Amnesty für Pussy Riot

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Wahrscheinlich hält nur Gerhard Schröder (SPD) Vladimir Putin für einen lupenreinen Demokraten. Für die meisten anderen ist er einfach nur der Chef der russischen Mafia, ein Gangster, der sein Geld mit Gas- und Ölhandel verdient und seine Gegner umbringen oder verschwinden lässt. Auf Sizilien nennt man den Boss der Bande „Pate“, in Russland „Präsident“.

Und der ist sauer auf Pussy Riot, eine russische Punk-Band die gegen ihn protestierte. Im Westen wären die Aktionen von Pussy Riot als Polit-Performance durchgegangen, in Russland drohen den drei Musikerinnen wegen einer Protestaktion nun bis zu sieben Jahre Arbeitslager.

Amnesty-International hat pünktlich zum gestrigen Prozessbeginn eine Aktion für Pussy Riot gestartet. Mehr Infos gibt es hier.

Rösler ist jetzt reif – und nicht nur der

Philipp Rösler (Foto: Fdp nds via Wikipedia)

Wie lange wollen die hierzulande Herrschenden noch zusehen? Eine 3%-Sekte zerstört Europa und die deutsche Westbindung. Das epochemachende Werk von Adenauer bis Kohl, eine historisch einmalige über viele Jahrzehnte wirksame Friedensordnung wird von zwei nichtsnutzigen und ahnungslosen Ministern, dem für Wirtschaft und dem Totalausfall auf Außen mit dem Arsch eingerissen. Ist Genscher schon so krank, dass er nicht mehr eingreifen kann? Sieht ganz so aus.

Die Kanzlerin hat keine Wahl mehr. Sie muss die Nichtsnutze, ach was sag ich, diese Amokläufer schnellstmöglich rausschmeißen. Von der Troika-geführten SPD geht nachweislich für sie überhaupt keine Gefahr aus. Sie kann SPD und Grüne ködern und die Billigeren in die Koalition holen, oder sich wenigstens bis zur Bundestagswahl tolerieren lassen. Ihre Kanzlerinnenschaft jedenfalls bleibt so oder so gesichert.

Aber die Zerstörung Europas muss gestoppt werden. Im globalen Wettbewerb kann sich, das lehrt ein einfacher Blick auf einen Globus, diese kleine Halbinsel nur gemeinsam behaupten. Deutschland mag noch Exportvizeweltmeister sein. Das ist es aber nur, weil die absolute Mehrheit seiner Exporte in Europa abgesetzt wird. Wenn Deutschland nun mutwillig mit seiner eigenen Prekariats- und Dumpinglohnpolitik der Reihe nach Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich u.a. kaputtkonkurriert, wie es die extrem kurzsichtigen Teile des deutschen Kapitals, begierig artikuliert von der FDP und unterstützt von relevanten Minderheiten in CDU und CSU, anscheinend von der Kanzlerin wünschen, dann graben sie nicht nur ein großes schwarzes Konjunkturloch für die betreffenden Staaten, sondern auch ihr eigenes und das für uns alle. Wenn wir diesem Treiben weiter zusehen, haben wir hier alsbald einen veritablen Notstand.

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Wenn es zu Ende geht: ToDo-Liste für Diktatoren

Bashar al-Assad Foto: Fabio Rodrigues Pozzebom / ABr Lizenz: CC Namensnennung 3.0 Brasilien

Mit Assad geht es zu Ende. Doch wie verhält man sich als Diktator korrekt wenn man weiß, dass die Party ein Ende hat?

1. Pornosammlung vernichten: Die Welt lachte über Honeckers Pornosammlung und seinen Lieblingsfilm “Die schwarze Nymphomanin“. Wer den stilvollen Abgang sucht hinterlässt lieber ein aufgeschlagenes Buch von Wittgenstein auf dem Nachttisch als einen Porno im DVD-Player.

2.  Politisches Testament schreiben: Was? Irgendwas! Man hatte immer Recht und war gut, alle anderen waren böse. Wenn man Glück hat übersteht das Papier die Jahrtausende und beeinflusst mangelns alternativer Quellen die künftige Geschichtsschreibung.

3. Friseur besuchen: Wir erinnern uns alle an Saddam-Hussein: Kinder auf der ganzen Welt waren erschüttert weil sie glaubten, die Amis hätten den Weihnachtsmann gefangen genommen. Wer gut frisiert in Gefangenschaft gerät zeigt Stil und hinterlässt einen guten Eindruck.

