Dortmund: BVB mit kuriosem Dusel-Sieg gegen Aufsteiger Ingolstadt

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War heute mit dem Glück im Bunde: BVB-Coach Thomas Tuchel. Foto: Robin Patzwaldt

Was bitte fängt man aus BVB-Sicht denn nun mit diesem Spiel gegen Ingolstadt an? Klar, am Ende auf dem Papier, wie erwartet, mit 2:0 gewonnen. Aber selbst dem heißblütigsten BVB-Fan dürfte ja nicht entgangen sein, dass das Ergebnis nach diesem Spielverlauf mehr als glücklich war.

Wenn der beste Sturm der Liga auf die zweitbeste defensive trifft, dann ist das Ergebnis naturgemäß schwer zu prognostizieren. Trotzdem galt der Tabellenzweite aus Dortmund in seinem Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Bayern zweifelsohne als klarer Favorit. Und das auch, obwohl der BVB auf seine Mittelfeldstrategen Marco Reus und Ilkay Gündogan kurzfristig verzichten musste. Beide standen heute wegen einer Viruserkrankung nicht im Kader der Schwarzgelben. Matthias Ginter und Adrian Ramos ersetzten die beiden Stammkräfte an diesem Nachmittag.

Und wie in der Vergangenheit schon häufiger erlebt, tat sich der so zu Rotationen in der ersten Elf gezwungene Tabellenzweite der Bundesliga damit lange schwer. Das Spiel lief nicht wirklich gut strukturiert. Wenige Torszenen in Halbzeit eins. Einmal hatte der BVB sogar Glück, dass nach einem vermeintlichen Foul von Mats Hummels im eigenen Strafraum nicht auf Elfmeter zugunsten der Gäste entschieden wurde. Insgesamt war das torlose Remis zur Halbzeit aber den Leistungen entsprechend.

Die Hoffnungen der 80.000 im Stadion richteten sich folgerichtig auf den zweiten Durchgang, der auch im Hinspiel schon, welches der BVB am Ende 4:0 gewann, die Tore für die Westfalen brachte. So auch heute.

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Der BVB und die Nazis im ‚Dortmunder Wedding‘

BVB-Legende Heinrich Czerkus. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
BVB-Legende Heinrich Czerkus. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Unser Gastautor Thomas Weigle hat sich mal wieder tief in die Sportgeschichte eingegraben. Heute beschäftigt er sich in seinen aktuellen Beitrag „Der BVB und die Nazis im ‚Dortmunder Wedding‘“ mit der Historie von Borussia Dortmund:

„Passend zum gerade stattgefundenen Gedenktag der Befreiung von Auschwitz möchte ich heute über den BVB in jenen 1000 Jahren schreiben, war doch der BVB der erste große Fußballverein, der dieses Thema um die Jahrtausendwende offiziell aufgriff und damit zum Schrittmacher für ähnliche Untersuchungen und Arbeiten in anderen Vereinen und dem DFB wurde.

Das ist gewiss ein Lorbeerblatt, wertvoller als mancher Pokal im Trophäenschrank des BVB, denn es war ein ergebnisoffener Auftrag.

Die Partei des Adolf Nazi war vor der Machtübergabe an sie in Dortmund wahlmäßig nicht sonderlich erfolgreich. Immerhin konnten die Dortmunder Nazis damit renommieren, dass sie 1920 die erste NSDAP-Ortsgruppe außerhalb Bayerns gegründet hatten. 1929 schaffte es ein Brauner mit 1.8% in den Stadtrat, 1932 erreichte die NSDAP ein zweistelliges Ergebnis, blieb aber deutlich unter dem reichsweiten Ergebnis.

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Ein Hauch von DEL am Essener Westbahnhof

Justin Schrörs im Tor der Moskitos. Gegen die Hannover Scorpions erneut ein starker Rückhalt. (Foto: Simon Ilger)
Justin Schrörs im Tor der Moskitos. Gegen die Hannover Scorpions erneut ein starker Rückhalt. (Foto: Simon Ilger)

