Dortmund: Eisadler feiern 6:3 Derbysieg gegen Hamm

Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt
Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt

Zwei starke Mannschaften, viele Zuschauer und tolles Wetter. Die perfekten Voraussetzungen für einen tollen Eishockeyabend. Und noch besser wird der Abend, wenn man das Derby gegen die Eisbären aus Hamm eindrucksvoll mit 6:3 gewinnt.

Genauso einen Abend erlebten die 658 Zuschauer im Eisstadion an der Strobelallee. Zumindest wenn ihr Herz für die Dortmunder Eisadler schlug.
Von Beginn an setzten beide Teams voll auf Angriff, wobei die Hammer Eisbären im ersten Drittel die größeren Chancen und leichte Spielvorteile hatten.

In der Kabine schien Eisadler-Coach Krystian Sikorski dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn ab Spielminute 25 begann das Torfeuerwerk der Eisadler. Den Knoten platzen ließ Jiri Svejda und ein unglaublicher Jubel erfüllte die Eishalle. Es folgten Andre Bruch per Doppelpack und Kapitän Niko Bitter, ehe Hamms Jonathan Klinke zum auf 4:1 verkürzen konnte.

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Dortmund: BVB II und Trainer David Wagner beenden Zusammenarbeit

David Wagner. Foto: BVB
David Wagner. Foto: BVB

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit David Wagner zum 1. November 2015 aufgelöst und damit dem Wunsch des U23-Trainers entsprochen. Wagner hatte sich gemeinsam mit Co-Trainer Christoph Bühler zu diesem Schritt entschieden, um in Vertragsverhandlungen mit anderen Klubs treten zu können.

„Der BVB ist ein einzigartiger Klub mit fantastischen Fans. Dennoch suche ich nach der tollen Zeit in Dortmund eine neue sportliche Herausforderung. Ich danke Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc für ihr Vertrauen in mich sowie Ingo Preuß für die erfolgreiche Zusammenarbeit“, betont David Wagner.

Der BVB bedankt sich bei David Wagner und Christoph Bühler für die vertrauensvolle und professionelle Arbeit über Jahre hinweg im Amateurbereich und wünscht für die sportliche Zukunft alles Gute.

Über die Nachfolge hat Borussia Dortmund noch nicht entschieden.

Dortmund: Trotz ‚Tiger‘ Effenberg – Paderborn ist eben dann doch kein ‚Mini-FC Bayern‘

Gonzalo Castro tat sich zu Saisonbeginn mit dem Lächeln schwer. Foto: Robin Patzwaldt
Gonzalo Castro tat sich zu Saisonbeginn mit dem Lächeln noch schwer. Foto: Robin Patzwaldt

Es war eines dieser typischen Spiele, wo der Favorit von Anfang an nichts zu gewinnen hatte. Denn wenn ein ambitionierter Erstligist gegen einen Zweitligisten im DFB-Pokal daheim anzutreten hat, dann rechnet eigentlich jeder mit dessen Weiterkommen.

Was den gestrigen Abend in Dortmund dann im Vorfeld doch etwas spannender gemacht hat, als die übliche Ansetzung noch bei der Auslosung es hatte vermuten lassen, das war der kürzlich erfolgte Trainerwechsel beim SC Paderborn, als vor wenigen Wochen ‚Tiger‘ Stefan Effenberg das Amt dort übernahm.

Sein ‚Brüllen‘ vor der Begegnung war ja schon deutlich zu vernehmen, und es hat der Begegnung eben auch ein Stück weit mehr Aufmerksamkeit bei Fans und Medien beschert. So hatte die Partie dann vor dem Anpfiff dann doch plötzlich ein gewisses Überraschungspotential. Zumindest in den Augen vieler.

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Dortmund: Eisadler gewinnen klar in Wiehl

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Nach der knappen Niederlage in Ratingen, zeigten sich die Dortmunder Eisadler wieder von ihrer besten Seite. Gegen den TuS Wiehl feierte man einen nie gefährdeten 7:0 Auswärtssieg.
Von Beginn an machten die Eisadler in Wiehl Druck, dieses Mail wieder mit Topscorer Jiri Svejda.

Und bereits in der 10. Minute klingelte es im Tor der Gastgeber, als Andre Kuchnia unhaltbar einnetzte. Es dauerte keine vier Minuten und die Eisadler waren gleich doppelt erfolgreich. Zuerst traf Alexander Schardt und keine Minute später Matthias Potthoff. Mit einem beruhigenden 3:0 ging es somit zum ersten Pausentee.

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Dortmund: Sokratis bleibt bis 2019 beim BVB

Sokratris kann auch lächeln. Foto: BVB
Sokratris kann auch lächeln. Foto: BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Innenverteidiger Sokratis vorzeitig bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Der umworbene griechische Nationalspieler  trägt seit dem Sommer 2013 das Trikot des achtmaligen Deutschen Meisters und hat seitdem 58 Bundesligaspiele (2 Tore/2 Assists), 20 Europokal-Partien (1 Tor) und 10 DFB-Pokal-Einsätze absolviert.