4. Flotten Spruch bereithalten: Nicht schreien und jammern. Wenn die Angreifer kommen: “Gentlemen, ich habe sie erwartet” oder  was witziges “Sie sind zu spät zum Tee, aber es war für Sie bestimmt auch ein anstrengender Tag.” Könnte  für eine gute Presse sorgen.

5. Kleidung bereitlegen: Keine pompöse Uniform, nicht zu viele Orden, nicht zu unbequem – man weiß ja nicht, wann man wieder in neue Klamotten kommt. Casual ist am Tag der Festnahme angesagt, dazu robuste, aber bequeme und geputzte (!) Schuhe.

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Linkspartei Bayern: Mit Waffen gegen Zionisten

Die bayerische Linkspartei kann nicht unbedingt von sich behaupten, auf einem soliden Fundament innerparteilicher Solidarität und Demokratie zu stehen und mit ihrem Landesprogramm beim Wähler zu punkten. Ein Gastbeitrag von Haskala Bayern.

Nicht nur, dass sie in Umfragen zwischen Nichtwahrnehmbar und 2% taumelt, unvergessen und unaufgeklärt ist das innerparteiliche Dossier, indem Handlungsanleitungen dokumentiert werden, um Parteimitglieder politisch und menschlich zu vernichten. Die von der Linksjugend Bayern geforderten umfassenden Reformen blieben bisher aus. Auch der aufgeflogene Versuch aus den Reihen des Parteivorstandes, die Linksparteimitglieder zum „Ausforschen“ der Piratenpartei anzuhalten, blieb bisher ohne offizielle Entschuldigung. Die Mitgliederzahlen sanken von 2008 bis heute um nahezu ein Drittel, einige der

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Warum Hannelore Kraft aus dem Internet gelöscht werden muss

Google Suche: Hannelore Kraft - NRW im Herzen
Google Suche: Hannelore Kraft - NRW im Herzen
Google Suche: Hannelore Kraft - NRW im Herzen

In der modernen Politik gehört es zum guten Ton inzwischen im Internet vertreten zu sein. Die Erfolge der Piratenpartei sorgen bei den Parteistrategen für hektische Aufregung und so machte man im Wahlkampf die Netzpolitik auch zum Thema.

Zahlreiche Kandidaten versuchten sich bei Facebook und Twitter um dann pünktlich zum Wahltag damit aufzuhören (wie die im Wahlkreis 64 kandidierende Hannelore Kraft, deren persönliche Twitter-Beiträge mit dem Wahlsonntag endeten). Doch verstanden hat man das Internet bei der SPD wohl leider nicht, wie ein aktueller Fall zeigt:

Zu Beginn des Wahlkampfes gab es ein sogenanntes „Auftaktplakat“: Hannelore Kraft vor blauem Hintergrund, lächelnd, nur leicht (im Gegensatz zu anderen Plakatmotiven) photoshopped und den inhaltsarmen (neudeutsch) Claim „NRW im Herzen“.

Dieses Motiv stellte die NRWSPD im Wahlkampf zur Verfügung und so fand sich das nicht nur auf diversen Plakatwänden, sondern auch in Flyern und insbesondere auch im Internet. Die NRWSPD dazu:

Dieses Motiv wollen wir euch natürlich gern für eure Homepages, Facebook und Twitter, aber auch für die Ortsvereinszeitungen und anderen Printprodukte vor Ort zur Verfügung stellen. Die Nutzung durch SPD-Gliederungen ist für Internet, Soziale Netzwerke und Print bis zum 23.06.2012 frei.

Das Bild wurde gerne verwendet, wie man anhand einer Google-Bildersuche nach diesem Motiv (siehe das Artikelbild oben) erkennen kann. Doch ab heute ist die „Nutzung durch SPD-Gliederungen […] für Internet,

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Mobbing à la Wallraff oder „ … bis bald, Dein Günter“

Gerd Herholz hat recht. Wallraff, der Aufklärer der Nation, hat dringenden Aufklärungsbedarf. In eigener Sache. Und das nicht nur, wenn es um die Autorenschaft „seiner“ Bücher, sondern auch, wenn es um die „Behandlung“ seiner Kritiker geht. Von unserem Gastautor Uwe Herzog.

Ein schönes Beispiel: Die Wallraff-Biografie von Jürgen Gottschlich.