Ein Hauch von DEL wehte am heutigen Freitag durch die Eissporthalle am Essener Westbahnhof. Dies lag zwar auch daran, dass erneut Leonhard Niederberger von der Düsseldorfer EG und mit Hannibal Weitzmann, Nico Kolb, Oliver Granz drei Spieler der Kölner Haie das Team von Frank Gentges unterstützten, aber hauptsächlich an der Tatsache, dass mit den Hannover Scorpions der Deutscher Meister von 2010 am Westbahnhof empfangen wurde. Die Skorpione waren jahrelanges Mitglied in der höchsten deutschen Spielklasse und so kreuzten die beiden Teams zu Beginn der 2000er Jahre die Schläger in der Deutschen Eishockey Liga miteinander. Die Hannoveraner ereilte jedoch im Jahre 2013 ein ähnlich hartes Schicksal wie die Moskitos gut zehn Jahre zuvor. Nachdem man die DEL-Lizenz nach Schwenningen verkauft hatte, musste der Verein in der Oberliga neu beginnen und so stand man sich heute gegenüber.

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Dortmund: Fotoausstellung ‚Heimat – zuhause im schönsten Stadion der Welt‘ im BVB-Museum

HEIMAT_Cover (477x600)Das ‚Westfalenstadion‘ in Dortmund hat bei Fußballfreunden bekanntlich einen tollen Ruf. Viele Fans aus dem ganzen Land, ja teilweise sogar weltweit, wollen den ‚Tempel‘ in Dortmund einmal gesehen haben. Für BVB-Anhänger ist das größte Stadion weit und breit jedoch mehr als eine Sehenswürdigkeit, es ist ein Stück ‚Heimat‘.

Ab Samstag, den 30. Januar 2016, wird im Borusseum, dem Vereinsmuseum der schwarzgelben, passender weise, eine neue Wechselausstellung zu diesem Thema eröffnet.
Es handelt es sich um eine Fotoausstellung zum im Herbst erschienenen Buch „HEIMAT – zuhause im schönsten Stadion der Welt“, welches wir auch hier im Blog damals bereits ausführlicher vorgestellt hatten.

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Dortmund: Wochenende der Spitzenspiele für die Eisadler

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Vor den Dortmunder Eisadlern liegt ein weiteres schweres Wochenende. Am heutigen Freitag tritt man um 20:00 Uhr beim Lokalrivalen in Hamm an, und am kommenden Sonntag sind um 19:00 Uhr die Ratinger Ice Aliens zu Gast im Eisstadion an der Strobelallee.

Schwerer kann ein Wochenende für einen Tabellendritten kaum sein. Gegen den Tabellenzweiten, die Hammer Eisbären, müssen die Dortmunder Kufencracks am Freitag ran. Beide Teams zeigen momentan aufsteigende Form und konnten jeweils ihre letzten Spiele gewinnen. Den Eisbären gelang es dabei sogar in der letzten Woche, den Tabellenführer aus Ratingen mit 4:1 zu bezwingen. Es wird als nicht leicht, im Hammer Eisstadion zu bestehen. Dass dies allerdings möglich ist, haben die Eisadler bei Ihrem letzten Spiel in Hamm bewiesen. Mit 6:4 konnte man das Spiel für sich entscheiden, und bei einem erneuten Sieg während der regulären Spielzeit würde man an den Eisbären in der Tabelle vorbeiziehen.

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Dortmund: Deutsches Fußballmuseum zeigt heute den Film „Liga Terezin“

Das DFB-Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das DFB-Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Ein Film, auf den wir hier im Blog schon häufiger einmal kurz hingewiesen haben, wenn er in der Region gezeigt wurde: ‚Liga Terezin‘. Heute läuft der ‚Streifen‘ im DFB-Museum bei uns hier in Dortmund.

„Anlässlich des Gedenktages an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und die Opfer des Nationalsozialismus stellt der Israeli Oded Breda gemeinsam mit seinem Landsmann und Filmemacher Mike Schwartz am Donnerstag, 28. Januar, um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Liga Terezin“ im Deutschen Fußballmuseum vor. Im Anschluss an die Filmvorführung moderiert der Journalist Ronny Blaschke eine Gesprächsrunde in englischer Sprache über Fremdenhass und Antisemitismus im Fußball, an der neben Breda und Schwartz unter anderem auch der BVB-Fanbeauftragte Daniel Lörcher teilnimmt.“, so das Fußballmuseum aktuell.

