Sport

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Corona-Wahnsinn: Stoppt den Profifußball in Deutschland! – Jetzt!

DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt

Na, habt ihr noch Lust auf Fußball? Ich meine, unter diesen Umständen? Der Bundesliga steht ein Wochenende ins Haus, wie es sich noch vor wenigen Tagen kaum einer vorstellen wollte oder auch nur konnte. Inzwischen sind Geisterspiele im Profizirkus traurige Realität. Erste Spiele haben in den vergangenen Tagen schon gänzlich ohne Zuschauer im jeweiligen Stadion stattgefunden. Eine befremdliche Erfahrung, wie auch viele Offizielle im Nachgang zugeben mussten.

Egal ob Schiedsrichter, Spieler oder Manager, viele Beteiligte fanden diese Veranstaltungen schlicht gruselig. Weiterlesen

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BVB enttäuscht in Paris: Das vielleicht unwichtigste Scheitern der Klubgeschichte

Das leere Stadion in Paris. Quelle: Wikipedia, Foto: Валерий Дед , Lizenz: CC BY 3.0

Es hat einfach irgendwie nicht sollen sein. Der BVB unterlag am Mittwoch bei Paris SG in der UEFA Champions League im Rückspiel des Achtelfinales mit 0:2 (0:2) und schied aus dem Wettbewerb aus. Das 2:1 aus dem Hinspiel reichte der Elf von Trainer Lucien Favre nicht um am Ende eine Runde weiterzukommen.

Natürlich ist das enttäuschend, aber wohl im Rückblick sportlich betrachtet irgendwann das unwichtigste Scheitern in der langen Klubgeschichte der Dortmunder. Weiterlesen

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Vorzeitiges Saisonende aller Ligen des DEB-Spielbetriebs

Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 haben gemeinsam beschlossen, die laufende Eishockey-Saison aufgrund der aktuellen Entwicklung zur Ausbreitung des Coronavirus mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Heute haben auch die Clubs der Oberligen Nord und Süd ihre Zustimmung erteilt. Die Entscheidung geschieht vor dem Hintergrund der ausdrücklichen politischen Empfehlungen zur Durchführung von Großveranstaltungen und hat auch das Ziel, wirtschaftlichen Schaden von den Vereinen abzuwenden bzw. zu lindern.

Dies betrifft darüber hinaus sämtliche unter dem Dach des DEB organisierte Ligen wie Frauen, DNL und Nachwuchsligen. Die Platzierungen aus den Hauptrunden mit den jeweiligen Siegern werden übernommen. Alle weiteren sportlichen Entscheidungen in den betroffenen Ligen wie Auf- und Abstieg werden ausgesetzt. Weiterlesen

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Warum Spiele lieber verlegt, als ohne Zuschauer ausgetragen werden sollten

Die deutschen Stadien (hier das Niedersachsenstadion in Hannover) werden in den nächsten Wochen wohl oder übel leer bleiben. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Tim Rademacher, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Die deutschen Stadien (hier das Niedersachsenstadion in Hannover) werden in den nächsten Wochen wohl oder übel leer bleiben. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Tim Rademacher, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Im Achtelfinalrückspiel der Champions League traf der FC Valencia auf Atalanta Bergamo. Was vor allem für die Fans aus Norditalien ein besonderes Highlight werden sollte, wurde ihnen leider verwehrt: Den Sieg ihres Klubs, der damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale der Champions League erreichte, live im Stadion zu sehen. Grund war die Ausbreitung des Corona-Virus, wovon norditalienische Städte wie Bergamo besonders hart getroffen wurden.

Doch die Ultras von Atalanta Bergamo machten das beste aus der Situation und spendeten die rückerstatteten Ticketpreise in Höhe von 40.000 Euro an ein Krankenhaus in ihrer Heimatstadt.

Die Fans des FC Valencia trafen sich derweil vor dem Stadion, um die Mannschaft gemeinsam auf‘s Spiel einzustimmen. Ähnliches planen auch die Gladbacher Ultras vor dem heutigen Derby gegen den 1. FC Köln, das ebenfalls als Geisterspiel ausgetragen wird.

Das ist einer von mehreren Gründen, warum man Spiele lieber verlegen sollte, als Geisterspiele auszutragen, zumal man dadurch auch den finanziellen Schaden für die Vereine, die mit den Ticketeinnahmen kalkuliert haben, in Grenzen halten könnte – mal ganz abgesehen davon, dass Fußball ohne Fans natürlich ziemlich witzlos ist. Es geht außerdem darum, einen Wettbewerbsnachteil für Klubs aus besonders betroffenen Regionen zu verhindern. Deshalb plädieren viele Fans dafür, den Spielbetrieb vorerst ganz einzustellen und die Spiele bei nächster Gelegenheit nachzuholen.

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Faninitiative Bochum: Aufruf sich Eintrittskarten und Dauerkarten nicht erstatten zu lassen!

Gehen an der Castroper Straße in Bochum bald die Lichter aus? Foto: Stefan Laurin

Da spitzt sich durch die Krise rund um den Coronavirus inzwischen offenbar gehörig etwas zu im Bereich Profifußball. Insbesondere bei den Vereinen der zweiten und dritten Liga sind schon erste, deutlich erkennbare ‚Risse‘ im Gefüge zu erkennen.

