Der DEB feiert Geburtstag – 60 Jahre Eishockey, Emotionen und Erfolge

Bei der IIHF Eishockey-WM in Köln 2017. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) feiert am heutigen Freitag, den 16 Juni 2023, seinen 60. Geburtstag. Sechs ereignisreiche Jahrzehnte liegen hinter dem DEB und unter dem Strich kann der Verband einen stetigen Aufwärtstrend verzeichnen.

Die Weltspitze ist in den letzten Jahren immer näher zusammengerückt und der DEB hat es verstanden auf diesen Zug aufzuspringen. Dies hat schon der Gewinn der Silbermedaille der Herren-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang (KOR) gezeigt und der im Mai 2023 errungene Vizeweltmeistertitel bestätigt den eingeschlagenen Weg.

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Der schwache Auftritt der DFB-Elf verwundert nicht – Die Überraschung darüber hingegen schon!

Das Stadion in Bremen. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es war ein weiteres enttäuschendes Spiel unter Bundestrainer Hansi Flick, das glückliche 3:3-Unentschieden der DFB Auswahl gegen die Ukraine am Montag in Bremen. Wirklich unerwartet kam das aber nicht.

Wer sich mit der Entwicklung der Deutschen Mannschaft in den vergangenen Monaten und der umstrittenen Terminwahl, nach dem Ende der laufenden Saison, auch nur ein paar Minuten beschäftigt hatte, der konnte von dem mauen Auftritt der Deutschen gegen einen international nicht erstklassigen Gegner, der zudem durch den Krieg in seinem Land nicht gerade in sportlicher Bestform sein kann, nicht überrascht sein.

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Kommentatorin Claudia Neumann: Der selbst heraufbeschworene Shitstorm des ZDF

Claudia Neumann. Foto: Copyright: ZDF/Peter Kneffel

Seit Jahren schon spaltet ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann die Fußballfans im Lande. Immer dann, wenn die 59-Jährige Spiele live kommentiert, kocht das Internet regelrecht. Das war auch am vergangenen Samstag nicht anders, als Neumann das UEFA Champions League Endspiel zwischen Manchester City und Inter Mailand im sogenannten ‚Free-TV‘ begleitete.

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Angekündigter Bellingham-Abgang in Dortmund: So wird der BVB zu ‚Vizekusen 2.0‘!

DFB-Pokal und Meisterschale sind seltene Gäste in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Via Ad-hoc-Mitteilung hat der BVB am Mittwoch den bevorstehenden Wechsel von Jude Bellingham zu Real Madrid bestätigt. Fällig wird offenbar eine Ablösesumme von 103 Millionen Euro, die sich durch vereinbarte Bonuszahlungen noch um bis zu 30 Millionen erhöhen können soll. Die Borussen werden jetzt vielfach für das vermeintlich ‚gute Geschäft‘ gefeiert.

Dabei wird vielfach übersehen, dass es gerade diese finanziell lukrativen Abgänge sind, die den BVB seit Jahren immer wieder entscheidend zurückwerfen, was das Sportliche betrifft.

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Bundestrainer Flick tut BVB-Profi Süle mit der Nichtberücksichtigung für die DFB-Elf einen Gefallen

Niklas Süle. Foto: BVB

Abwehrspieler Niklas Süle von Borussia Dortmund wurde von Bundestrainer Hansi Flick nicht für die anstehenden Länderspiele der DFB-Auswahl gegen die Ukraine (Mo., 18 Uhr), Polen (16.6., 20:45 Uhr) und Kolumbien (20.6., 20:45 Uhr) nominiert.

Verbunden hat der Coach dies mit deutlichen Worten der Kritik in Richtung Süle, mit dessen Einstellung sich Flick nicht einverstanden zeigte. „Ich finde, er lässt noch einiges liegen. Ich will, dass er von seiner Einstellung, von seiner Mentalität einen Schritt nach vorne macht“, sagte Flick im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über den 27-Jährigen.

