Warschau – Am Wochenende gewann „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS), eine schwulenhassende Partei katholischer EU-Gegner, die Wahl in Polen. Wir berichteten. Jetzt liegen auch die Ergebnisse der deutschen Auslandspolen vor, und zeigen den Riss durch die polnische Gesellschaft – auch in Deutschland.
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Ruhrgebiet: Das große Fressen der Immobilienkonzerne…Welt Ruhrgebiet: Nach Pokalspielen von BVB und S04 droht Ausnahmezustand…Der Westen Bochum: Franken-Rückzahlung hat begonnen…Der Westen Dortmund: Casino Hohensyburg zählte 2014 über 19.000 Gäste weniger…Der Westen Duisburg: Mattlerbusch soll mit Revierparks fusionieren…Der Westen Duisburg: Viele „Zweit-Duisburger“ melden ihren Wohnsitz ab…Der Westen Essen: Flüchtlinge ziehen ins Bildungshotel…Der Westen Umland: „Düsseldorf hat die Industrie vernachlässigt“…RP-Online
Debatte: Die TTIP-Gegner nerven!…FAZ NRW: Casinos in der Krise…Focus NRW: Aus für Braunkohle – Revier bangt um 3000 Jobs…Welt NRW: Wirbt Pegida Schützenvereine?…Bild Debatte: War das Christentum der IS der Antike?…Welt Debatte: Limonade – Dummheit oder Lüge?…Novo Argumente Bochum: Handwerksfirma kritisiert Zustände am Musikzentrums Bau…Der Westen Dortmund: Nazis greifen vier junge Männer an…Bild Duisburg: Sorge um zweiten Hochofen bei Hüttenwerken Krupp-Mannesmann…Der Westen Essen: Zirkus des Horrors gastiert mit Folterkammer auf Zollverein…Der Westen
Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat ein vorläufiges Vertriebsverbot gegen den Sammelband „Ökonomie und Gesellschaft“ aus der Reihe „Themen und Materialien“ der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) erlassen. Offenbar handelte das BMI auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Anstoß an den enthaltenen Vorschlägen für die Vermittlung ökonomischen Wissens an Schüler genommen hatte. Der von Prof. Dr. Bettina Zurstrassen (Universität Bielefeld) herausgegebene Band geht der Frage nach, wie neuere Perspektiven in der Wirtschaftswissenschaft, die sich nicht mehr allein am neoklassischen Modell des homo oecomicus orientieren, für den Unterricht aufbereitet werden können. Von unserer Gastautorin Patricia Pielage.
Update am Ende des Artikels.
Deutsche Gesellschaft für Soziologie: Eingriff in die Freiheit der Wissenschaft
Auf der Seite der BPB ist die Publikation als „vergriffen“ gekennzeichnet. Hier deutet nichts darauf hin, dass das Heft vorerst nicht weiter vertrieben werden darf. Der Vorgang wurde jedoch breiter bekannt, als die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) am Freitag eine Stellungnahme veröffentlichte, in der sie „den massiven Eingriff des Ministeriums in die Freiheit der Wissenschaft“ scharf kritisiert. Ausdrücklich wendet die DGS sich in der Erklärung gegen den „politischen Vorstoß der BDA“ und erhebt den Vorwurf, die BDA habe die Autor_innen des Sammelbands falsch zitiert: „In skandalisierender Absicht hat die BDA den Autor/innen Zitate zugeschrieben, die nicht von ihnen stammen, Zitate verkürzend aus dem Kontext gerissen und Zitate durch nicht markierte Auslassungen verfälschend dargestellt. Zum Teil werden als Beleg für die Kritik auch Zitate aufgeführt, die aus Zeitungsartikeln entnommen wurden, die in den Unterrichtsmaterialien abgedruckt sind.“
Berlin – Hamed kann es nicht lassen: der sympathische besorgte Islamkritiker läßt sich wieder vor den Karren der rechtsextremen AfD spannen, im hippen Charlottenburg.