So verweist der MSV Duisburg in Liga 3 heute in seiner Pressemeldung zu den angekündigten Spieltagsverschiebungen explizit auf die durch Geisterspiele drohenden finanziellen Verluste. Und auch beim Reviernachbarn in Bochum macht man sich offenkundig auf der Seite der Anhängerschaft teilweise schon große Sorgen um die Finanzsituation beim Zweitligisten VfL.

Die dortige ‚Fanitiative Bochum e.V.‘ erklärt in einer Stellungnahme unverblümt Weiterlesen

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Corona-Virus vs Fußball: MSV Duisburg verlegt Spieltage 28 und 29

Das Stadion in Duisburg. Foto: Daniel Jentsch

Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt, hat der DFB als Liga-Träger entschieden. Davon betroffen sind die Begegnungen des MSV DUISBURG beim TSV 1860 München (Samstag, 14. März 2020) und gegen den FC Carl Zeiss Jena (Mittwoch, 19. März 2020). Nachgeholt werden sollen die Begegnungen frühestens Anfang Mai.

Der MSV hatte sich deutlich für eine Verlegung von Spielen und gegen „Geisterspiele“ ausgesprochen. „Abgesehen davon, dass Fußball ohne Fans kein echter Fußball ist: Jedes Spiel ohne Zuschauer kostet uns schätzungsweise 260.000 Euro“, verdeutlicht Michael Klatt, Geschäftsführer des MSV, in enger Abstimmung mit Vorstand und Gremien der Zebras. Weiterlesen

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Coronavirus: Warum Zuschauerausschlüsse noch das geringste Problem im Profisport sein werden

Fans in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Der Profisport in Deutschland ringt mit den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus. Wie soll man angemessen mit der Gefahrenlage umgehen? Noch ist man sich nicht einig. Eine Hiobsbotschaft folgt in diesen Stunden auf die nächste.

Während erste Großveranstaltungen schon ohne Zuschauer über die Bühne gehen werden, so wird das Rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln heute zum Geisterspiel, versuchen andere Klubs ihr Programm mit aller Entschlossenheit unverändert durchzupeitschen. Union Berlin zum Beispiel will am kommenden Bundesligaspieltag trotz allem noch immer mit seinen Fans im Rücken gegen den FC Bayern München antreten. Die Debatten über das Pro und Contra laufen.

Erstaunlich ist jedoch, dass die meisten Beobachter dieser unschönen Entwicklungen dabei bisher noch immer deutlich zu kurz zu denken scheinen. Weiterlesen

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VfL Bochum: Keine Zuschauer im Ruhrstadion gegen Heidenheim

Foto: Claudia Bender

Der VfL Bochum 1848 wird aufgrund einer behördlichen Anordnung des Gesundheitsamtes Bochum sein Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim 1846 (Samstag, 14.03.2020, 13 Uhr) ohne Zuschauer austragen müssen. Das Gesundheitsamt setzt damit einen Erlass des Ministeriums NRW für Arbeit, Gesundheit und Familie (MAGS) um, der vorsieht, dass angesichts des grassierenden Coronavirus Covid-19 Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern nur ohne Publikum stattfinden dürfen, so sie denn nicht ganz abgesagt werden.

Eine Spielabsage, einhergehend mit einer Neuansetzung zu einem späteren Termin, kommt im vorliegenden Fall nicht infrage. Dies hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereits in einem Statement am Montag, den 9. März, verlautbaren lassen. Das DFL-Präsidium spricht sich demzufolge einstimmig dafür aus, den kommenden Spieltag in der Bundesliga und 2. Bundesliga wie terminiert stattfinden zu lassen. Weiterlesen

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DFL: Ansetzungstermine für den kommenden Spieltag bleiben unverändert

Foto: Robin Patzwaldt

Das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga hat sich nach der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am heutigen Montag intensiv mit möglichen Auswirkungen des Corona-Virus auf den Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die zuständigen staatlichen Stellen vor Ort an den Stadion-Standorten über entsprechende Konsequenzen entscheiden, hat sich das DFL-Präsidium auf Grundlage der aktuellen Informationslage auf Folgendes verständigt: Weiterlesen

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Coronavirus – Wenn selbst das Revierderby plötzlich zur absoluten Nebensache wird

Revierderby in Dortmund vor leeren Rängen? Foto: Robin Patzwaldt

Es klang zunächst recht harmlos. Als die Deutsche Fußballliga (DFL) am Sonntagnachmittag mit einer knapp gehaltenen Pressemeldung herauskam, die den Umgang mit dem Coronavirus betraf, da hieß es darin schlicht: „Selbstverständlich gilt der Gesundheit der Bevölkerung und damit auch aller Fußball-Fans oberste Priorität. Dabei muss es das Ziel sein, in unterschiedlichen Lebensbereichen den jeweils angemessenen Weg zu finden zwischen berechtigter Vorsorge und übertriebener Vorsicht.

Selbstverständlich werden sich die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage abstimmen.

Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit.“

Das hieß im Klartext wohl: Wir versuchen alles den Spielbetrieb weiter aufrecht zu erhalten. Zur Not auch ohne Zuschauer! Weiterlesen

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