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Wirtschaftsfaktor Fußball – Bundesliga-Clubs mit elftem Umsatzrekord in Folge

Im DFB-Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt
Im DFB-Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt

Die Premier League in England gilt allgemein als das große Vorbild in Sachen Vermarktung und Umsatz für die Fußball-Bundesliga. Immer wieder wird im Detail darüber diskutiert wie und in welchem Umfang den finanziellen Möglichkeiten der dortigen Clubs nachgeeifert werden kann. Auch hier im Blog haben wir uns im Laufe der Monate immer wieder damit beschäftigt, darüber diskutiert und auch gestritten.

Heute nun präsentierte man auch seitens der Fußball-Bundesliga neue, offizielle Zahlen. Und die sind, zumindest auf den ersten Blick, sehr beeindruckend und auch fast durchweg positiv:

Denn mit einem Umsatz von 2,62 Milliarden Euro haben die 18 Clubs der Bundesliga in der Saison 2014/15 den elften Rekord in Folge erzielt.

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Dortmund: Der BVB lädt am ‚Tag gegen das Vergessen‘ ins ‚Borusseum‘ ein

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

27. Januar? Da war doch was. Richtig! Am „Tag gegen das Vergessen“ wird alljährlich an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Alliierten und an die Millionen Opfer des Naziregimes erinnert.

Und inzwischen auch schon zum sechsten Mal lädt der BVB an diesem Tag zu einer Veranstaltung anlässlich des „Tag gegen das Vergessen“ in das offizielle Vereinsmuseum ‚Borusseum‘ ein:

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Dortmund: Die Choreo von Union Berlin (vor dem Testspiel gegen den BVB) im Video

Der BVB war am Sonntag zu Gast in Berlin, gastierte als Gegner in einem Testspiel beim Zweitligisten ‚Union‘ bei dessen Vereinsjubiläum. Die Dortmunder gewannen das Spiel (mit einer B-Elf) vor über 20.000 Zuschauern in der Hauptstadt am Ende locker mit 3:1.

Das Spiel war sportlich jedoch eher eine Randgeschichte des vergangenen Wochenendes. Für viel Beachtung sorgte dabei hingegen die große ‚Choreo‘ der Gastgeber, welche vor dem Spiel im Stadion ‚An der Alten Försterei‘ ablief. Die Berliner haben ein Video der Geschehnisse nun ganz aktuell ins Netz gestellt.

Christian Heidel: Kann ein bekennender Mainz-Fan zukünftig denn dann auch Schalke?

Christian Heidel. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Christian Heidel. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wer gedacht hatte die rein sportliche Diskussion, durch die völlig unnötige 1:3-Niederlage gegen den SV Werder Bremen, sei beim FC Schalke 04 eigentlich doch schon ärgerlich genug, der sieht sich derzeit mal wieder eines Besseren belehrt.

Nur einen Tag nach dem sportlich so enttäuschenden Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga, bestimmen bei den Gelsenkirchenern nun plötzlich schon wieder ganz andere Debatten die Tagesordnung.

So eröffnete in den letzten Stunden zunächst einmal der Sportnachrichtensender ‚Sky Sport News HD‘ die Diskussionen unter den Schalke-Fans, als Reporter Dirk große Schlarmann dort von massiven Zerrüttungen zwischen Mitarbeitern auf diversen Vereinsebenen (auch in der Mannschaft) und Trainer Andre Breitenreiter berichtete. Sieben verschiedene Quellen sollen es lt. SSNHD angeblich gewesen sein, die dem Sender von dem gestörten Betriebsklima, unabhängig voneinander berichtet hatten.
Warum die Meldung aber ausgerechnet nun gestern wie eine Bombe platzen gelassen wurde, das blieb SSNHD zunächst ‚schuldig‘.

Die Schilderungen, so glaubhaft sie auch sein mögen, wenn ein Schalke-Insider wie große Schlarmann sie vorträgt, sie blieben von Vereinsseite natürlich dann auch nicht lange unwidersprochen. Teile der Mannschaft und auch Sportchef Horst Heldt dementierten umgehend und vehement. Da große Schlarmann auch danach zu seinen Quellen jedoch keine näheren Angaben machte, blieb es zunächst erst einmal bei der reinen Behauptung.

Eine Meldung, die so auch in den nächsten Tagen noch für Diskussionen und Ärger sorgen dürfte. Ist Breitenreiter wirklich beratungsresistent, sein Training und seine Spielanalyse zu ‚dünn‘, wie der Schalke-Reporter es gestern ausdrückte?

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