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, in Sokratis einen weiteren Top-Leistungsträger langfristig an uns zu binden“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

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Dortmund: BVB zeigt sich von Teilen der eigenen Fans erschrocken

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Soeben erreichte uns folgende Nachricht des BVB zum Verhalten einiger Fans beim gestrigen Heimspiel gegen den FC Augsburg. Einige Anwesende hatten dort u.a. deutlich sichtbar ein offenbar drohend gegen einen BVB-Fanbetreuer gerichtetes Transparent mit den Worten „Lörcher, Deine Zeit ist um“ gezeigt.

Dies veranlasste den Verein nun zu folgender Stellungnahme:

In eigener Sache: Wir sind erschrocken!

Liebe Fans des BVB! Gestern haben wir uns gemeinsam mit Euch über das 5:1 gegen Augsburg gefreut, wir haben mit Euch den Verlust zweier verdienstvoller Borussen betrauert; wir haben uns allerdings auch sehr über die Entgleisungen einiger weniger geärgert, die  sich zum wiederholten Male gezielt gegen unseren Fanbeauftragten Daniel Lörcher gerichtet haben. Und ja, wir sind noch immer regelrecht erschrocken!

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Dortmund: Was passiert eigentlich wenn Aubameyang beim BVB längerfristig ausfallen sollte?

Pierre-Emerick Aubameyang steht beim BVB aktuell im Blickpunkt. Foto: Robin Patzwaldt
Pierre-Emerick Aubameyang steht beim BVB aktuell im Blickpunkt. Foto(s): Robin Patzwaldt

Als der BVB unmittelbar vor der Länderspielpause mit 1:5 in München unterging, da war die Stimmung rund um das Team entsprechend negativ. Ausgerechnet vor der 14-tägigen Auszeit im Ligageschäft eine solche Abreibung beim großen Rivalen. Das war bitter.
Doch die Borussia hat die Gefahr einer längerfristigen sportlichen Ergebniskrise seither, mit zuletzt wieder drei Siegen, erfolgreich abgewendet. Die recht unbefriedigende Phase mit ‚nur‘ zwei Unentschieden und der Niederlage zuvor scheint somit aktuell erst einmal erfolgreich vergessen gemacht worden zu sein.

Den noch etwas mühsamen Erfolgen in der Liga gegen Mainz (2:0), und dem Pflichtsieg in Baku in der Euro League gegen FK Qəbələ (3:1), folgte nun mit dem gestrigen 5:1 (3:0) gegen den FC Augsburg schon direkt der nächste Punkte-Dreier. Mit nun immerhin schon stolzen 23 Punkten aus zehn Spielen hat der BVB Platz Zwei in der Bundesligatabelle damit zunächst einmal untermauert.

Streng genommen war es am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht allerdings der erste wirklich überzeugende Auftritt der Schwarzgelben seit einigen Wochen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Mit nun immerhin schon sieben Siegen kann der Double-Sieger des Jahres 2012 aktuell vollauf zufrieden sein.

Auffällig dabei, gerade auch zuletzt, einmal mehr die überragende Rolle von Pierre-Emerick Aubameyang, dem, nicht nur in Baku vor ein paar Tagen, sondern auch gestern erneut ein Tore-Dreierpack gelang. Schon dreizehn Saisontreffer nach nur 10 Ligaspielen. Damit demonstriert der Gabuner im Team der Westfalen aktuell echte Weltklasse!

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Nicht dem ‚Sommermärchen‘ droht nun großer Schaden, sondern dem Ruf vieler DFB-Funktionäre

DFB-Chef Wolfgang Niersbach musste zuletzt häufiger schwer schlucken. Foto: Robin Patzwaldt
DFB-Chef Wolfgang Niersbach musste zuletzt häufiger schwer schlucken. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wenn wir auch an diesem Wochenende hier im Blog wieder einmal auf das aktuelle Fußballgeschehen zurückblicken wollen, dann steht der rollende Ball aktuell dabei diesmal eindeutig hintenan. Und das eben längst nicht nur weil die beiden großen Revierclubs aus Dortmund und Gelsenkirchen ihre Spiele erst noch am heutigen Sonntagnachmittag bestreiten werden.

Das Sport-Thema der Woche war und ist natürlich diesmal unzweifelhaft die ‚DFB-Affäre‘ rund um die WM-Vergabe des Jahres 2006, welche am vergangenen Wochenende durch die vielbeachtete Geschichte im ‚Spiegel‘ losgetreten wurde, und welche seither nicht nur die aktuellen Spiele hierzulande, sondern auch die Presse-Vorstellung des DFB-Museums am Montag, die feierliche Gala mit den Promis am Freitag, und auch die offizielle Eröffnung für das Publikum durch DFB-Vizepräsident Dr. Reinhard Rauball und Generalsekretär Helmut Sandrock heute Vormittag so deutlich und überaus negativ überschattet.

