
Den erwarteten Eishockey-Krimi hat es am Mittwochabend beim Spiel gegen die Dinslakener Kobras gegeben. Fast schon traditionsgemäß endete das Spiel mit einem Penaltyschiessen, dieses Mal allerdings mit dem besseren Ende für die Eisadler.
Dass es überhaupt zu diesem Penaltyschiessen kam, hatten nicht viele der nur 213 Zuschauer erwartet. Zu deutlich war die Überlegenheit der Eisadler an diesem Abend. Bis zur 50. Minute hatten die Dortmunder das Spiel im Griff und führten hochverdient durch Tore von Svejda, Licau und Schröder mit 3:0.
Hätte es zu diesem Zeitpunkt 6:0 gestanden, wäre das dem Spielverlauf auch durchaus gerecht geworden.
Dann aber kam die 51.Spielminute mit dem ersten Tor der Kobras. Dominik Spazier erzielte den Anschlusstreffer für die Gäste. Und alles was vorher so sicher und souverän bei den Gastgebern gewirkt hatte war plötzlich dahin, und der Gegner war im Spiel.
Als Düsseldorf 2005 durch den Verkauf seiner RWE-Aktien alle Schulden abbauen konnte, fand das im Ruhrgebiet keine Nachahmer. Thomas Eiskirch (SPD), heute Oberbürger in Bochum und damals bereits Landtagsabgeordneter, sagte 2007, als sich die Bochumer CDU dafür aussprach, dem Weg Düsseldorf zu folgen: „Es ist mir völlig unverständlich, wie man so über einen Verkauf von Anteilen von RWE nachdenken kann. Dies zeigt ein völlig falsches Verständnis von nachhaltiger Wirtschafts- und Energiepolitik bei der Bochumer CDU und macht obendrein deutlich, dass die Erfordernisse zukunftsfester Kommunalpolitik bei der Bochumer CDU offenbar schlichtweg nicht verstanden worden sind.“