Als sie vor ein paar Jahren bei „Kiepenheuer & Witsch“ unter dem Titel „Der Mann, der Günter Wallraff ist“ erschien, hatte ich auf anwaltliche Empfehlung hin zeitweise überlegt, Gottschlich auf Unterlassung zu verklagen.

Die Aussichten dafür wären nicht schlecht gewesen.

Immerhin hatte Gottschlich es geschafft, in weniger als fünf in seiner Biografie über mich enthaltenen Sätzen mindestens zehn Falschbehauptungen unterzubringen (ein guter Schnitt, den sonst nur Wallraff selbst erreicht, wenn er sich über unsere frühere Zusammenarbeit äußert).

Allerdings habe ich mich entschlossen, mich lieber an den Verursacher von derlei Unfug zu halten.

Nach einigem Hin- und Her ließ Wallraff schließlich über seinen Anwalt Winfried Seibert mitteilen, dass er mit dem Inhalt von Gottschlichs Biografie nicht das Geringste zu tun hätte und dass er das allgemein in den letzten Jahren von manchen Kollegen und Redaktionen gegen mich erkennbare Mobbing bedaure.

Woher Gottschlich seine tollen „Erkenntnisse“ über mich hatte, ließ Wallraff offen (von mir jedenfalls nicht).

Im Folgenden möchte ich dazu auszugsweise meine seinerzeit vorbereitete Eidesstattliche Erklärung dokumentieren.

Sie wirft nicht nur ein Licht auf Wallraff-Spezies wie Jürgen Gottschlich und unseren ehedem gemeinsamen

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Der Ruhrpilot

NRW: Streit um den Nationalpark Teutoburger Wald…Welt

Ruhrgebiet: Revier soll zur „Metropole Rad“ werden…RP Online

Bochum: Mitgift Jahrhunderthalle…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Nazi Sven K. macht aus seinem Ausländerhass vor Gericht keinen Hehl…Der Westen

Dortmund II: Wahlkampf im Zeichen des Rauches…Der Westen

Duisburg: Zweiter Versuch für neunte „Rage against racism“-Festival in Duisburg…Der Westen

Duisburg II:  Zwei Duisburger OB-Kandidaten im Immistadtteil Hochfeld…Der Westen

 

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Amor mit Tunnelblick: Das Cupid-Dating Netzwerk bedient fragwürdige Denkmuster

Und jetzt alle schön unter sich bleiben! Screenshot: blackcupid.com

Die Partnervermittlung ist eine ernste Sache. Hier geht’s ans Eingemachte. Der Singlemarkt, vor allem im Internet, ist kaum mehr zu überschauen. Es gibt mittlerweile für fast jede Nische das passende Portal, „Singles mit Niveau“ treffen sich bei ElitePartner.de, Punks kommen bei abgefuckt.de auf ihre Kosten. Nun mag es ja durchaus sinnvoll sein, Portale zu schaffen, in denen Menschen von vornerein entlang ihrer Interessen und Befindlichkeiten ausgesiebt werden; Gerade auch, wenn es um Religion geht, bleiben Menschen bekanntlich gerne unter sich. So etwa bei Partnervermittlungsseiten für Muslime, Christen und andere Glaubensrichtungen.

Genau auf solche Nischen-Angebote hat sich das „Cupid-Media Netzwerk“ spezialisiert. Klickt man allerdings ein entsprechendes Werbebanner des Netzwerkes an, bekommt man einen Eindruck davon, wie schnell eine solche Separierung in einem rassistischen Weltbild enden kann. Denn Cupid bietet noch Dienste ganz anderer Art an.

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Seehofer: „Sie können das alles senden“

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Schönes Interview mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) im ZDF über die Krise der Bundesregierung und das Versagen von Norbert Röttgen- spannend vor allem das Gespräch nach dem offiziellen Interview ab Minute 5.20.

Kann Celia Schönstedt kein Französisch? Französisch und die Waldorfschule …

Berlin, 12. Mai 2012 – Ich fragte die Pressesprecherin beim „Bund der Freien Waldorfschulen“, Celia Schönstedt, nach einer Stellungnahme zu „Französisch“, der, Zitat Rudolf Steiner, „Leichnamsprache“, die „die Seele korrumpiert“. Von Andreas Lichte.

 

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Französisch lernen mit Klischees? Etwas Besseres als Steiner finden wir überall  …

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