angriff auf die Lebenswürde des Feldhamsters ist. Und wenn der Vorsitzender der IGBCE, Michael Vassiliadis, ein Bekenntnis zur Industrie fordert, schreibt er das auch ins Stammbuch aller, die

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Der Ruhrpilot

Antisemitische Demonstration 2014 in Dortmund.


NRW: 
Linkspartei – Eine Hochburg des Hasses auf Israel…Mena-Watch
NRW: Land erhält von EU 74 Millionen mehr…RP Online
NRW: Nur vier Prozent wollen keine homosexuellen Nachbarn…Queer
NRW: Falken gegen Wölfe…Jungle World
Debatte: Habemus Obergrenze?…FAZ
Debatte: Grüne lehnen Unions-Einigung über Zuwanderung ab…Welt
Debatte: Maximal 200.000 Flüchtlinge jährlich…taz
Debatte: Che Guevara – der gescheiterte Messias der Weltrevolution…NZZ
Debatte: Schröders jüngster Bärendienst…Post von Horn
Ruhrgebiet: Lit.Ruhr mit Spurensuchern, Kraftwerkern und Fetischisten….WAZ
Bochum: Hellen Medien GmbH zahlungsunfähig und überschuldet…Bo Alternativ
Bochum: Stadt baut knapp 2000 Plätze für Flüchtlinge ab…WAZ
Bochum: Krach am Prinz-Regent-Theater…WAZ
Dortmund: Aus dem Spiel genommen…WAZ
Dortmund: Hier soll urbanes Leben entstehen…WAZ
Duisburg: Tierpark soll unter das Dach des Stadtkonzerns…WAZ
Essen: Im Eulenspiegel-Filmtheater ist plötzlich Musik drin…WAZ

Der Ruhrpilot

Abellio befährt die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke Foto: Abelio


NRW:
 Wie die Bahn-Konkurrenten nun an einem Strang ziehen wollen…Welt
Debatte: „Eine Lösung, bei der sich keiner verleugnen muss“…Welt
Debatte: Bei langen Koalitionsverhandlungen drohen Fahrverbote…Welt
Debatte: Wie der Individualismus das Parteiensystem zerstört…Cicero
Debatte: Ein Jein zu Sanktionen…Jungle World
Ruhrgebiet: „Die Region hat sich das industrielle Herz bewahrt“…Ruhr Nachrichten
Bochum: Berufskolleg sucht nach besonderen Talenten…WAZ
Bochum: 20 Jahre Medizinische Flüchtlingshilfe…Bo Alternativ
Dortmund: „FZW, Phoenixhalle und die Rolle des IMMF“…Nordstadtblogger
Dortmund: Betriebe haben Probleme mit der Firmennachfolge…WAZ
Duisburg: Link spricht mit Krieger auf der Expo…RP Online
Essen: Werden die Lichtwochen zu modern?…WAZ

Der Ruhrpilot

Lutz Lienenkämper: Foto: Finanzministerium NRW Lizenz: Copyright


NRW: 
„Grüne Ideologie ist eine Gefahr“ …KStA
NRW: Wagner zum neuen AfD-Fraktionschef gewählt…RP Online
Debatte: Juden können nicht mit Rechtspopulisten zusammenarbeiten…Welt
Debatte: Er ist wieder da…FAZ
Debatte: Gab es doch keinen Hinterhalt im Schanzenviertel?…Welt
Debatte:  Entscheidung für Ican ist utopisch…FAZ
Debatte: Ausgestorben – für die Ewigkeit…NZZ
Debatte: Digitale Aufrüstung…Jungle World
Ruhrgebiet: Stefanie Sargnagel auf der lit.Ruhr…Der Westen
Bochum: Endlich freie Fahrt über die Buselohbrücke…WAZ
Dortmund: „Die Stadt hat zu knapp kalkuliert“…WAZ
Duisburg: Lesungen auch im Elefantenhaus…RP Online

Strafanzeige gegen Martin Lejeune wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Andenkens von Verstorbenen

Nachdem der Berliner Erdogan-Aktivist Martin Lejeune auf Twitter den Tod der Journalistin Sylke Tempel bejubelt hat, wurde nun Strafanzeige gegen ihn erstattet. Tempel kam gestern während eines Sturms in Berlin durch einen umstürzenden Baum zu Tode. Die Anzeige wurde wegen des Verdachts auf Verunglimpfung des Andenkens einer Verstorbenen gestellt:

Nach Informationen dieses Blogs wurden die Gesundheitsbehörden in Berlin bereits zwei Mal aufgefordert, sich  Lejeune anzunehmen. Die Behörden wurden von Menschen informiert, die Zweifel an der psychischen Gesundheit Lejeuns hatten.