Kaum ein paar Stunden vergingen in dieser Woche, in denen es dazu keine neuen Nachrichten und Meldungen gab, so dass ein Thema massiv in die Öffentlichkeit gelangte, dessen tatsächliche Auswirkungen und dessen Ausmaß aktuell wohl noch gar nicht wirklich abgeschätzt werden können. Sehr, sehr unappetitlich die ganze Geschichte, unabhängig vom letztendlichen Wahrheitsgehalt und den möglichen persönlichen Verfehlungen der einzelnen Funktionäre.
Denn was am Ende wohl mindestens ebenso schlecht für den deutschen Fußball und sein Ansehen in der Welt ist wie die eigentlichen Vorwürfe, das ist das offenkundig völlig unwürdige Krisenmanagement des DFB.

Da glaubt man es hier mit einem der größten und mächtigsten und somit wohl auch professionellsten Sportverbänden der Welt zu tun zu haben, wo man es entsprechend mit Profi-Krisenmanagern zu tun haben müsste, und dann offenbaren sich hier Strukturen und Verhaltensmuster, wie man sie ungeschickter und amateurhafter wohl nicht hätte vorgeführt bekommen können. Und ein Ende des PR-Dramas scheint längst noch nicht in Sicht.

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Dortmund: Eisadler verlieren Spitzenspiel knapp

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Tabellenerster gegen Tabellenzweiter. Die Voraussetzungen für ein echtes Spitzenspiel waren gut. Und das Spiel der Ratinger Ice Aliens gegen die Dortmunder Eisadler hatte dann auch alles, was diesen Sport so faszinierend macht.

Die Dortmunder hatten sich für Ihren Auftritt am Ratinger Sandbach viel vorgenommen. Doch die erste Hiobsbotschaft traf Trainer Krystian Sikorski bereits vor dem Spiel. Topscorer Jiri Svejda musste wegen einer Grippe zu Hause bleiben.

Trotzdem begannen die Eisadler engagiert und gingen bereits nach knapp 4 Minuten durch Tommy Kuntu-Blankson mit 1:0 in Führung. Und auch in der Folgezeit erarbeiteten sich die Dortmunder Chancen, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Doch das nächste Tor fiel auf der Seite der Gastgeber. Nachdem Dortmunds Felix Berger die erste 2 Minutenstrafe des Spiels absitzen musste, erzielte Jan Phillip Priebsch den Ausgleich für die Gastgeber.

Kaum hatten sich die Eisadler von dem Ausgleich erholt, mussten Sie den nächsten Schock verdauen. Marvin Cohut musste nach einem Bandencheck verletzt vom Eis getragen werden. Schiedsrichter Hefler schickte „Übeltäter“ Lucas Becker daraufhin vorzeitig in die Kabine.

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Gelsenkirchen: Schalke-Fans handeln unlogisch – und beweisen damit ihr Feingefühl

Gestern in Gelsenkirchen. Foto(s): Michael Kamps
Gestern in Gelsenkirchen. Foto(s): Michael Kamps

Auf Schalke ist in Sachen Fußball ja bekanntlich sehr häufig vieles ganz speziell und eben auch völlig anders als anderswo im Lande. Fast hat man auch derzeit einmal mehr den Eindruck, die Fans reagieren irgendwie unlogisch, so nicht ganz nachvollziehbar.

Kurze Rückblende: Da wurde am Ende der letzten Saison der Europa League-Startplatz durch glückliche Heimsiege abgesichert, und die Massen tobten, vor Wut, forderten damals vehement den Rücktritt von Manager Horst Heldt und einen radikalen Umbruch im Team. Der Umbruch kam dann, allerdings eben ‚nur‘ auf der Trainerposition. Roberto Di Matteo wurde bekanntlich von Andre Breitenreiter ersetzt.

Nun, wo sich die Lage aber eigentlich wieder beruhigt zu haben schien, da steht die Diskussion um die Personalie Horst Heldt dann aber trotzdem plötzlich wieder über Tage im Mittelpunkt der Gelsenkirchener Debatten. Und so erschien dann auch das gestrige Spiel in der Europa League plötzlich völlig nebensächlich.

Ursprünglich sollte es dann auch bezüglich der Heldt-Personalie gestern auch schon endgültige Klarheit geben. Heldt und Club-Boss Clemens Tönnies wollten in einem Vieraugengespräch vor dem Heimspiel gegen Sparta Prag die Zukunft des umstrittenen Sportchefs klären. Doch zu einer Entscheidung kam es gestern dann doch noch nicht.

Es soll, Horst Held zufolge, in nächster Zeit nun erst noch ein weiteres Gespräch der beiden geben, wo dann eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft gefällt werden soll. Am Wochenende, beim Spiel in Mönchengladbach, wird Heldt, nach eigener Aussage, also auf jeden Fall noch im Amt sein. Zukunft also weiterhin ungeklärt. Zumindest nach außen.

So blieb der gestrige Auftritt der ‚Knappen‘ auf dem grünen Rasen dann auch irgendwie nur eine Art Nebensache. Doch auch dort tat sich wahrlich Erstaunliches. Nicht nur, dass der Favorit aus Gelsenkirchen seine Heimpartie überraschenderweise gegen die Gäste aus der tschechischen Hauptstadt nicht gewinnen konnte, am Ende mit einem sportlich recht ernüchternden 2:2 zufrieden sein musste, die Fans präsentierten sich dabei diesmal in überraschender Topform.

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