Doch seien wir mal ehrlich. Süle kann eigentlich froh sein, dass ihn der Bundestrainer diesmal außen vor lässt.

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Gündogan womöglich zurück zum BVB – Noch eine aufgewärmte Liebe in Dortmund?

Ex-BVB-Profi Ilkay Gündogan steht einmal wieder in der Diskussion. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Dass der BVB aktuell ein Kaderproblem hat, wurde spätestens beim dramatischen Saisonfinale 2022/23 für jedermann ersichtlich, als es die Dortmunder im letzten Saisonspiel gegen den FSV Mainz 05 nicht über ein 2:2 hinaus schafften und den von vielen schon sicher geglaubten Meistertitel dadurch noch auf dramatische Art und Weise verspielten.

Es waren einfach nicht genug erfahrene Spieler auf dem Platz, die mit dieser Drucksituation zurechtkamen. Die Schwarzgelben wirkten gegen Mainz, und nicht nur hier (Stuttgart, Schalke, Bochum etc.), extrem verunsichert und insgesamt zu wenig selbstbewusst um die erste Meisterschaft nach 2012 erfolgreich ins Ziel zu bringen.

Die Strategie ständig  neue, vielfach extrem junge Kicker mit viel Talent ins Ruhrgebiets zu lotsen, um sie hier etwas reifen zu lassen und, wenn möglich, mit ihnen einen finanziellen Gewinn zu machen, erwies sich einmal mehr als unzureichend um den FC Bayern München (selbst in einer für ihn so ungewöhnlich schwachen Spielzeit) am Ende hinter sich lassen zu können.

Dortmund stand danach unter Schock. Nach einigen Tagen der Trauer und Besinnung, könnte nun ein Sinneswandel in den Köpfen der Verantwortlichen stattgefunden haben. Gerüchten zur Folge, soll ein früheres Aushängeschild des BVB vor eine Rückkehr nach Dortmund stehen.

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Die Bundesliga endet mit einem abgefahrenen Finale

Gequetschte Stimmung nach dem letzten Spieltag in Dortmund | Foto: Peter Hesse

Eine Saison geht zu Ende – und das Finish war atemberaubend. Und das nicht nur auf Schalke, in Bochum und in Dortmund. Nein! Mit großen Augen wurde auch in den Ligen darunter nach Osnabrück und Sandhausen geschaut, wo der HSV mal wieder ganz schön dümmlich über seine eigene Doofheit gestolpert ist. Über das große Finale sprechen Thommy Junga und Peter Hesse – und rollen Ernst Middendorp und Will Still einen roten Teppich aus.

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Dem Ruhrgebiet sein Fußball

Bolzender ­Junge in ­Bochum, um 1955 Bild: Fotoarchiv Ruhr Museum/ Helmut Muschi Lizenz: Copyright


Im Ruhr Museum in Essen läuft die Ausstellung „Mythos und Moderne. Fußball im Ruhrgebiet“. Sie zeichnet mit Hunderten Fotos die Geschichte des Ruhrgebietsfußballs nach.

Auch kleine Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ein eher großer dieser Schatten ist die Ausstellung „Mythos und Moderne. Fußball im Ruhrgebiet“ im Ruhr Museum Essen, die Teil des Kulturprogramms der im kommenden Jahr in Deutschland stattfindenden Fußballeuropameisterschaft ist.  Sie wurde gemeinsam vom Deutschen Fußballmuseum Dortmund und dem Essener Ruhr Museum, dass sich selbst als Heimatmuseum des Ruhrgebietes sieht, organisiert. Mit 450 Fotos, ausgewählt aus dem Fotoarchiv des Ruhr Museums, in dem sich vier Millionen Bilder befinden, davon 60.000 zum Thema Fußball, zeichnet sie die Geschichte des Fußballs im Ruhrgebiet nach.

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