Seit Jahren fällt Lejeune durch nahezu unkontrollierte Hassbotschaften im Internet auf. Zahlreiche Islamisten, Antisemiten und Erdogan-Anhänger feuern den ehemaligen Journalisten in den Sozialen Medien an.

 

 

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Der Ruhrpilot

Nazi-Demonstration in Dortmund am 1. Mai 2014


NRW:
 Rechtsradikale Straftaten auf Rekordhoch…RP Online
NRW: Hort der Israel-Gegner in der Linkspartei…Tagesspiegel
Debatte: In der Opposition droht die SPD unterzugehen…Welt
Debatte: «Ich kann vor diesem neuen deutschen Grössenwahn nur warnen»…NZZ
Debatte: Mehrheit der Deutschen will Obergrenze für Flüchtlinge…FAZ
Debatte: „Was Merkel gemacht hat, war hochgradig brutal“…Welt
Debatte: Etablierten Parteien laufen die bürgerlichen Wähler weg…FAZ
Debatte: Performance statt Revolte…Jungle World
Debatte: Sezession ins Nirgendwo…Novo
Debatte: Ostdeutschland war von Anfang an ein Fehler, sagt dieser Historiker…Vice
Debatte: Potemkin-Imitator will SPD erneuern…Post von Horn
Bochum: Shitstorm wegen Nazisymbol…Akduell
Bochum: Erste Straßenbahn 302 nimmt Kurs auf Bochum-Langendreer…WAZ
Dortmund: Sturm-Opfer im Hotel-Zug…WAZ
Duisburg: Viele schöne Eindrücke hinterlassen…RP Online
Duisburg: Fast fünf Monate Alkoholverbot…RP Online
Duisburg: Lit.Ruhr startet amüsant mit Wladimir Kaminer…WAZ
Essen: Stadt wirbt mit den Vorzügen seines Büromarktes…WAZ

Waffen (in) der Kritik

Waffe
Waffe
Waffen-Debatte: Vor jedem Schuß sorgfältig zielen – Foto: DF, privat

Warum wir in der Debatte über Waffen unsere Emotionen abrüsten und unsere Fakten aufrüsten sollten.

Es stört, dass seriöse Journalisten in nachrichtlichen Texten für seriöse Medien von einem „AK-15-Schnellfeuergewehr mit Ständer” oder über „Gewehrfeuerbeschleuniger, die halb automatische Waffen in Killermaschinen verwandeln“ schreiben (diese ursprünglichen Formulierungen sind inzwischen teilweise korrigiert). Solch eine emotionalisierende und faktenferne Sprache behindert das Nachdenken und Debattieren darüber, wie Verbrechen verhindert werden können.

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NRW: Keine Nazis in der AfD?

Ausriss aus der Broschüre: „Das vergessene braune Erbe“


Mit einer kleinen, schmutzigen Anfrage will die AfD im nordrhein-westfälischen Landtag von ihrem Rechtsradikalismus ablenken. Dass ihr das gelingt, liegt an einem Überläufer aus den Reihen der Linken und Piraten und einem gebrochenen Versprechen des Landtagspräsidiums.

Durch Interesse an antifaschistischer Arbeit ist Andreas Keith bis vor wenigen Tagen noch nie aufgefallen: Der einstmals in der Friedensbewegung aktive ehemalige Jungunionist ist Beisitzer im Landesvorstand der AfD in Nordrhein-Westfalen und sitzt für die Partei seit Juni im Düsseldorfer Landtag. Die bisher gestellten Anfragen des ordentlichen Sportausschussmitglieds galten im weitesten Sinne der Innenpolitik: Keith wollte wissen, ob die Gladbecker Geiselgangster Rösner und Degowski Zellenkumpane werden, was die Polizei gegen Gewalt gegen Feuerwehrleute zu tun gedenkt oder wie es um die Gesundheit von Vollzugsbeamten bestellt ist. Parlamentarischer Alltag. Die Kleine Anfrage mit der Nummer 331 allerdings sticht heraus: Keith will wissen, was der Landtag über die NS-Vergangenheit seiner einstigen

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