Als ich letzte Woche darauf hinwies, dass Menschen wie Hamed Abdel-Samad einen Legitimierungsrahmen für Rechtsextremisten, wie die AfD bieten, gab es viel Zustimmung, aber auch Kritik und Beschimpfungen. Einige glaubten, dass es schlicht nicht wahr sei, dass Abdel-Samad nach wie vor bei der AfD auftrete. Nun
Warschau – Am Tag nach den Parlamentswahlen in Polen ist das Ergebnis ziemlich klar: Polen hat sich für Polen entschieden – und gegen die Europäische Gemeinschaft. Schade. Die Wahlbeteiligung war höher als bei der letzten Parlamentswahl; 39% der Polen machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, mit der höchsten Wahlbeteiligung in Warschau (über 50%). Das war aber auch schon an guten Nachrichten.
Debatte: Abwehrkämpfe auf der Zielgeraden…Jungle World NRW: Hartz IV vom Minister…FAZ NRW: Wie Industrie und Handwerk um Flüchtlinge kämpfen…Welt Debatte: Ai Weiwei bekommt keine Lego-Steine…Zeit Ruhrgebiet: „Das Revier will nicht erwachsen werden.“…Der Westen Ruhrgebiet: Wohnraum für Studenten knapp…Der Westen Ruhrgebiet: Jutta Ditfurth diskutiert mit den „Falken“…Stimberg Zeitung Bochum: GLS kündigt Bandbreite-Konto…Bo Alternativ Dortmund: Fußballmuseum offiziell eröffnet…Bild Duisburg: Kosmetik für Duisburgs zentrale Grünfläche…Der Westen Essen: Wirtschaftsförderung – Viererbündnis hofft auf Geländegewinn…Der Westen
DFB-Chef Wolfgang Niersbach musste zuletzt häufiger schwer schlucken. Foto(s): Robin Patzwaldt
Wenn wir auch an diesem Wochenende hier im Blog wieder einmal auf das aktuelle Fußballgeschehen zurückblicken wollen, dann steht der rollende Ball aktuell dabei diesmal eindeutig hintenan. Und das eben längst nicht nur weil die beiden großen Revierclubs aus Dortmund und Gelsenkirchen ihre Spiele erst noch am heutigen Sonntagnachmittag bestreiten werden.
Das Sport-Thema der Woche war und ist natürlich diesmal unzweifelhaft die ‚DFB-Affäre‘ rund um die WM-Vergabe des Jahres 2006, welche am vergangenen Wochenende durch die vielbeachtete Geschichte im ‚Spiegel‘ losgetreten wurde, und welche seither nicht nur die aktuellen Spiele hierzulande, sondern auch die Presse-Vorstellung des DFB-Museums am Montag, die feierliche Gala mit den Promis am Freitag, und auch die offizielle Eröffnung für das Publikum durch DFB-Vizepräsident Dr. Reinhard Rauball und Generalsekretär Helmut Sandrock heute Vormittag so deutlich und überaus negativ überschattet.
Kaum ein paar Stunden vergingen in dieser Woche, in denen es dazu keine neuen Nachrichten und Meldungen gab, so dass ein Thema massiv in die Öffentlichkeit gelangte, dessen tatsächliche Auswirkungen und dessen Ausmaß aktuell wohl noch gar nicht wirklich abgeschätzt werden können. Sehr, sehr unappetitlich die ganze Geschichte, unabhängig vom letztendlichen Wahrheitsgehalt und den möglichen persönlichen Verfehlungen der einzelnen Funktionäre.
Denn was am Ende wohl mindestens ebenso schlecht für den deutschen Fußball und sein Ansehen in der Welt ist wie die eigentlichen Vorwürfe, das ist das offenkundig völlig unwürdige Krisenmanagement des DFB.
Da glaubt man es hier mit einem der größten und mächtigsten und somit wohl auch professionellsten Sportverbänden der Welt zu tun zu haben, wo man es entsprechend mit Profi-Krisenmanagern zu tun haben müsste, und dann offenbaren sich hier Strukturen und Verhaltensmuster, wie man sie ungeschickter und amateurhafter wohl nicht hätte vorgeführt bekommen können. Und ein Ende des PR-Dramas scheint längst noch nicht in Sicht.
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